Bibellektion vom 12.05.2019 |

Bibellektion vom 12.05.2019



Thema — Adam und der gefallene Mensch

SubjectAdam and Fallen Man

Goldener Text : Psalm 9: 9

„Dein aber Herr, unser Gott, ist die Barmherzigkeit und Vergebung. Denn wir sind abtrünnig geworden.“



Golden Text: Psalm 34 : 22

The Lord redeemeth the soul of his servants: and none of them that trust in him shall be desolate.




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Wechselseitiges Lesen: Psalm 85: 1-8


1.     Herr, du bist da, als deinem Land gnädig gewesen, und hast die Gefangenen Jakobs erlöst;

2.     du hast damals deinem Volk die Schuld vergeben und alle ihre Sünde bedeckt;

3.     du hast damals deinen Zorn beendet und dich vom Grimm deines Zorns abgewandt:

4.     Tröste uns Gott, unser Retter, lass ab von deiner Ungnade über uns!

5.     Willst du denn ewig über uns zürnen und deinen Zorn von Geschlecht zu Geschlecht

6.     Willst du uns nicht wieder erquicken, damit sich dein Volk sich über dich freuen kann?

7.     Herr, lass uns deine Gnade schauen und gib uns dein Heil!

8.     Ich will hören, was Gott, der Herr redet., dass er seinem Volk und seinen Heiligen Frieden zusagte, damit sie nicht in eine Torheit geraten.

Responsive Reading: Psalm 103 : 1-5 ; Psalm 19 : 14

1.     Bless the Lord, O my soul: and all that is within me, bless his holy name.

2.     Bless the Lord, O my soul, and forget not all his benefits:

3.     Who forgiveth all thine iniquities; who healeth all thy diseases;

4.     Who redeemeth thy life from destruction; who crowneth thee with lovingkindness and tender mercies;

5.     Who satisfieth thy mouth with good things; so that thy youth is renewed like the eagle’s.

14.     Let the words of my mouth, and the meditation of my heart, be acceptable in thy sight, O Lord, my strength, and my redeemer.



Unsere Predigt besteht aus folgenden Zitaten



Die Bibel


1. Psalm 32: 1, 2, 5 (bis 2..)

1.     Wohl dem, dessen Übertretungen vergeben sind, dessen Sünde bedeckt ist!

2.     WOHL DEM MENSCHEN, DEM DER HERR DIE SCHULD NICHT ANRECHNET, in dessen Geist keine Falschheit ist!

5.     Darum bekannte ich dir meine Sünde und verbarg meine Schuld nicht. Ich sagte: Ich will dem Herrn meine Übertretungen bekennen. Da vergabst du mir die Schuld meiner Sünde.

1. Isaiah 52 : 9, 10

9     Break forth into joy, sing together, ye waste places of Jerusalem: for the Lord hath comforted his people, he hath redeemed Jerusalem.

10     The Lord hath made bare his holy arm in the eyes of all the nations; and all the ends of the earth shall see the salvation of our God.

2. Jesaja 32 19: 10-16, 22, 24, 2, 12-17, 26, 30

10.     Nun will ich mich aufmachen; sagte der Herr, nun will ich mich emporrichte, nun will ich mich erheben.

11.     Mit Stroh geht ihr schwanger, Stoppeln gebärt ihr euer Schnauben ist ein Feuer, das euch ver- zehren wird.

12.     Und die Völker werden zu kalk verbrannt werden., wie man abgehauene Dornen mit Feuer anzündet.

13.     So hört nun ihr, die ihr fern seid, was ich getan habe; und die ihr nah seid, kennt meine Stärke.

14.     Die Sünder zu Zion sind erschrocken, zittern hat die Heuchler ergriffen: Wer ist unter uns, der bei einem verzehrenden Feuer wohnen möchte?

15.     Wer in Gerechtigkeit lebt und redet, was wahr ist, wer Unrecht hasst mitsamt dem Geiz und seine Hände abzieht, damit er keine Bestechung annimmt, wer seine Ohren verstopft, um Blut taten zu hören, und seine Augen zuhält, damit er nichts Böses sieht:

16.     Der wird in der Höhe wohnen und Felsen werden seine Festung und dein Schutz sein. Sein Brot wird ihm gegeben, sein Wasser hat er gewiss.

22.     Denn der Herr ist unser Richter, der Herr ist unser Meister, der Herr ist unser König; er hilft uns!

24.     Und kein Bruder wird sagen: Ich bin schwach. Denn das Volk, das darin wohnt, wird Vergebung der Sünde haben.

2. Genesis 1 : 27 (God), 28 (to :)

27     God created man in his own image, in the image of God created he him; male and female created he them.

28     And God blessed them, and God said unto them, Be fruitful, and multiply, and replenish the earth, and subdue it:

3. Lukas 4: 1

1.     Jesus aber voll Heiligen Geistes, kehrte vom Jordan zurück und wurde vom Geist in die Wüste geführt.

3. Genesis 2 : 6-8 (to ;), 16, 17, 21, 22

6     But there went up a mist from the earth, and watered the whole face of the ground.

7     And the Lord God formed man of the dust of the ground, and breathed into his nostrils the breath of life; and man became a living soul.

8     And the Lord God planted a garden eastward in Eden;

16     And the Lord God commanded the man, saying, Of every tree of the garden thou mayest freely eat:

17     But of the tree of the knowledge of good and evil, thou shalt not eat of it: for in the day that thou eatest thereof thou shalt surely die.

21     And the Lord God caused a deep sleep to fall upon Adam, and he slept: and he took one of his ribs, and closed up the flesh instead thereof;

22     And the rib, which the Lord God had taken from man, made he a woman, and brought her unto the man.

4. Lukas 15: 1-7, 11-24

1.     Es kamen aber alle Zöllner und Sünder zu ihm, um ihn zu hören. Als Lot sie sah, stand er auf und ging ihnen entgegen, und neigte sich mit seinem Angesicht zur Erde,

2.     Und die Pharisäer und Schriftgelehrten murrten und sagten: Er nimmt die Sünder an und isst mit ihnen.

3.     Da erzählte er ihnen dieses Gleichnis:

4.     Welcher Mensch ist unter euch, der 100 Schafe hat und wenn er eines von ihnen verliert, nicht die 99 in der Wüste lässt und dem Verlorenen nachgeht, bis er es gefunden hat, dann legt er es mit Freude auf seine Schultern.

5.     Da Ging Lot hinaus und redete mit seinen Schwiegersöhnen., die seine Tochter nehmen sollten, und sagte: Macht euch auf und geht aus diesem Ort, denn der Herr wird diese Stadt vernichten. Aber er kam seinen Schwiegersöhnen vor wie einer, der Scherz treibt.

6.     Als die Morgenröte anfing, drängten die Engel Lot zur Eile und sagten: Mach dich auf, nimm deine Frau und deine 2 Töchter, die hier sind, damit du nicht auch in der Sünde dieser Stadt umkommst.

7.     Ich sage euch: So wird auch im Himmel Freude sein, über einen Sünder, mehr als über einen Sünder, der Buße tut, mehr als über 99 Gerechte, die keine Buße brauchen.

11.     Und er sagte : Ein Mensch hatte 2 Söhne.“

12.     Und der jüngere von ihnen sagte zum Vater: Gib mir Vater, den Teil des Vermögens, das mir zusteht. Und er teilte ihnen den Besitz..

13.     Wenige Tage später sammelte der jüngere Sohn alles zusammen und zog in ein fremdes Land, dort vergeudete er sein Vermögen durch ein verschwenderisches Leben.

14.     Als er nun alles verzehrt hatte, kam eine gewaltige Hungersnot über das Land und er fing an Mangel zu leiden.

15.     Da ging er hin und hängte sich an einen Bürger des Landes, der schickte ihn auf einen Acker, um die Schweine zu hüten.

16.     Und er hätte gerne seinen Bauch mit den Schoten der Schweine gefüllt, die die Schweine fraßen; aber niemand gab sie ihm.

17.     Da ging er in sich und sagte: Wieviele Tagelöhner hat mein Vater, die Brot in Fülle haben, und ich komme vor Hunger um!

18.     Ich will mich aufmachen und zu meinem Vater gehen und zu ihm sagen: Vater, ich habe gesündigt gegen den Himmel und vor dir

19.     und bin hinfort nicht mehr wert, dass ich dein Sohn genannt werde; mache mich zu einem deiner Tagelöhner!“

20.     Und er machte sich auf und kam zu seinem Vater. Als er aber noch fern war, sah ihn sein Vater, und es jammerte ihn und er lief und fiel ihm um den Hals und küsste ihn.

21.     Der Sohn aber sagte zu ihm: Ich habe gesündigt gern den Himmel und vor dir, ich bin hinfort nicht mehr wert dein Sohn genannt zu werden.

22.     Aber der Vater sagte zu seinen Knechten: Bringt das beste Gewand herbei und zieht es ihm an, und gebt ihm einen Ring an seinen Finger und Sandalen an seine Füße,

23.     und bringt das gemästete Kalb her und schlachtet es und lasst uns essen und fröhlich sein!

24.     Denn dieser mein Sohn war tot und ist wieder lebendig geworden; er war verloren und ist gefunden worden.

4. Genesis 3 : 1-6, 9, 12, 13

1     Now the serpent was more subtil than any beast of the field which the Lord God had made. And he said unto the woman, Yea, hath God said, Ye shall not eat of every tree of the garden?

2     And the woman said unto the serpent, We may eat of the fruit of the trees of the garden:

3     But of the fruit of the tree which is in the midst of the garden, God hath said, Ye shall not eat of it, neither shall ye touch it, lest ye die.

4     And the serpent said unto the woman, Ye shall not surely die:

5     For God doth know that in the day ye eat thereof, then your eyes shall be opened, and ye shall be as gods, knowing good and evil.

6     And when the woman saw that the tree was good for food, and that it was pleasant to the eyes, and a tree to be desired to make one wise, she took of the fruit thereof, and did eat, and gave also unto her husband with her; and he did eat.

9     And the Lord God called unto Adam, and said unto him, Where art thou?

12     And the man said, The woman whom thou gavest to be with me, she gave me of the tree, and I did eat.

13     And the Lord God said unto the woman, What is this that thou hast done? And the woman said, The serpent beguiled me, and I did eat.

5. Lukas 6:37, 38

37.     Richtet nicht, so werdet ihr auch nicht gerichtet. Verurteilt nicht, Vergebt, dann wird euch vergeben.;

38.     Gebt, dann wird euch gegeben. Ein volles gedrücktes und überfließendes Maß wird man in euren Schoß geben, denn genau mit dem Maß, mit dem ihr messt, wird man auch wieder messen.

5. Luke 4 : 1 (to 1st ,)

1     And Jesus being full of the Holy Ghost returned from Jordan,

6. Epheser 1: 3-7

3.     Gelobt sei Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus, der uns mit allem geistigen Segen in der himmlischen Welt mit Christus gesegnet hat;

4.     wie er uns auch in ihm erwählt hat bevor der Grund der Welt gelegt war, dass wir heilig und untadelig sein sollten vor ihm in der Liebe;

5.     Und er hat uns vorbestimmt zur Sohnschaft für sich selbst in Jesus Christus nach dem Wohlgefallen seines Willens,

6.     zum Lob der Herrlichkeit seiner Gnade, durch die er uns begnadet hat in seinem geliebten Sohn.

7.     In ihm haben wir die Erlösung durch sein Blut, die Vergebung der Sünden, nach dem Reichtum seiner Gnade.

6. Luke 7 : 36-50

36     And one of the Pharisees desired him that he would eat with him. And he went into the Pharisee’s house, and sat down to meat.

37     And, behold, a woman in the city, which was a sinner, when she knew that Jesus sat at meat in the Pharisee’s house, brought an alabaster box of ointment,

38     And stood at his feet behind him weeping, and began to wash his feet with tears, and did wipe them with the hairs of her head, and kissed his feet, and anointed them with the ointment.

39     Now when the Pharisee which had bidden him saw it, he spake within himself, saying, This man, if he were a prophet, would have known who and what manner of woman this is that toucheth him: for she is a sinner.

40     And Jesus answering said unto him, Simon, I have somewhat to say unto thee. And he saith, Master, say on.

41     There was a certain creditor which had two debtors: the one owed five hundred pence, and the other fifty.

42     And when they had nothing to pay, he frankly forgave them both. Tell me therefore, which of them will love him most?

43     Simon answered and said, I suppose that he, to whom he forgave most. And he said unto him, Thou hast rightly judged.

44     And he turned to the woman, and said unto Simon, Seest thou this woman? I entered into thine house, thou gavest me no water for my feet: but she hath washed my feet with tears, and wiped them with the hairs of her head.

45     Thou gavest me no kiss: but this woman since the time I came in hath not ceased to kiss my feet.

46     My head with oil thou didst not anoint: but this woman hath anointed my feet with ointment.

47     Wherefore I say unto thee, Her sins, which are many, are forgiven; for she loved much: but to whom little is forgiven, the same loveth little.

48     And he said unto her, Thy sins are forgiven.

49     And they that sat at meat with him began to say within themselves, Who is this that forgiveth sins also?

50     And he said to the woman, Thy faith hath saved thee; go in peace.

7. I Peter 1 : 18 (ye know)-21

18     …ye know that ye were not redeemed with corruptible things, as silver and gold, from your vain conversation received by tradition from your fathers;

19     But with the precious blood of Christ, as of a lamb without blemish and without spot:

20     Who verily was foreordained before the foundation of the world, but was manifest in these last times for you,

21     Who by him do believe in God, that raised him up from the dead, and gave him glory; that your faith and hope might be in God.

8. I Corinthians 15 : 22

22     For as in Adam all die, even so in Christ shall all be made alive.



Entsprechende Abschnitte aus dem Buch „Wissenschaft und Gesundheit mit Schlüssel zur Heiligen Schrift“ von Mary Baker Eddy.


1. 205: 12-13

GOTT erschuf alles durch GEMÜT und machte alles vollkommen und ewig.

1. 591 : 5-7

Man. The compound idea of infinite Spirit; the spiritual image and likeness of God; the full representation of Mind.

2. 476: 28-5

Als Jesus von den Kindern GOTTES sprach, nicht von den Kindern der Menschen, sagte er:

„Das Reich GOTTES ist inwendig in euch;“ d.h. WAHRHEIT und LIEBE regieren im wirklichen Menschen, und das zeigt, dass der Mensch als GOTTES Bild nicht gefallen, sondern ewig ist. Jesus sah in der Wissenschaft den vollkommenen Menschen, der ihm da erschien, wo den Sterblichen der sündige, sterbliche Mensch erscheint. In diesem vollkommenen Menschen sah der Erlöser GOTTES eigenes Gleichnis, und diese korrekte Anschauung vom Menschen heilte die Kranken. Auf diese Weise lehrte Jesus, dass das Reich GOTTES intakt und universal ist und dass der Mensch rein und heilig ist.

2. 258 : 9-24

Man is more than a material form with a mind inside, which must escape from its environments in order to be immortal. Man reflects infinity, and this reflection is the true idea of God.

God expresses in man the infinite idea forever developing itself, broadening and rising higher and higher from a boundless basis. Mind manifests all that exists in the infinitude of Truth. We know no more of man as the true divine image and likeness, than we know of God.

The infinite Principle is reflected by the infinite idea and spiritual individuality, but the material so-called senses have no cognizance of either Principle or its idea. The human capacities are enlarged and perfected in proportion as humanity gains the true conception of man and God.

3. 337: 16-19

Im Verhältnis zu seiner Reinheit ist der Mensch vollkommen; und die Vollkommenheit ist die Ordnung des himmlischen Seins, die das Leben in Christus, dem geistigen Ideal des LEBENS, demonstriert.

3. 502 : 9-14 (to .)

Spiritually followed, the book of Genesis is the history of the untrue image of God, named a sinful mortal. This deflection of being, rightly viewed, serves to suggest the proper reflection of God and the spiritual actuality of man, as given in the first chapter of Genesis.

4. 480: 19-20

Auch hat GOTT, oder das Gute, den Menschen niemals befähigt zu sündigen.

4. 92 : 11-20

In old Scriptural pictures we see a serpent coiled around the tree of knowledge and speaking to Adam and Eve. This represents the serpent in the act of commending to our first parents the knowledge of good and evil, a knowledge gained from matter, or evil, instead of from Spirit. The portrayal is still graphically accurate, for the common conception of mortal man — a burlesque of God’s man — is an outgrowth of human knowledge or sensuality, a mere offshoot of material sense.

5. 356: 19-23

GOTT ist ebenso unfähig, Sünde, Krankheit und Tod zu erzeugen, wie es Ihm unmöglich ist, diese Irrtümer an sich selbst zu erfahren. Wie ist es ihm dann möglich, einen Menschen zu erschaffen, der dieser Dreiheit von Irrtümern unterworfen ist - den Menschen,der zum göttlichen Gleichnis geschaffen ist?

5. 481 : 12-23

The forbidden fruit of knowledge, against which wisdom warns man, is the testimony of error, declaring existence to be at the mercy of death, and good and evil to be capable of commingling. This is the significance of the Scripture concerning this “tree of the knowledge of good and evil,” — this growth of material belief, of which it is said: “In the day that thou eatest thereof thou shalt surely die.” Human hypotheses first assume the reality of sickness, sin, and death, and then assume the necessity of these evils because of their admitted actuality. These human verdicts are the procurers of all discord.

6. 306: 30-6

Der Mensch ist geistig erschaffen und weder materiell noch sterblich. Der Vater aller menschlichen Disharmonie war der Adam-Traum, der tiefe Schlaf, in dem die Täuschung, dass Leben und Intelligenz von Materie ausgingen und in sie eingingen, ihren Ursprung hatte. Dieser pantheistische Irrtum oder diese sogenannte Schlange besteht noch heute auf dem Gegenteil der WAHRHEIT und sagt: Ihr werdet sein wie GOTT, d.h. ich werde den Irrtum so wirklich und ewig machen wie WAHRHEIT.

6. 306 : 30-6

God’s man, spiritually created, is not material and mortal.

The parent of all human discord was the Adam-dream, the deep sleep, in which originated the delusion that life and intelligence proceeded from and passed into matter. This pantheistic error, or so-called serpent, insists still upon the opposite of Truth, saying, “Ye shall be as gods;” that is, I will make error as real and eternal as Truth.

7. 533: 26-7

WAHRHEIT, die den Menschen wegen seiner Kenntnis des Irrtums ins Kreuzverhör nimmt, sieht die Frau als Erste ihren Fehler eingestehen. Sie sagt: „Die Schlange betrog mich und ich aß“; als wolle sie in demütiger Reue sagen: „Weder Mensch noch Gott soll Schuld an meinem Fehler haben. Sie hat bereits gelernt, dass der körperliche Sinn die Schlange ist. Daher ist sie die Erste, die den Glauben an einen materiellen Ursprung des Menschen aufgibt und die geistige Schöpfung anerkennt. Das befähigt die Frau später, die Mutter Jesu zu werden und am Grab den auferstandenen Erlöser zu erblicken, der bald darauf den unzugänglichen Menschen der Schöpfung GOTTES offenbaren sollte. Das befähigte die Frau, als Erste die Heilige Schrift in ihrer wahren Bedeutung auszulegen, die den geistigen Ursprung des Menschen offenbart.

7. 533 : 26-7

Truth, cross-questioning man as to his knowledge of error, finds woman the first to confess her fault. She says, “The serpent beguiled me, and I did eat;” as much as to say in meek penitence, “Neither man nor God shall father my fault.” She has already learned that corporeal sense is the serpent. Hence she is first to abandon the belief in the material origin of man and to discern spiritual creation. This hereafter enabled woman to be the mother of Jesus and to behold at the sepulchre the risen Saviour, who was soon to manifest the deathless man of God’s creating. This enabled woman to be first to interpret the Scriptures in their true sense, which reveals the spiritual origin of man.

8. 282: 28-3

Alles, was auf den Fall des Menschen oder auf das Gegenteil GOTTES oder auf GOTTES Abwesenheit hinweist, ist der Adam-Traum, der weder GEMÜT noch Mensch ist, denn er ist nicht vom Vater geboren. In dem Verhältnis wie die Sterblichen anfangen GEIST zu verstehen, geben sie den Glauben auf, dass es irgend eine, von GOTT getrennte wahre Existenz gibt.

8. 282 : 28-3

Whatever indicates the fall of man or the opposite of God or God’s absence, is the Adam-dream, which is neither Mind nor man, for it is not begotten of the Father. The rule of inversion infers from error its opposite, Truth; but Truth is the light which dispels error. As mortals begin to understand Spirit, they give up the belief that there is any true existence apart from God.

9. 151: 23-30

Das menschliche Gemüt hat keine Macht zu töten oder zu heilen und es hat keine Herrschaft über GOTTES Menschen.Das göttliche GEMÜT das den Menschen er schaffen hat, erhält Sein eigenes Bild und Gleichnis. Das menschliche Gemüt streitet wider GOTT und muss abgelegt werden, wie Paulus erklärt. Alles, was wirklich existiert, ist das göttliche GEMÜT und seine Idee, und in diesem GEMÜT zeigt sich das gesamte Sein als harmonisch und ewig. Diese Tatsache zu erkennen und an zuerkennen, sich dieser Macht zu ergeben und den Führungen der WAHRHEIT zu folgen, das ist der gerade und schmale Weg.

9. 151 : 23-30

The divine Mind that made man maintains His own image and likeness. The human mind is opposed to God and must be put off, as St. Paul declares. All that really exists is the divine Mind and its idea, and in this Mind the entire being is found harmonious and eternal. The straight and narrow way is to see and acknowledge this fact, yield to this power, and follow the leadings of truth.

10. 259: 6-21

In der göttlichen Wissenschaft ist der Mensch das wahre Bild GOTTES. Die göttliche Natur kam am besten in Jesus Christus zum Ausdruck, der den Sterblichen die wahre Widerspiegelung GOTTES vor Augen hielt und ihr Leben höher hob, als es ihre armseligen Denkmodelle es ermöglicht hätten - Gedanken, die den Menschen als gefallen, krank, sündig und sterbend darstellten. Das christliche Verständnis vom wissenschaftlichen Sein und vom göttlichen Heilen umfasst als Grundlage des Denkens und der Demonstration ein vollkommenes PRINZIP und eine vollkommene Idee - einen vollkommenen GOTT und einen vollkommenen Menschen.

Wenn der Mensch einmal vollkommen gewesen ist, jetzt aber seine Vollkommenheit verloren hat, dann haben die Sterblichen im Menschen niemals das Spiegelbild GOTTES erblickt. Das verlorene Bild ist kein Bild. In der göttlichen Widerspiegelung kann das wahre Gleichnis nicht verloren gehen. Weil Jesus das verstand, sagte er: „Darum sollt ihr vollkommen sein, so wie euer Vater im Himmel vollkommen ist.

10. 259 : 6 (In)-21

In divine Science, man is the true image of God. The divine nature was best expressed in Christ Jesus, who threw upon mortals the truer reflection of God and lifted their lives higher than their poor thought-models would allow, — thoughts which presented man as fallen, sick, sinning, and dying. The Christlike understanding of scientific being and divine healing includes a perfect Principle and idea, — perfect God and perfect man, — as the basis of thought and demonstration.

If man was once perfect but has now lost his perfection, then mortals have never beheld in man the reflex image of God. The lost image is no image. The true likeness cannot be lost in divine reflection. Understanding this, Jesus said: “Be ye therefore perfect, even as your Father which is in heaven is perfect.”

11. 3-8

Von Anfang bis Ende sind die vermeintliche Koexistenz von GEMÜT und Materie und die Vermischung von Gut und Böse aus der Philosophie der Schlange entstanden. Jesu Demonstrationen trennen die Spreu vom Weizen und entfalten die Einheit und die Wirklichkeit des Guten, sowie die Unwirklichkeit, das Nichts des Bösen.

11. 269 : 3-8

From first to last the supposed coexistence of Mind and matter and the mingling of good and evil have resulted from the philosophy of the serpent. Jesus’ demonstrations sift the chaff from the wheat, and unfold the unity and the reality of good, the unreality, the nothingness, of evil.

12. 171: 4-8

Durch das Erkennen des geistigen Gegenteils der Materialist, nämlich des Weges durch Christus, WAHRHEIT, wird der Mensch mit dem Schlüssel der göttlichen Wissenschaft die Tore des Paradieses wieder öffnen, die menschliche Anschauungen verschlossen haben, und er wird erkennen, dass er nicht gefallen, sondern aufrecht, rein und frei ist,…

12. 171 : 4-8 (to 4th ,)

Through discernment of the spiritual opposite of materiality, even the way through Christ, Truth, man will reopen with the key of divine Science the gates of Paradise which human beliefs have closed, and will find himself unfallen, upright, pure, and free.

13. 339: 1-4

Die Zerstörung der Sünde ist die göttliche Methode der Vergebung. Das göttliche LEBEN zerstört Tod, WAHRHEIT zerstört Irrtum und LIEBE zerstört Hass. Sünde, die zerstört ist, braucht keine andere Form der Vergebung.

14. 6: 11-14, 18-24

Die Verursachung von Leiden als Folge von Sünde ist das Mittel, Sünde zu zerstören. Jedes vermeintliche Behagen an Sünde wird uns mehr als das gleiche Maß an Schmerz eintragen, bis der Glaube an materielles Leben und an Sünde zerstört ist.

Jesus deckte Sünde auf und tadelte sie, bevor er sie antrieb. Von einer Frau sagte er:

„Du bist mir ein Ärgernis.“ Er kam, um die Menschen zu lehren und ihnen zu zeigen, wie Sünde, Krankheit und Tod zerstört werden können.

15. 5: 3-13

Betrübtsein über unrechtes Handeln ist nur ein Schritt zur Besserung, und zwar der Allerleichteste. Der nächste und bedeutende, den die Weisheit fordert, ist der Beweis unserer Aufrichtigkeit - nämlich Umwandlung.Zu diesem Zweck werden wir dem Druck der Umstände ausgesetzt. Die Versuchung reizt uns, das Vergehen zu wiederholen, und Leid trifft uns für das, was wir getan haben. So wird es immer sein, bis wir lernen, dass es im Gesetz der Gerechtigkeit keinen Nachlass gibt und dass wir den letzten Heller bezahlen müssen.

Mit dem Maß, mit dem ihr messt, wird man euch auch wieder messen und es wird ein volles und überfließendes Maß sein.

16. 201:20-5

Heiligkeit auf Umheiligkeit zu pfropfen und anzunehmen, dass Sünde vergeben werden kann, wenn sie nicht aufgegeben wird, ist ebenso töricht, wie Mücken auszusieben und Kamele zu verschlucken. Die wissenschaftliche Einheit, die zwischen GOTT und Mensch besteht, muss im praktischen Leben herausgearbeitet werden und der Wille GOTTES muss überall geschehen.

17. 22:3-31

Wenn wir wie ein Pendel zwischen Sünde und der Hoffnung auf Vergebung hin und her schwingen - wird unser moralischer Fortschritt langsam sein. Wenn die Sterblichen zur Forderung Christi erwachen, machen sie Leiden durch. Das veranlasst sie, wie Ertrinkende kraftvolle Anstrengungen zu machen, um sich zu retten; und durch Christi kostbare Liebe wer den die Anstrengungen von Erfolg gekrönt.

„Erarbeitet euch eure eigene Erlösung“ ist die Forderung von LEBEN und LIEBE, denn zu diesem Zweck arbeitet GOTT mit euch „Handelt…, bis ich wiederkomme!“ Wartet auf euren Lohn und „werdet nicht müde, Gutes zu tun.“ Wenn eure Bemühungen von furchterregendem Widerstand bedrängt werden, und ihr gegenwärtig keinen Lohn erhaltet, so kehrt nicht zum Irrtum zurück und werdet auch nicht träge im Wettlauf.

Wenn der Dampf der Schlacht sich legt, werdet ihr das Gute erkennen, das ihr vollbracht habt, und das bekommt, was ihr verdient. LIEBE befreit uns nicht voreilig aus der Versuchung, denn LIEBE will, dass wir geprüft und geläutert werden.

Die endgültige Befreiung von Irrtum, durch die wir uns der Unsterblichkeit, der grenzenlosen Freiheit und des zündlosen Sinnes erfreuen, wird nicht auf Blumenpfaden erreicht noch dadurch, dass wir unseren Glauben ohne Werke an die Stellvertretenden Bemühungen eines anderen heften. Wer glaubt, dass Zorn gerecht sei, oder dass die Göttlichkeit durch menschliches Leiden besänftigt werde, der versteht GOTT nicht.

Die Gerechtigkeit verlangt die Umwandlung des Sünders. Die Barmherzigkeit hebt die Schuld nur auf, wenn die Gerechtigkeit zustimmt.

18. 404: 3-16

Wenn jemand Alkoholiker ist, ein Sklave des Tabaks oder der spezielle Knecht der Sünde in einer ihrer zahllosen Formen, dann tritt diesem Irrtum entgegen und zerstöre sie mit der Wahrheit des Seins - indem du dem falsch Handelnden das Leiden vor Augen führst, das seine Unterwerfung unter solche Gewohnheiten mit sich bringt, und indem du ihn davon überzeugst, dass es keinen wirklichen Genuss in falschen Begierden gibt. Ein verdorbenes Gemüt zeigt sich in einem verdorbenen Körper. Begierden, Bosheit und alle Arten des Bösen sind krankhafte Einstellungen, und du kannst sie nur zerstören, wenn du die schlechten Motive zerstörst, die sie erzeugen. Wenn das Böse aus dem reumütigen, sterblichen Gemüt verschwunden ist, während seine Auswirkungen dem Betreffenden immer noch anhaften, kannst du diese Störung in dem Maße beseitigen, wie GOTTES Gesetz erfüllt wird und Umwandlung das Verbrechen tilgt. Der gesunde Sünder ist der verhärtete Sünder.

19. 11: 17-18

WAHRHEIT gewährt dem Irrtum keine Vergebung, sondern löscht ihn auf die wirksamste Weise aus.

20. 242 : 1-8

Durch Reue, geistige Taufe und Wiedergeburt ziehen die Sterblichen ihre materiellen Vorstellungen und ihre falsche Individualität aus. Es ist nur eine Frage der Zeit, dass sie „Mich (GOTT) alle erkennen, beide, klein und groß“. Das Verneinen der Ansprüche der Materie ist ein großer Schritt zu den Freuden des GEISTES hin, zur Freiheit des Menschen und zum schließlich Sieg über den Körper.


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Ich verlese auch noch 3 Artikel zu den täglichen Pflichten eines jeden Christlichen Wissenschaftlers aus dem Kirchenhandbuch

von Mary Baker Eddy

Tägliches Gebet

Es ist die Pflicht eines jeden Mitglieds dieser Kirche, täglich zu beten: “Dein Reich komme”, Lass die Herrschaft der göttlichen Wahrheit, des göttlichen Lebens und der göttlichen Liebe in mir aufgerichtet werden und alle Sünde aus mir entfernen; und möge dein Wort die ganze Menschheit bereichern und sie beherrschen!

Artikel VIII, Abschn. 4

Eine Richtschnur für Beweggründe und Handlungen

Weder Feindseligkeit noch rein persönliche Zuneigung sollte der Antrieb zu den Beweggründen und Handlungen der Mitglieder der Mutterkirche sein. In der Wissenschaft regiert allein die göttliche Liebe den Menschen; ein Christlicher Wissenschaftler spiegelt die holde Anmut der Liebe wieder in der Zurechtweisung der Sünde, in wahrer Brüderlichkeit, Barmherzigkeit und Versöhnlichkeit. Die Mitglieder dieser Kirche sollen täglich wachen und beten, um von allem Übel erlöst zu werden, vom irrigen Prophezeihen, Richten, Verurteilen, Ratgeben, Beeinflussen oder Beeinflusst werden.

Artikel VIII, Abschn. 1

Pflichttreue

Es ist die Pflicht eines jeden Mitglieds dieser Kirche, sich täglich gegen aggressive mentale Suggestion zu schützen und sich nicht verleiten zu lassen, seine Pflicht gegen Gott, gegen seine Führerin und gegen die Menschheit zu vergessen oder zu versäumen. Nach seinen Werken wird er gerichtet, und zwar gerechtfertigt oder verdammt.

Artikel VIII, Abschn. 6


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