Wache 289 |

Wache 289

Aus 500 Wachen von Gilbert C. Carpenter, C.S.B. und Gilbert C. Carpenter, Jr., C.S.B.

 


289 – WACHE, dass du Krankheit nicht als direkte Folge falschen Denkens betrachtest. Die direkte Folge falschen Denkens ist, dass man sich in seiner Vorstellung von Gott trennt, und da Gesundheit von Gemüt getragen wird, bedeutet der Verlust von Gemüt auch den Verlust von Gesundheit.

Die indirekte Ursache der Krankheit ist der Irrtum, der dazu führt, dass man sich von Gott loslöst; die erregende Ursache ist jedoch das Fehlen des wissenschaftlichen richtigen Denkens. Da es kein Vakuum geben kann, nimmt das falsche Denken immer den Platz des richtigen Denkens ein, wenn letzteres verschwindet.

Ein hilfreicher Weg, diese Spitzfindigkeit zu umgehen, besteht also darin, Krankheit nicht als verursacht durch falsches Denken, sondern durch das Fehlen richtigen Denkens zu betrachten. Dann wird man in seinen Bemühungen nicht nachlassen, bis das richtige Denken wiederhergestellt ist.