Begegne dem Anspruch des Alters
Mary Baker Eddy zugeschrieben, nachzulesen in Wache 392 aus 500 Wachen von Gilbert Carpenter
Hier geht’s zum englischen Originaltext.
Bösartiger tierischer Magnetismus sucht dich mit einer Persönlichkeit heim, die durch sterbliche Suggestionen total verzerrt ist; er macht sie dir scheußlich, verhasst und drängt dich, „dies“ als von Gott geschaffen anzunehmen. Er suggeriert dir ein mentales Bild von Alter, von schwindender Kraft, nachlassendem Gedächtnis, nachlassender Sehkraft, nachlassendem Gehör, verdorrter Haut, verkrümmter Gestalt und allen anderen Suggestionen, die die Lüge vom Alter untermauern.
Eine weitere Sache, vor der du dich hüten solltest, ist mentale und körperliche Trägheit, vor allem die erste: Wenn sich deine Interessen auf das beschränken, was dich selbst am meisten betrifft, dann ist das eines der ersten Anzeichen des Alters. Wenn du dich nur noch mit dir selbst beschäftigst, wirst du langsam aber sicher zu einem vertrockneten, uninteressanten Charakter verkommen, der nur noch wohltätige Aufmerksamkeit verdient.
Der Sinn für Humor ist ein göttliches Geschenk. Er ist der Hort der beständigen Jugend. Er tötet die Sorge, erhält die Hoffnung und begleitet die Welt von Anfang bis Ende. Wenn du ihn nicht von Herzen hast, dann kultiviere ihn wie eine hohe Kunst. Sie ist zu wertvoll, um ignoriert zu werden.
Und betrachte das Leben nicht aus irgendeinem Blickwinkel mit Protest. Kultiviere eine Liebe zu Menschen abgesehen von dir selbst- und lass es diese göttliche Liebe sein, die jedem Freude bereitet und so auch dich selbst glücklich macht.