Wache 41
Aus 500 Wachen von Gilbert C. Carpenter, C.S.B. und Gilbert C. Carpenter, Jr., C.S.B.
41 – WACHE, dass du nicht glaubst, die Christliche Wissenschaft verurteile in bestimmten Richtungen nicht, was die Welt Sünde nennt; denn sie fördert jene Unzufriedenheit mit der sterblichen Existenz, die Sterbliche oft zur Sünde verleitet.
Jesus sagte: „Ich bin nicht gekommen, um die Gerechten zur Umkehr zu rufen, sondern die Sünder“.
Offensichtlich war er der Meinung, dass das Bewusstsein, in dem die Saat der Sünde aufgegangen war und Früchte des Leidens getragen hatte, empfänglicher für die Wahrheit sei als das Bewusstsein, das zwar die Keime der Sünde enthielt – wie es in jedem sterblichen Bewusstsein der Fall ist -, wo der sterbliche Mensch aber glaubte, mehr oder weniger frei von Sünde –und daher gerecht– zu sein, weil sie noch nicht zur Tat gereift waren. Niemand sucht die Wahrheit, bis er sie zu brauchen glaubt. Man kann nicht behaupten, gerecht zu sein, solange man seine Gedanken nicht von aller Materialität gereinigt hat. Die selbstzufriedene oder selbstgerechte Mentalität ist nicht offen für die Annäherung an Christus, die Wahrheit.
aus,
Watches, Prayers, and Arguments“, wie von Mary Baker Eddy gegeben, Seite 49
“Höre, o Israel, denn der Herr, unser Gott, ist ein Gott.”
Du sollst nicht aus Eigennutz kommen, um zu beten.
Du sollst kein Gemüt kontrollieren.
Du sollst einzig in der göttlichen Kraft kommen und wissen, dass Gott regieren wird und es tut, und dass Hypnose und böse Gemüter weder die Menschheit noch Regierungen kontrollieren können und nicht tun.
Alle Macht ist Gott, das Gute.
Dies ist meine einzige Formel zum Gebet für Christliche Wissenschaftler, und Gott wird dir einen Glauben geben, der Berge versetzen wird.