Sonntag den 15. März 2026 |

Sonntag den 15. März 2026



Thema — Der Mensch

SubjectSubstance

Goldener Text : Sprüche 10 : 22

„Der Segen des HERRN allein macht reich, und nichts tut eigene Mühe hinzu.“



Golden Text: Proverbs 10 : 22

The blessing of the Lord, it maketh rich, and he addeth no sorrow with it.






Wechselseitiges Lesen: Hebräer 11 : 3, 8, 10, 24-27


3.     Durch den Glauben erkennen wir, dass die Welt durch Gottes Wort geschaffen ist, dass alles, was man sieht, aus nichts geworden ist.

8.     Durch den Glauben wurde Abraham gehorsam, als er berufen wurde, an einen Ort zu ziehen, den er erben sollte; und er zog aus und wusste nicht, wo er hinkäme.

10.     Denn er wartete auf die Stadt, die einen festen Grund hat, deren Baumeister und Schöpfer Gott ist.

24.     Durch den Glauben wollte Mose, als er groß geworden war, nicht mehr Sohn der Tochter Pharaos heißen,

25.     sondern wollte viel lieber mit dem Volk Gottes zusammen misshandelt werden, als einen flüchtigen Genuss der Sünde zu haben,

26.     und hielt die Schmach Christi für größeren Reichtum als die Schätze Ägyptens; denn er sah auf die Belohnung.

27.     Durch den Glauben verließ er Ägypten und fürchtete nicht den Zorn des Königs; denn er hielt sich an den, den er nicht sah, als sähe er ihn.

Responsive Reading: Hebrews 11 : 3, 8, 10, 24-27

3.     Through faith we understand that the worlds were framed by the word of God, so that things which are seen were not made of things which do appear.

8.     By faith Abraham, when he was called to go out into a place which he should after receive for an inheritance, obeyed; and he went out, not knowing whither he went.

10.     For he looked for a city which hath foundations, whose builder and maker is God.

24.     By faith Moses, when he was come to years, refused to be called the son of Pharaoh’s daughter;

25.     Choosing rather to suffer affliction with the people of God, than to enjoy the pleasures of sin for a season;

26.     Esteeming the reproach of Christ greater riches than the treasures in Egypt: for he had respect unto the recompence of the reward.

27.     By faith he forsook Egypt, not fearing the wrath of the king: for he endured, as seeing him who is invisible.



Unsere Predigt besteht aus folgenden Zitaten



Die Bibel


1. Psalm 36 : 8-10

8     Wie köstlich ist deine Güte, Gott, dass Menschenkinder unter dem Schatten deiner Flügel Zuflucht haben!

9     Sie werden satt von den reichen Gütern deines Hauses, und du tränkst sie mit Wonne wie mit einem Strom.

10     Denn bei dir ist die Quelle des Lebens, und in deinem Lichte sehen wir das Licht.

1. Psalm 36 : 7-9

7     How excellent is thy lovingkindness, O God! therefore the children of men put their trust under the shadow of thy wings.

8     They shall be abundantly satisfied with the fatness of thy house; and thou shalt make them drink of the river of thy pleasures.

9     For with thee is the fountain of life: in thy light shall we see light.

2. Psalm 139 : 14, 15, 17

14     Ich danke dir dafür, dass ich wunderbar gemacht bin; wunderbar sind deine Werke; das erkennt meine Seele.

15     Es war dir mein Gebein* nicht verborgen, da ich im Verborgenen gemacht wurde, da ich gebildet wurde unten in der Erde. * Anmerkung: „Gebein“ wird in der King James Bibel mit Substanz übersetzt

17     Aber wie schwer sind für mich, Gott, deine Gedanken! Wie ist ihre Summe so groß!

2. Psalm 139 : 14, 15, 17

14     I will praise thee; for I am fearfully and wonderfully made: marvellous are thy works; and that my soul knoweth right well.

15     My substance was not hid from thee, when I was made in secret, and curiously wrought in the lowest parts of the earth.

17     How precious also are thy thoughts unto me, O God! how great is the sum of them!

3. II Könige 4 : 1-7

1     Und es schrie eine Frau unter den Frauen der Prophetenjünger zu Elisa und sprach: Dein Knecht, mein Mann, ist gestorben; und du weißt ja, dass dein Knecht den HERRN fürchtete. Nun kommt der Schuldherr und will meine beiden Kinder nehmen zu leibeigenen Knechten.

2     Elisa sprach zu ihr: Was soll ich dir tun? Sage mir, was hast du im Hause? Sie sprach: Deine Magd hat nichts im Hause als einen Krug Öl.

3     Er sprach: Geh hin und erbitte draußen von allen deinen Nachbarinnen leere Gefäße, aber nicht zu wenig,

4     und geh ins Haus und schließ die Tür zu hinter dir und deinen Söhnen und gieß in alle Gefäße; und wenn du sie gefüllt hast, so stelle sie beiseite.

5     Sie ging hin und schloss die Tür zu hinter sich und ihren Söhnen; diese brachten ihr die Gefäße herbei, und sie goss ein.

6     Und als die Gefäße voll waren, sprach sie zu ihrem Sohn: Reiche mir noch ein Gefäß her! Er sprach zu ihr: Es ist kein Gefäß mehr hier. Da stand das Öl.

7     Und sie kam und sagte es dem Mann Gottes an. Er sprach: Geh hin, verkaufe das Öl und bezahle deine Schulden; du aber und deine Söhne, nährt euch von dem Übrigen.

3. II Kings 4 : 1-7

1     Now there cried a certain woman of the wives of the sons of the prophets unto Elisha, saying, Thy servant my husband is dead; and thou knowest that thy servant did fear the Lord: and the creditor is come to take unto him my two sons to be bondmen.

2     And Elisha said unto her, What shall I do for thee? tell me, what hast thou in the house? And she said, Thine handmaid hath not any thing in the house, save a pot of oil.

3     Then he said, Go, borrow thee vessels abroad of all thy neighbours, even empty vessels; borrow not a few.

4     And when thou art come in, thou shalt shut the door upon thee and upon thy sons, and shalt pour out into all those vessels, and thou shalt set aside that which is full.

5     So she went from him, and shut the door upon her and upon her sons, who brought the vessels to her; and she poured out.

6     And it came to pass, when the vessels were full, that she said unto her son, Bring me yet a vessel. And he said unto her, There is not a vessel more. And the oil stayed.

7     Then she came and told the man of God. And he said, Go, sell the oil, and pay thy debt, and live thou and thy children of the rest.

4. Sprüche 3 : 9, 10

9     Ehre den HERRN mit deinem Gut und mit den Erstlingen all deines Einkommens,

10     so werden deine Scheunen voll werden und deine Kelter von Wein überlaufen.

4. Proverbs 3 : 9, 10

9     Honour the Lord with thy substance, and with the firstfruits of all thine increase:

10     So shall thy barns be filled with plenty, and thy presses shall burst out with new wine.

5. Matthäus 4 : 23

1     Und [Jesus] zog umher in ganz Galiläa, lehrte in ihren Synagogen und predigte das Evangelium von dem Reich und heilte alle Krankheiten und alle Gebrechen im Volk.

5. Matthew 4 : 23

23     And Jesus went about all Galilee, teaching in their synagogues, and preaching the gospel of the kingdom, and healing all manner of sickness and all manner of disease among the people.

6. Matthäus 5 : 1 (Und er), 2

2     ...Und er setzte sich, und seine Jünger traten zu ihm. Und er tat seinen Mund auf, lehrte sie und sprach:

6. Matthew 5 : 1 (and when), 2

1 …     and when he was set, his disciples came unto him:

2     And he opened his mouth, and taught them, saying,

7. Matthäus 6 : 19-21, 24, 25, 30-34 (bis erster .)

19     Ihr sollt euch nicht Schätze sammeln auf Erden, wo Motten und Rost sie fressen und wo Diebe einbrechen und stehlen.

20     Sammelt euch aber Schätze im Himmel, wo weder Motten noch Rost sie fressen und wo Diebe nicht einbrechen und stehlen.

21     Denn wo dein Schatz ist, da ist auch dein Herz.

24     Niemand kann zwei Herren dienen: Entweder er wird den einen hassen und den andern lieben, oder er wird an dem einen hängen und den andern verachten. Ihr könnt nicht Gott dienen und dem Mammon.

25     Darum sage ich euch: Sorgt euch nicht um euer Leben, was ihr essen und trinken werdet; auch nicht um euren Leib, was ihr anziehen werdet. Ist nicht das Leben mehr als die Nahrung und der Leib mehr als die Kleidung?

30     Wenn nun Gott das Gras auf dem Feld so kleidet, das doch heute steht und morgen in den Ofen geworfen wird: Sollte er das nicht viel mehr für euch tun, ihr Kleingläubigen?

31     Darum sollt ihr nicht sorgen und sagen: Was werden wir essen? Was werden wir trinken? Womit werden wir uns kleiden?

32     Nach dem allen trachten die Heiden. Denn euer himmlischer Vater weiß, dass ihr all dessen bedürft.

33     Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch das alles zufallen.

34     Darum sorgt nicht für morgen, denn der morgige Tag wird für das Seine sorgen.

7. Matthew 6 : 19-21, 24, 25, 30-34 (to 1st .)

19     Lay not up for yourselves treasures upon earth, where moth and rust doth corrupt, and where thieves break through and steal:

20     But lay up for yourselves treasures in heaven, where neither moth nor rust doth corrupt, and where thieves do not break through nor steal:

21     For where your treasure is, there will your heart be also.

24     No man can serve two masters: for either he will hate the one, and love the other; or else he will hold to the one, and despise the other. Ye cannot serve God and mammon.

25     Therefore I say unto you, Take no thought for your life, what ye shall eat, or what ye shall drink; nor yet for your body, what ye shall put on. Is not the life more than meat, and the body than raiment?

30     Wherefore, if God so clothe the grass of the field, which to day is, and to morrow is cast into the oven, shall he not much more clothe you, O ye of little faith?

31     Therefore take no thought, saying, What shall we eat? or, What shall we drink? or, Wherewithal shall we be clothed?

32     (For after all these things do the Gentiles seek:) for your heavenly Father knoweth that ye have need of all these things.

33     But seek ye first the kingdom of God, and his righteousness; and all these things shall be added unto you.

34     Take therefore no thought for the morrow: for the morrow shall take thought for the things of itself.

8. II Korinther 5 : 1-9

1     Denn wir wissen: Wenn unser irdisches Haus, diese Hütte, abgebrochen wird, so haben wir einen Bau, von Gott erbaut, ein Haus, nicht mit Händen gemacht, das ewig ist im Himmel.

2     Denn darum seufzen wir auch und sehnen uns danach, dass wir mit unserer Behausung, die vom Himmel ist, überkleidet werden,

3     weil wir dann bekleidet und nicht nackt befunden werden.

4     Denn solange wir in dieser Hütte sind, seufzen wir und sind beschwert, weil wir lieber nicht entkleidet, sondern überkleidet werden wollen, damit das Sterbliche verschlungen werde von dem Leben.

5     Der uns aber dazu bereitet hat, das ist Gott, der uns als Unterpfand den Geist gegeben hat.

6     So sind wir denn allezeit getrost und wissen: Solange wir im Leibe wohnen, weilen wir fern von dem Herrn;

7     denn wir wandeln im Glauben und nicht im Schauen.

8     Wir sind aber getrost und begehren sehr, den Leib zu verlassen und daheim zu sein bei dem Herrn.

9     Darum setzen wir auch unsre Ehre darein, ob wir daheim sind oder in der Fremde, dass wir ihm wohlgefallen.

8. II Corinthians 5 : 1-9

1     For we know that if our earthly house of this tabernacle were dissolved, we have a building of God, an house not made with hands, eternal in the heavens.

2     For in this we groan, earnestly desiring to be clothed upon with our house which is from heaven:

3     If so be that being clothed we shall not be found naked.

4     For we that are in this tabernacle do groan, being burdened: not for that we would be unclothed, but clothed upon, that mortality might be swallowed up of life.

5     Now he that hath wrought us for the selfsame thing is God, who also hath given unto us the earnest of the Spirit.

6     Therefore we are always confident, knowing that, whilst we are at home in the body, we are absent from the Lord:

7     (For we walk by faith, not by sight:)

8     We are confident, I say, and willing rather to be absent from the body, and to be present with the Lord.

9     Wherefore we labour, that, whether present or absent, we may be accepted of him.

9. Kolosser 3 : 1, 2

1     Seid ihr nun mit Christus auferweckt, so sucht, was droben ist, wo Christus ist, sitzend zur Rechten Gottes.

2     Trachtet nach dem, was droben ist, nicht nach dem, was auf Erden ist.

9. Colossians 3 : 1, 2

1     If ye then be risen with Christ, seek those things which are above, where Christ sitteth on the right hand of God.

2     Set your affection on things above, not on things on the earth.

10. Römer 8 : 28

28     Wir wissen aber, dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Besten dienen, denen, die nach seinem Ratschluss berufen sind.

10. Romans 8 : 28

28     And we know that all things work together for good to them that love God, to them who are the called according to his purpose.



Entsprechende Abschnitte aus dem Buch „Wissenschaft und Gesundheit mit Schlüssel zur Heiligen Schrift“ von Mary Baker Eddy.


1. 468 : 16-25

Frage. — Was ist Substanz?

Antwort. — Substanz ist das, was ewig und zu Disharmonie und Verfall unfähig ist. WAHRHEIT, LEBEN und LIEBE sind Substanz, wie die Heilige Schrift dieses Wort im Hebräerbrief verwendet: die „Wirklichkeit [Substanz] dessen, was man hofft, und ein Nichtzweifeln an dem, was man nicht sieht“. GEIST, das Synonym für GEMÜT, SEELE oder GOTT, ist die einzig wirkliche Substanz. Das geistige Universum, einschließlich des individuellen Menschen, ist eine zusammengesetzte Idee, die die göttliche Substanz des GEISTES widerspiegelt.

1. 468 : 16-24

Question. — What is substance?

Answer. — Substance is that which is eternal and incapable of discord and decay. Truth, Life, and Love are substance, as the Scriptures use this word in Hebrews: "The substance of things hoped for, the evidence of things not seen." Spirit, the synonym of Mind, Soul, or God, is the only real substance. The spiritual universe, including individual man, is a compound idea, reflecting the divine substance of Spirit.

2. 516 : 3-8

Die Substanz, das LEBEN, die Intelligenz, WAHRHEIT und LIEBE, die die Gottheit bilden, werden von Seiner Schöpfung widergespiegelt; und wenn wir das falsche Zeugnis der körperlichen Sinne den Tatsachen der Wissenschaft unterordnen, werden wir dieses wahre Gleichnis und diese wahre Widerspiegelung überall erblicken.

2. 516 : 4-8

The substance, Life, intelligence, Truth, and Love, which constitute Deity, are reflected by His creation; and when we subordinate the false testimony of the corporeal senses to the facts of Science, we shall see this true likeness and reflection everywhere.

3. 124 : 15-21, nur 27

Das Universum, wie der Mensch, muss durch die Wissenschaft von seinem göttlichen PRINZIP, GOTT, aus gedeutet werden und dann kann es verstanden werden; aber wenn es von der Grundlage der physischen Sinne aus erklärt und so dargestellt wird, als unterliege es dem Wachstum, der Reife und dem Verfall, dann ist das Universum, wie der Mensch, ein Rätsel und muss es bleiben.

GEIST ist das Leben, die Substanz und die Fortdauer aller Dinge.

3. 124 : 14-19, 25-26 (to 1st .)

The universe, like man, is to be interpreted by Science from its divine Principle, God, and then it can be understood; but when explained on the basis of physical sense and represented as subject to growth, maturity, and decay, the universe, like man, is, and must continue to be, an enigma.

Spirit is the life, substance, and continuity of all things.

4. 278 : 4-23

GEIST ist die einzige Substanz und das einzige Bewusstsein, das von der göttlichen Wissenschaft anerkannt wird. Die materiellen Sinne widersetzen sich dem, aber es gibt keine materiellen Sinne, denn Materie hat kein Gemüt. Im GEIST gibt es keine Materie, so wie es in der WAHRHEIT keinen Irrtum und im Guten nichts Böses gibt. Die Annahme, dass es wirkliche Substanz-Materie, das Gegenteil von GEIST, gebe, ist eine falsche Vorstellung. GEIST, GOTT, ist unendlich, ist alles. GEIST kann kein Gegenteil haben.

Dass Materie substanziell ist oder Leben und Empfindung hat, ist eine der falschen Auffassungen der Sterblichen und existiert nur in einem mutmaßlichen sterblichen Bewusstsein. Somit verlieren wir, wenn wir uns GEIST und WAHRHEIT nähern, das Bewusstsein von Materie. Das Zugeständnis, dass es materielle Substanz geben könne, erfordert ein weiteres Zugeständnis — nämlich, dass GEIST nicht unendlich und dass Materie selbstschöpferisch sei, durch sich selbst bestehend und ewig. Daraus würde folgen, dass es zwei ewige Ursachen gäbe, die sich für immer bekämpfen; und doch behaupten wir, dass GEIST allerhaben und Allgegenwart ist.

4. 278 : 4-22

Spirit is the only substance and consciousness recognized by divine Science. The material senses oppose this, but there are no material senses, for matter has no mind. In Spirit there is no matter, even as in Truth there is no error, and in good no evil. It is a false supposition, the notion that there is real substance-matter, the opposite of Spirit. Spirit, God, is infinite, all. Spirit can have no opposite.

That matter is substantial or has life and sensation, is one of the false beliefs of mortals, and exists only in a supposititious mortal consciousness. Hence, as we approach Spirit and Truth, we lose the consciousness of matter. The admission that there can be material substance requires another admission, — namely, that Spirit is not infinite and that matter is self-creative, self-existent, and eternal. From this it would follow that there are two eternal causes, warring forever with each other; and yet we say that Spirit is supreme and all-presence.

5. 301 : 17-29

Weil GOTT Substanz und der Mensch das göttliche Bild und Gleichnis ist, sollte der Mensch nicht nach Materie, sondern nur nach der Substanz des Guten, der Substanz des GEISTES trachten, die er in Wirklichkeit schon besitzt. Der Glaube, dass der Mensch irgendeine andere Substanz oder irgendein anderes Gemüt habe, ist nicht geistig und bricht das erste Gebot: Du sollst einen GOTT, ein GEMÜT, haben. Der sterbliche Mensch hält sich selbst für materielle Substanz, während der Mensch „Bild“ (Idee) ist. Täuschung, Sünde, Krankheit und Tod entstehen aus dem falschen Zeugnis des materiellen Sinnes, der von einem vermeintlichen Standpunkt außerhalb der Brennweite des unendlichen GEISTES aus ein umgekehrtes Bild von GEMÜT und Substanz darstellt, in dem alles auf den Kopf gestellt ist.

5. 301 : 17-29

As God is substance and man is the divine image and likeness, man should wish for, and in reality has, only the substance of good, the substance of Spirit, not matter. The belief that man has any other substance, or mind, is not spiritual and breaks the First Commandment, Thou shalt have one God, one Mind. Mortal man seems to himself to be material substance, while man is "image" (idea). Delusion, sin, disease, and death arise from the false testimony of material sense, which, from a supposed standpoint outside the focal distance of infinite Spirit, presents an inverted image of Mind and substance with everything turned upside down.

6. 530 : 5-12

In der göttlichen Wissenschaft wird der Mensch von GOTT, dem göttlichen PRINZIP des Seins, erhalten. Die Erde bringt auf GOTTES Befehl Nahrung für den Menschen hervor. Jesus, der das wusste, sagte einmal: „Sorgt euch nicht um euer Leben, was ihr essen und trinken werdet“ — nicht, weil er sich das Vorrecht seines Schöpfers anmaßte, sondern weil er erkannte, dass GOTT, der Vater und die Mutter von allem, fähig ist, den Menschen zu nähren und zu kleiden, so wie Er die Lilien nährt und kleidet.

6. 530 : 5-12

In divine Science, man is sustained by God, the divine Principle of being. The earth, at God's command, brings forth food for man's use. Knowing this, Jesus once said, "Take no thought for your life, what ye shall eat, or what ye shall drink," — presuming not on the prerogative of his creator, but recognizing God, the Father and Mother of all, as able to feed and clothe man as He doth the lilies.

7. 494 : 11-22

Die göttliche LIEBE hat immer jeden menschlichen Bedarf gestillt und wird ihn immer stillen. Man sollte nicht denken, dass Jesus die göttliche Macht zu heilen nur für eine ausgewählte Anzahl von Menschen oder eine begrenzte Zeitspanne demonstrierte, denn die göttliche LIEBE versorgt die ganze Menschheit und zu jeder Stunde mit allem Guten.

Das Wunder der Gnade ist kein Wunder für die LIEBE. Jesus demonstrierte die Unfähigkeit der Körperlichkeit wie auch die unendliche Fähigkeit des GEISTES und half dadurch dem irrenden menschlichen Sinn, seinen eigenen Überzeugungen zu entrinnen und in der göttlichen Wissenschaft Sicherheit zu suchen.

7. 494 : 10-19

Divine Love always has met and always will meet every human need. It is not well to imagine that Jesus demonstrated the divine power to heal only for a select number or for a limited period of time, since to all mankind and in every hour, divine Love supplies all good.

The miracle of grace is no miracle to Love. Jesus demonstrated the inability of corporeality, as well as the infinite ability of Spirit, thus helping erring human sense to flee from its own convictions and seek safety in divine Science.

8. 204 : 32-6

Der Glaube, dass GOTT in der Materie lebt, ist pantheistisch. Der Irrtum, der behauptet, SEELE sei im Körper, GEMÜT in der Materie und Gutes im Bösen, muss dies widerrufen und solche Äußerungen unterlassen; sonst wird GOTT auch weiterhin vor der Menschheit verborgen bleiben und die Sterblichen werden sündigen, ohne zu wissen, dass sie sündigen, sie werden sich auf Materie statt auf GEIST verlassen, vor Schwäche straucheln, betrunken hinfallen und sich in Krankheit verzehren — und das alles wegen ihrer Blindheit, wegen ihrer falschen Auffassung von GOTT und Mensch.

8. 204 : 30 (The belief)-6

The belief that God lives in matter is pantheistic. The error, which says that Soul is in body, Mind is in matter, and good is in evil, must unsay it and cease from such utterances; else God will continue to be hidden from humanity, and mortals will sin without knowing that they are sinning, will lean on matter instead of Spirit, stumble with lameness, drop with drunkenness, consume with disease, — all because of their blindness, their false sense concerning God and man.

9. 60 : 29-3

SEELE hat unendliche Mittel, mit denen sie die Menschheit segnet, und das Glück würde schneller erlangt werden und sicherer in unserem Besitz bleiben, wenn wir es in der SEELE suchten. Höhere Freuden allein können das Sehnen des unsterblichen Menschen befriedigen. Wir können das Glück nicht innerhalb der Grenzen des persönlichen Sinnes definieren. Die Sinne gewähren keinen wirklichen Genuss.

9. 60 : 29-3

Soul has infinite resources with which to bless mankind, and happiness would be more readily attained and would be more secure in our keeping, if sought in Soul. Higher enjoyments alone can satisfy the cravings of immortal man. We cannot circumscribe happiness within the limits of personal sense. The senses confer no real enjoyment.

10. 280 : nur 1, 6-8, 30-3

In der Unendlichkeit des GEMÜTS muss Materie unbekannt sein. … Alle schönen und unschädlichen Dinge sind Ideen des GEMÜTS. GEMÜT erschafft und vervielfältigt sie und das Erzeugnis muss mental sein.

Die einzige Entschuldigung dafür, dass wir menschliche Meinungen hegen und die Wissenschaft des Seins verwerfen, ist unsere sterbliche Unwissenheit über GEIST — eine Unwissenheit, die nur dem Verständnis der göttlichen Wissenschaft weicht, dem Verständnis, durch das wir ins Reich der WAHRHEIT auf Erden kommen und erkennen, dass GEIST unendlich und allerhaben ist.

10. 280 : 1 only, 6-8, 30-4

In the infinitude of Mind, matter must be unknown. … All things beautiful and harmless are ideas of Mind. Mind creates and multiplies them, and the product must be mental.

The only excuse for entertaining human opinions and rejecting the Science of being is our mortal ignorance of Spirit, — ignorance which yields only to the understanding of divine Science, the understanding by which we enter into the kingdom of Truth on earth and learn that Spirit is infinite and supreme.

11. 519 : 12-21

Das menschliche Auffassungsvermögen erkennt und begreift nur langsam GOTTES Schöpfung und die göttliche Kraft und Gegenwart, die sie begleiten und ihren geistigen Ursprung demonstrieren. Die Sterblichen können das Unendliche niemals erfassen, bis sie den alten Menschen ausziehen und das geistige Bild und Gleichnis erreichen. Wer könnte die Unendlichkeit ergründen! Wie sollen wir Ihn erklären, bis wir, wie es der Apostel ausdrückt,

„alle zur Einheit des Glaubens und der Erkenntnis des Sohnes Gottes hingelangen, zum vollkommenen Mann, zum Maß des Alters der Fülle Christi“?

11. 519 : 11-21

Human capacity is slow to discern and to grasp God's creation and the divine power and presence which go with it, demonstrating its spiritual origin. Mortals can never know the infinite, until they throw off the old man and reach the spiritual image and likeness. What can fathom infinity! How shall we declare Him, till, in the language of the apostle, "we all come in the unity of the faith, and of the knowledge of the Son of God, unto a perfect man, unto the measure of the stature of the fulness of Christ"?

12. 265 : 3-15

Der Mensch versteht das geistige Dasein in dem Verhältnis, wie sich seine Schätze an WAHRHEIT und LIEBE vergrößern. Die Sterblichen müssen zu GOTT hinstreben, ihre Neigungen und Ziele müssen geistig werden — sie müssen sich den umfassenderen Interpretationen des Seins nähern und etwas von der eigentlichen Bedeutung des Unendlichen erlangen —, damit sie Sünde und Sterblichkeit ablegen können.

Diese wissenschaftliche Auffassung vom Sein, die Materie für GEIST aufgibt, bedeutet keinesfalls, dass der Mensch in der Gottheit aufgeht und seine Identität einbüßt, sondern sie verleiht dem Menschen eine erweiterte Individualität, eine umfangreichere Sphäre des Denkens und Handelns, eine umfassendere Liebe, einen höheren und beständigeren Frieden.

12. 265 : 3-15

Man understands spiritual existence in proportion as his treasures of Truth and Love are enlarged. Mortals must gravitate Godward, their affections and aims grow spiritual, — they must near the broader interpretations of being, and gain some proper sense of the infinite, — in order that sin and mortality may be put off.

This scientific sense of being, forsaking matter for Spirit, by no means suggests man's absorption into Deity and the loss of his identity, but confers upon man enlarged individuality, a wider sphere of thought and action, a more expansive love, a higher and more permanent peace.

13. 264 : 16-20

Wenn wir uns vergegenwärtigen, dass LEBEN GEIST ist — niemals in noch von der Materie —, dann wird sich dieses Verständnis zur Selbstvollendung erweitern, alles in GOTT, dem Guten, finden und kein anderes Bewusstsein benötigen.

13. 264 : 15-19

When we realize that Life is Spirit, never in nor of matter, this understanding will expand into self-completeness, finding all in God, good, and needing no other consciousness.




Ich verlese auch noch 3 Artikel zu den täglichen Pflichten eines jeden Christlichen Wissenschaftlers aus dem Kirchenhandbuch

von Mary Baker Eddy

Tägliches Gebet

Es ist die Pflicht eines jeden Mitglieds dieser Kirche, täglich zu beten: “Dein Reich komme”, Lass die Herrschaft der göttlichen Wahrheit, des göttlichen Lebens und der göttlichen Liebe in mir aufgerichtet werden und alle Sünde aus mir entfernen; und möge dein Wort die ganze Menschheit bereichern und sie beherrschen!

Artikel VIII, Abschn. 4

Eine Richtschnur für Beweggründe und Handlungen

Weder Feindseligkeit noch rein persönliche Zuneigung sollte der Antrieb zu den Beweggründen und Handlungen der Mitglieder der Mutterkirche sein. In der Wissenschaft regiert allein die göttliche Liebe den Menschen; ein Christlicher Wissenschaftler spiegelt die holde Anmut der Liebe wieder in der Zurechtweisung der Sünde, in wahrer Brüderlichkeit, Barmherzigkeit und Versöhnlichkeit. Die Mitglieder dieser Kirche sollen täglich wachen und beten, um von allem Übel erlöst zu werden, vom irrigen Prophezeihen, Richten, Verurteilen, Ratgeben, Beeinflussen oder Beeinflusst werden.

Artikel VIII, Abschn. 1

Pflichttreue

Es ist die Pflicht eines jeden Mitglieds dieser Kirche, sich täglich gegen aggressive mentale Suggestion zu schützen und sich nicht verleiten zu lassen, seine Pflicht gegen Gott, gegen seine Führerin und gegen die Menschheit zu vergessen oder zu versäumen. Nach seinen Werken wird er gerichtet, und zwar gerechtfertigt oder verdammt.

Artikel VIII, Abschn. 6