Sonntag den 12. April 2026 |

Sonntag den 12. April 2026



Thema — Sind Sünde, Krankheit und Tod wirklich?

SubjectAre Sin, Disease, And Death Real?

Goldener Text : Psalm 42 : 12

„… Harre auf Gott; denn ich werde ihm noch danken, dass er meines Angesichts Hilfe und mein Gott ist.“



Golden Text: Psalm 42 : 11

Hope thou in God: for I shall yet praise him, who is the health of my countenance, and my God.






Wechselseitiges Lesen: Psalm 103 : 2-6, 10, 11, 17, 18


2.     Lobe den HERRN, meine Seele, und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat:

3.     der dir alle deine Sünde vergibt und heilet alle deine Gebrechen,

4.     der dein Leben vom Verderben erlöst, der dich krönet mit Gnade und Barmherzigkeit,

5.     der deinen Mund fröhlich macht und du wieder jung wirst wie ein Adler.

6.     Der HERR schafft Gerechtigkeit und Recht allen, die Unrecht leiden.

10.     Er handelt nicht mit uns nach unsern Sünden und vergilt uns nicht nach unsrer Missetat.

11.     Denn so hoch der Himmel über der Erde ist, lässt er seine Gnade walten über denen, die ihn fürchten.

17.     Die Gnade aber des HERRN währt von Ewigkeit zu Ewigkeit über denen, die ihn fürchten, und seine Gerechtigkeit auf Kindeskind

18.     bei denen, die seinen Bund halten und gedenken an seine Gebote, dass sie danach tun.

Responsive Reading: Psalm 103 : 2-6, 10, 11, 17, 18

2.     Bless the Lord, O my soul, and forget not all his benefits:

3.     Who forgiveth all thine iniquities; who healeth all thy diseases;

4.     Who redeemeth thy life from destruction; who crowneth thee with lovingkindness and tender mercies;

5.     Who satisfieth thy mouth with good things; so that thy youth is renewed like the eagle’s.

6.     The Lord executeth righteousness and judgment for all that are oppressed.

10.     He hath not dealt with us after our sins; nor rewarded us according to our iniquities.

11.     For as the heaven is high above the earth, so great is his mercy toward them that fear him.

17.     The mercy of the Lord is from everlasting to everlasting upon them that fear him, and his righteousness unto children’s children;

18.     To such as keep his covenant, and to those that remember his commandments to do them.



Unsere Predigt besteht aus folgenden Zitaten



Die Bibel


1. 1 Mose 15 : 26

26     … ich bin der HERR, dein Arzt.

1. Exodus 15 : 26 (I am)

26     I am the Lord that healeth thee.

2. Sprüche 4 : 20-22

20     Mein Sohn, merke auf meine Rede und neige dein Ohr zu meinen Worten.

21     Lass sie dir nicht aus den Augen kommen; behalte sie in deinem Herzen,

22     denn sie sind das Leben denen, die sie finden, und heilsam ihrem ganzen Leibe.

2. Proverbs 4 : 20-22

20     My son, attend to my words; incline thine ear unto my sayings.

21     Let them not depart from thine eyes; keep them in the midst of thine heart.

22     For they are life unto those that find them, and health to all their flesh.

3. Sprüche 3 : 1 (vergiss)-8

1     … vergiss meine Weisung nicht, und dein Herz behalte meine Gebote,

2     denn sie werden dir langes Leben bringen und gute Jahre und Frieden;

3     Gnade und Treue sollen dich nicht verlassen. Hänge meine Gebote an deinen Hals und schreibe sie auf die Tafel deines Herzens,

4     so wirst du Freundlichkeit und Klugheit erlangen, die Gott und den Menschen gefallen.

5     Verlass dich auf den HERRN von ganzem Herzen, und verlass dich nicht auf deinen Verstand,

6     sondern gedenke an ihn in allen deinen Wegen, so wird er dich recht führen.

7     Dünke dich nicht, weise zu sein, sondern fürchte den HERRN und weiche vom Bösen.

8     Das wird deinem Leibe heilsam sein und deine Gebeine erquicken.

3. Proverbs 3 : 1 (forget)-8

1     …forget not my law; but let thine heart keep my commandments:

2     For length of days, and long life, and peace, shall they add to thee.

3     Let not mercy and truth forsake thee: bind them about thy neck; write them upon the table of thine heart:

4     So shalt thou find favour and good understanding in the sight of God and man.

5     Trust in the Lord with all thine heart; and lean not unto thine own understanding.

6     In all thy ways acknowledge him, and he shall direct thy paths.

7     Be not wise in thine own eyes: fear the Lord, and depart from evil.

8     It shall be health to thy navel, and marrow to thy bones.

4. Lukas 4 : 1 (bis erster .)

1     Jesus aber, voll Heiligen Geistes, kam zurück vom Jordan.

4. Luke 4 : 1 (to 1st ,)

1     And Jesus being full of the Holy Ghost returned from Jordan,

5. Lukas 7 : 2-16, 36-50

2     Ein Hauptmann aber hatte einen Knecht, der ihm lieb und wert war; der lag todkrank.

3     Da er aber von Jesus hörte, sandte er Älteste der Juden zu ihm und bat ihn, zu kommen und seinen Knecht gesund zu machen.

4     Als sie aber zu Jesus kamen, baten sie ihn inständig und sprachen: Er ist es wert, dass du ihm dies erfüllst;

5     denn er hat unser Volk lieb, und die Synagoge hat er uns erbaut.

6     Da ging Jesus mit ihnen. Als er aber nicht mehr fern von dem Haus war, sandte der Hauptmann Freunde zu ihm und ließ ihm sagen: Ach, Herr, bemühe dich nicht; ich bin nicht wert, dass du unter mein Dach gehst;

7     darum habe ich auch mich selbst nicht für würdig geachtet, zu dir zu kommen; sondern sprich ein Wort, so wird mein Knecht gesund.

8     Denn auch ich bin ein Mensch, der einer Obrigkeit untersteht, und habe Soldaten unter mir; und wenn ich zu einem sage: Geh hin!, so geht er hin; und zu einem andern: Komm her!, so kommt er; und zu meinem Knecht: Tu das!, so tut er’s.

9     Da Jesus das hörte, wunderte er sich über ihn und wandte sich um und sprach zu dem Volk, das ihm nachfolgte: Ich sage euch: Solchen Glauben habe ich auch in Israel nicht gefunden.

10     Und als die Boten wieder nach Hause kamen, fanden sie den Knecht gesund.

11     Und es begab sich danach, dass er in eine Stadt mit Namen Nain ging; und seine Jünger gingen mit ihm und eine große Menge.

12     Als er aber nahe an das Stadttor kam, siehe, da trug man einen Toten heraus, der der einzige Sohn seiner Mutter war, und sie war eine Witwe; und eine große Menge aus der Stadt ging mit ihr.

13     Und da sie der Herr sah, jammerte sie ihn, und er sprach zu ihr: Weine nicht!

14     Und trat hinzu und berührte den Sarg, und die Träger blieben stehen. Und er sprach: Jüngling, ich sage dir, steh auf!

15     Und der Tote richtete sich auf und fing an zu reden, und Jesus gab ihn seiner Mutter.

16     Und Furcht ergriff sie alle, und sie priesen Gott und sprachen: Es ist ein großer Prophet unter uns aufgestanden, und: Gott hat sein Volk besucht.

36     Es bat ihn aber einer der Pharisäer, mit ihm zu essen. Und er ging hinein in das Haus des Pharisäers und setzte sich zu Tisch.

37     Und siehe, eine Frau war in der Stadt, die war eine Sünderin. Als die vernahm, dass er zu Tisch saß im Haus des Pharisäers, brachte sie ein Alabastergefäß mit Salböl

38     und trat von hinten zu seinen Füßen, weinte und fing an, seine Füße mit Tränen zu netzen und mit den Haaren ihres Hauptes zu trocknen, und küsste seine Füße und salbte sie mit dem Salböl.

39     Da aber das der Pharisäer sah, der ihn eingeladen hatte, sprach er bei sich selbst und sagte: Wenn dieser ein Prophet wäre, so wüsste er, wer und was für eine Frau das ist, die ihn anrührt; denn sie ist eine Sünderin.

40     Jesus antwortete und sprach zu ihm: Simon, ich habe dir etwas zu sagen. Er aber sprach: Meister, sag es!

41     Ein Gläubiger hatte zwei Schuldner. Einer war fünfhundert Silbergroschen schuldig, der andere fünfzig.

42     Da sie aber nicht bezahlen konnten, schenkte er’s beiden. Wer von ihnen wird ihn mehr lieben?

43     Simon antwortete und sprach: Ich denke, der, dem er mehr geschenkt hat. Er aber sprach zu ihm: Du hast recht geurteilt.

44     Und er wandte sich zu der Frau und sprach zu Simon: Siehst du diese Frau? Ich bin in dein Haus gekommen; du hast mir kein Wasser für meine Füße gegeben; diese aber hat meine Füße mit Tränen genetzt und mit ihren Haaren getrocknet.

45     Du hast mir keinen Kuss gegeben; diese aber hat, seit ich hereingekommen bin, nicht abgelassen, meine Füße zu küssen.

46     Du hast mein Haupt nicht mit Öl gesalbt; sie aber hat meine Füße mit Salböl gesalbt.

47     Deshalb sage ich dir: Ihre vielen Sünden sind vergeben, denn sie hat viel geliebt; wem aber wenig vergeben wird, der liebt wenig.

48     Und er sprach zu ihr: Dir sind deine Sünden vergeben.

49     Da fingen die an, die mit zu Tisch saßen, und sprachen bei sich selbst: Wer ist dieser, der auch Sünden vergibt?

50     Er aber sprach zu der Frau: Dein Glaube hat dir geholfen; geh hin in Frieden!

5. Luke 7 : 2-16, 36-50

2     And a certain centurion’s servant, who was dear unto him, was sick, and ready to die.

3     And when he heard of Jesus, he sent unto him the elders of the Jews, beseeching him that he would come and heal his servant.

4     And when they came to Jesus, they besought him instantly, saying, That he was worthy for whom he should do this:

5     For he loveth our nation, and he hath built us a synagogue.

6     Then Jesus went with them. And when he was now not far from the house, the centurion sent friends to him, saying unto him, Lord, trouble not thyself: for I am not worthy that thou shouldest enter under my roof:

7     Wherefore neither thought I myself worthy to come unto thee: but say in a word, and my servant shall be healed.

8     For I also am a man set under authority, having under me soldiers, and I say unto one, Go, and he goeth; and to another, Come, and he cometh; and to my servant, Do this, and he doeth it.

9     When Jesus heard these things, he marvelled at him, and turned him about, and said unto the people that followed him, I say unto you, I have not found so great faith, no, not in Israel.

10     And they that were sent, returning to the house, found the servant whole that had been sick.

11     And it came to pass the day after, that he went into a city called Nain; and many of his disciples went with him, and much people.

12     Now when he came nigh to the gate of the city, behold, there was a dead man carried out, the only son of his mother, and she was a widow: and much people of the city was with her.

13     And when the Lord saw her, he had compassion on her, and said unto her, Weep not.

14     And he came and touched the bier: and they that bare him stood still. And he said, Young man, I say unto thee, Arise.

15     And he that was dead sat up, and began to speak. And he delivered him to his mother.

16     And there came a fear on all: and they glorified God, saying, That a great prophet is risen up among us; and, That God hath visited his people.

36     And one of the Pharisees desired him that he would eat with him. And he went into the Pharisee’s house, and sat down to meat.

37     And, behold, a woman in the city, which was a sinner, when she knew that Jesus sat at meat in the Pharisee’s house, brought an alabaster box of ointment,

38     And stood at his feet behind him weeping, and began to wash his feet with tears, and did wipe them with the hairs of her head, and kissed his feet, and anointed them with the ointment.

39     Now when the Pharisee which had bidden him saw it, he spake within himself, saying, This man, if he were a prophet, would have known who and what manner of woman this is that toucheth him: for she is a sinner.

40     And Jesus answering said unto him, Simon, I have somewhat to say unto thee. And he saith, Master, say on.

41     There was a certain creditor which had two debtors: the one owed five hundred pence, and the other fifty.

42     And when they had nothing to pay, he frankly forgave them both. Tell me therefore, which of them will love him most?

43     Simon answered and said, I suppose that he, to whom he forgave most. And he said unto him, Thou hast rightly judged.

44     And he turned to the woman, and said unto Simon, Seest thou this woman? I entered into thine house, thou gavest me no water for my feet: but she hath washed my feet with tears, and wiped them with the hairs of her head.

45     Thou gavest me no kiss: but this woman since the time I came in hath not ceased to kiss my feet.

46     My head with oil thou didst not anoint: but this woman hath anointed my feet with ointment.

47     Wherefore I say unto thee, Her sins, which are many, are forgiven; for she loved much: but to whom little is forgiven, the same loveth little.

48     And he said unto her, Thy sins are forgiven.

49     And they that sat at meat with him began to say within themselves, Who is this that forgiveth sins also?

50     And he said to the woman, Thy faith hath saved thee; go in peace.

6. Psalm 67 : 2 (bis zweites ,), 3

2     Gott sei uns gnädig und segne uns, er lasse uns sein Antlitz leuchten,

3     dass man auf Erden erkenne deinen Weg, unter allen Heiden dein Heil.

6. Psalm 67 : 1 (to 2nd ;), 2

1     God be merciful unto us, and bless us; and cause his face to shine upon us;

2     That thy way may be known upon earth, thy saving health among all nations.



Entsprechende Abschnitte aus dem Buch „Wissenschaft und Gesundheit mit Schlüssel zur Heiligen Schrift“ von Mary Baker Eddy.


1. 472 : 23 (Alle)-3

Alle Wirklichkeit ist in GOTT und Seiner Schöpfung, harmonisch und ewig. Was Er erschafft, ist gut, und Er macht alles, was gemacht ist. Somit ist die einzige Wirklichkeit von Sünde, Krankheit und Tod die schreckliche Tatsache, dass dem menschlichen, irrenden Glauben Unwirklichkeiten wirklich scheinen, bis GOTT ihnen ihre Tarnung herunterreißt. Sie sind nicht wahr, weil sie nicht von GOTT sind. Wir erfahren in der Christlichen Wissenschaft, dass alle Disharmonie des sterblichen Gemüts oder Körpers eine Illusion ist, die weder Wirklichkeit noch Identität besitzt, obwohl sie wirklich und identisch zu sein scheint.

1. 472 : 24 (All)-3

All reality is in God and His creation, harmonious and eternal. That which He creates is good, and He makes all that is made. Therefore the only reality of sin, sickness, or death is the awful fact that unrealities seem real to human, erring belief, until God strips off their disguise. They are not true, because they are not of God. We learn in Christian Science that all inharmony of mortal mind or body is illusion, possessing neither reality nor identity though seeming to be real and identical.

2. 127 : 18-24

Die Christliche Wissenschaft offenbart GOTT nicht als den Urheber von Sünde, Krankheit und Tod, sondern als göttliches PRINZIP, das Höchste Wesen, GEMÜT, frei von allem Übel. Sie lehrt, dass Materie die Unwahrheit, nicht die Tatsache des Daseins ist; dass Nerven, Gehirn, Magen, Lungen usw. — als Materie — keine Intelligenz, kein Leben und auch keine Empfindung haben.

2. 127 : 16-22

Christian Science reveals God, not as the author of sin, sickness, and death, but as divine Principle, Supreme Being, Mind, exempt from all evil. It teaches that matter is the falsity, not the fact, of existence; that nerves, brain, stomach, lungs, and so forth, have — as matter — no intelligence, life, nor sensation.

3. 120 : 16-27

Gesundheit ist kein Zustand der Materie, sondern des GEMÜTS; auch können die materiellen Sinne kein zuverlässiges Zeugnis zum Thema Gesundheit liefern. Die Wissenschaft des Heilens durch GEMÜT zeigt, dass es nur dem GEMÜT und nichts anderem möglich ist, wahrheitsgemäß Zeugnis abzulegen oder den wirklichen Zustand des Menschen darzustellen.

Daher offenbart das göttliche PRINZIP der Wissenschaft durch Umkehrung des Zeugnisses der physischen Sinne, dass der Mensch harmonisch in der WAHRHEIT, der einzigen Grundlage der Gesundheit, existiert; und so verneint die Wissenschaft alle Krankheit, heilt die Kranken, entkräftet falsche Beweise und widerlegt die materialistische Logik.

3. 120 : 15-24

Health is not a condition of matter, but of Mind; nor can the material senses bear reliable testimony on the subject of health. The Science of Mind-healing shows it to be impossible for aught but Mind to testify truly or to exhibit the real status of man. Therefore the divine Principle of Science, reversing the testimony of the physical senses, reveals man as harmoniously existent in Truth, which is the only basis of health; and thus Science denies all disease, heals the sick, overthrows false evidence, and refutes materialistic logic.

4. 1 : 1-3

Das Gebet, das die Sünder umwandelt und die Kranken heilt, ist ein absoluter Glaube, dass bei GOTT alle Dinge möglich sind — ein geistiges Verständnis von Ihm, eine selbstlose Liebe.

4. 1 : 1-4

The prayer that reforms the sinner and heals the sick is an absolute faith that all things are possible to God, — a spiritual understanding of Him, an unselfed love.

5. 395 : 6-14

So wie unser großer Beispielgeber sollte der Heiler zur Krankheit sprechen wie jemand, der Vollmacht über sie hat, und es SEELE überlassen, den falschen Augenschein der körperlichen Sinne zu meistern und ihre Ansprüche gegenüber Sterblichkeit und Krankheit geltend zu machen. Dasselbe PRINZIP heilt beides, Sünde und Krankheit. Wenn die göttliche Wissenschaft den Glauben an ein fleischliches Gemüt überwindet und der Glaube an GOTT jeden Glauben an Sünde und an materielle Heilverfahren zerstört, dann werden Sünde, Krankheit und Tod verschwinden.

5. 395 : 6-14

Like the great Exemplar, the healer should speak to disease as one having authority over it, leaving Soul to master the false evidences of the corporeal senses and to assert its claims over mortality and disease. The same Principle cures both sin and sickness. When divine Science overcomes faith in a carnal mind, and faith in God destroys all faith in sin and in material methods of healing, then sin, disease, and death will disappear.

6. xi : 10-23

Das physische Heilen durch die Christliche Wissenschaft ist heute, wie zur Zeit Jesu, das Ergebnis der Tätigkeit des göttlichen PRINZIPS, vor dem Sünde und Krankheit ihre Wirklichkeit im menschlichen Bewusstsein verlieren und so natürlich und unvermeidlich verschwinden, wie Dunkelheit dem Licht und Sünde der Umwandlung Raum gibt. Heute wie damals sind diese mächtigen Werke nicht übernatürlich, sondern im höchsten Grade natürlich. Sie sind das Zeichen des Immanuel oder „Gott mit uns“ — ein göttlicher Einfluss, der im menschlichen Bewusstsein immer gegenwärtig ist und sich wiederholt, der heute kommt, wie schon vor langer Zeit verheißen wurde:

Gefangenen [des Sinnes] Befreiung zu verkünden und den Blinden, dass sie wieder sehen, Zerschlagene in Freiheit zu entlassen.

6. xi : 9-21

The physical healing of Christian Science results now, as in Jesus' time, from the operation of divine Principle, before which sin and disease lose their reality in human consciousness and disappear as naturally and as necessarily as darkness gives place to light and sin to reformation. Now, as then, these mighty works are not supernatural, but supremely natural. They are the sign of Immanuel, or "God with us," — a divine influence ever present in human consciousness and repeating itself, coming now as was promised aforetime,

To preach deliverance to the captives [of sense],

And recovering of sight to the blind,

To set at liberty them that are bruised.

7. 135 : 9-13, 19-31

Dieselbe Kraft, die Sünde heilt, heilt auch Krankheit. Das ist „die Schönheit der Heiligkeit“, dass WAHRHEIT, wenn sie die Kranken heilt, die Übel austreibt, und wenn WAHRHEIT das Übel, Krankheit genannt, austreibt, sie die Kranken heilt.

Man hat mit Recht gesagt, das Christentum müsse Wissenschaft und die Wissenschaft müsse Christentum sein, sonst wäre das eine oder das andere falsch und nutzlos; doch keins von beiden ist unwichtig oder unwahr und sie sind sich in der Demonstration gleich. Das beweist, dass sie identisch sind. Das Christentum, wie Jesus es lehrte, war kein Glaubensbekenntnis, kein System von Zeremonien und keine besondere Gabe eines ritualistischen Jahwe; sondern es war die Veranschaulichung der göttlichen LIEBE, die Irrtum austreibt und die Kranken heilt, nicht nur im Namen Christi oder der WAHRHEIT, sondern in der Demonstration der WAHRHEIT, wie das in den Kreisen des göttlichen Lichts der Fall sein muss.

7. 135 : 11-15, 21-32

The same power which heals sin heals also sickness. This is "the beauty of holiness," that when Truth heals the sick, it casts out evils, and when Truth casts out the evil called disease, it heals the sick.

It has been said, and truly, that Christianity must be Science, and Science must be Christianity, else one or the other is false and useless; but neither is unimportant or untrue, and they are alike in demonstration. This proves the one to be identical with the other. Christianity as Jesus taught it was not a creed, nor a system of ceremonies, nor a special gift from a ritualistic Jehovah; but it was the demonstration of divine Love casting out error and healing the sick, not merely in the name of Christ, or Truth, but in demonstration of Truth, as must be the case in the cycles of divine light.

8. 476 : 34-6

Jesus sah in der Wissenschaft den vollkommenen Menschen, der ihm da erschien, wo den Sterblichen der sündige sterbliche Mensch erscheint. In diesem vollkommenen Menschen sah der Erlöser GOTTES eigenes Gleichnis, und diese korrekte Anschauung vom Menschen heilte die Kranken. Auf diese Weise lehrte Jesus, dass das Reich GOTTES intakt und universal ist und dass der Mensch rein und heilig ist.

8. 476 : 32-5

Jesus beheld in Science the perfect man, who appeared to him where sinning mortal man appears to mortals. In this perfect man the Saviour saw God's own likeness, and this correct view of man healed the sick. Thus Jesus taught that the kingdom of God is intact, universal, and that man is pure and holy.

9. 136 : 1-15

Jesus gründete seine Kirche und behauptete seine Mission auf einer geistigen Grundlage des Christus-Heilens. Er lehrte seine Nachfolger, dass seine Religion ein göttliches PRINZIP hat, das allen Irrtum austreiben und sowohl die Kranken als auch die Sündigen heilen wird. Er beanspruchte weder Intelligenz, Tätigkeit noch Leben getrennt von GOTT. Trotz der Verfolgung, die ihm das einbrachte, nutzte er seine göttliche Kraft, um die Menschen sowohl körperlich als auch geistig zu erlösen.

Die Frage lautete damals wie heute: Wie heilte Jesus die Kranken? Die Welt lehnte seine Antwort auf diese Frage ab. Er wandte sich an seine Schüler: „Was sagen die Leute, wer ich, der Menschensohn, sei?“ Das heißt: Wer oder was ist es, das mit dem Austreiben des Bösen und mit dem Heilen der Kranken identifiziert wird?

9. 136 : 1-14

Jesus established his church and maintained his mission on a spiritual foundation of Christ-healing. He taught his followers that his religion had a divine Principle, which would cast out error and heal both the sick and the sinning. He claimed no intelligence, action, nor life separate from God. Despite the persecution this brought upon him, he used his divine power to save men both bodily and spiritually.

The question then as now was, How did Jesus heal the sick? His answer to this question the world rejected. He appealed to his students: "Whom do men say that I, the Son of man, am?" That is: Who or what is it that is thus identified with casting out evils and healing the sick?

10. 138 : 5 (nicht)-22

… nicht eine menschliche Persönlichkeit, sondern göttliches LEBEN, göttliche WAHRHEIT und LIEBE [war] der Heiler der Kranken und ein Fels, eine feste Grundlage im Reich der Harmonie. Auf dieser geistig wissenschaftlichen Grundlage erklärte Jesus seine Heilungen, die Außenstehenden wie Wunder erschienen. Er zeigte, dass Krankheiten weder durch Körperlichkeit, Arzneien noch Gesundheitslehren ausgetrieben werden, sondern durch den göttlichen GEIST, der die Irrtümer des sterblichen Gemüts austreibt. Die Allerhabenheit des GEISTES war die Grundlage, auf der Jesus baute. Seine großartige zusammenfassende Darstellung weist auf die Religion der LIEBE hin.

Jesus gab in der christlichen Ära die Richtschnur für alles Christentum, alle Theologie und alles Heilen. Heute wie damals gilt für Christen der direkte Befehl, christusgleich zu sein, den Christus-Geist zu haben, dem Christus-Beispiel zu folgen und sowohl die Kranken als auch die Sündigen zu heilen.

10. 138 : 6 (divine)-22

…divine Life, Truth, and Love, and not a human personality, was the healer of the sick and a rock, a firm foundation in the realm of harmony. On this spiritually scientific basis Jesus explained his cures, which appeared miraculous to outsiders. He showed that diseases were cast out neither by corporeality, by materia medica, nor by hygiene, but by the divine Spirit, casting out the errors of mortal mind. The supremacy of Spirit was the foundation on which Jesus built. His sublime summary points to the religion of Love.

Jesus established in the Christian era the precedent for all Christianity, theology, and healing. Christians are under as direct orders now, as they were then, to be Christlike, to possess the Christ-spirit, to follow the Christ-example, and to heal the sick as well as the sinning.

11. 393 : 10-17

GEMÜT ist Herr über die körperlichen Sinne und kann Krankheit, Sünde und Tod besiegen. Übe diese von GOTT gegebene Autorität aus. Ergreife Besitz von deinem Körper und regiere sein Empfinden und sein Tun. Erhebe dich in der Stärke des GEISTES, um allem zu widerstehen, was dem Guten unähnlich ist. GOTT hat den Menschen dazu fähig gemacht und nichts kann die dem Menschen göttlich verliehene Fähigkeit und Macht aufheben.

11. 393 : 8-15

Mind is the master of the corporeal senses, and can conquer sickness, sin, and death. Exercise this God-given authority. Take possession of your body, and govern its feeling and action. Rise in the strength of Spirit to resist all that is unlike good. God has made man capable of this, and nothing can vitiate the ability and power divinely bestowed on man.




Ich verlese auch noch 3 Artikel zu den täglichen Pflichten eines jeden Christlichen Wissenschaftlers aus dem Kirchenhandbuch

von Mary Baker Eddy

Tägliches Gebet

Es ist die Pflicht eines jeden Mitglieds dieser Kirche, täglich zu beten: “Dein Reich komme”, Lass die Herrschaft der göttlichen Wahrheit, des göttlichen Lebens und der göttlichen Liebe in mir aufgerichtet werden und alle Sünde aus mir entfernen; und möge dein Wort die ganze Menschheit bereichern und sie beherrschen!

Artikel VIII, Abschn. 4

Eine Richtschnur für Beweggründe und Handlungen

Weder Feindseligkeit noch rein persönliche Zuneigung sollte der Antrieb zu den Beweggründen und Handlungen der Mitglieder der Mutterkirche sein. In der Wissenschaft regiert allein die göttliche Liebe den Menschen; ein Christlicher Wissenschaftler spiegelt die holde Anmut der Liebe wieder in der Zurechtweisung der Sünde, in wahrer Brüderlichkeit, Barmherzigkeit und Versöhnlichkeit. Die Mitglieder dieser Kirche sollen täglich wachen und beten, um von allem Übel erlöst zu werden, vom irrigen Prophezeihen, Richten, Verurteilen, Ratgeben, Beeinflussen oder Beeinflusst werden.

Artikel VIII, Abschn. 1

Pflichttreue

Es ist die Pflicht eines jeden Mitglieds dieser Kirche, sich täglich gegen aggressive mentale Suggestion zu schützen und sich nicht verleiten zu lassen, seine Pflicht gegen Gott, gegen seine Führerin und gegen die Menschheit zu vergessen oder zu versäumen. Nach seinen Werken wird er gerichtet, und zwar gerechtfertigt oder verdammt.

Artikel VIII, Abschn. 6