Sonntag den 6. September 2026 |

Sonntag den 6. September 2026



Thema — Der Mensch

SubjectMan

Goldener Text : Matthäus 26 : 41

„Wachet und betet, dass ihr nicht in Anfechtung fallt! Der Geist ist willig; aber das Fleisch ist schwach.“



Golden Text: Matthew 26 : 41

Watch and pray, that ye enter not into temptation.






Wechselseitiges Lesen: Psalm 8 : 2, 4-7


2.     HERR, unser Herrscher, wie herrlich ist dein Name in allen Landen, der du zeigst deine Hoheit am Himmel!

4.     Wenn ich sehe die Himmel, deiner Finger Werk, den Mond und die Sterne, die du bereitet hast:

5.     was ist der Mensch, dass du seiner gedenkst, und des Menschen Kind, dass du dich seiner annimmst?

6.     Du hast ihn wenig niedriger gemacht als Gott, mit Ehre und Herrlichkeit hast du ihn gekrönt.

7.     Du hast ihn zum Herrn gemacht über deiner Hände Werk, alles hast du unter seine Füße getan:

Responsive Reading: Psalm 8 : 1, 3-6

1.     O Lord our Lord, how excellent is thy name in all the earth! who hast set thy glory above the heavens.

3.     When I consider thy heavens, the work of thy fingers, the moon and the stars, which thou hast ordained;

4.     What is man, that thou art mindful of him? and the son of man, that thou visitest him?

5.     For thou hast made him a little lower than the angels, and hast crowned him with glory and honour.

6.     Thou madest him to have dominion over the works of thy hands; thou hast put all things under his feet.



Unsere Predigt besteht aus folgenden Zitaten



Die Bibel


1. Jakobus 1 : 2-4, 8, 12-14

2     Meine Brüder und Schwestern, erachtet es für lauter Freude, wenn ihr in mancherlei Anfechtung fallt,

3     und wisst, dass euer Glaube, wenn er bewährt ist, Geduld wirkt.

4     Die Geduld aber soll zu einem vollkommenen Werk führen, damit ihr vollkommen und unversehrt seid und keinen Mangel habt.

8     Ein Zweifler ist unbeständig auf allen seinen Wegen.

12     Selig ist, wer Anfechtung erduldet; denn nachdem er bewährt ist, wird er die Krone des Lebens empfangen, die Gott verheißen hat denen, die ihn lieb haben.

13     Niemand sage, wenn er versucht wird, dass er von Gott versucht werde. Denn Gott kann nicht versucht werden zum Bösen, und er selbst versucht niemand.

14     Sondern ein jeder, der versucht wird, wird von seiner eigenen Begierde gereizt und gelockt.

1. James 1 : 2-4, 8, 12-14

2     My brethren, count it all joy when ye fall into divers temptations;

3     Knowing this, that the trying of your faith worketh patience.

4     But let patience have her perfect work, that ye may be perfect and entire, wanting nothing.

8     A double minded man is unstable in all his ways.

12     Blessed is the man that endureth temptation: for when he is tried, he shall receive the crown of life, which the Lord hath promised to them that love him.

13     Let no man say when he is tempted, I am tempted of God: for God cannot be tempted with evil, neither tempteth he any man:

14     But every man is tempted, when he is drawn away of his own lust, and enticed.

2. I Korinther 10 : 13

13     Bisher hat euch nur menschliche Versuchung getroffen. Aber Gott ist treu, der euch nicht versuchen lässt über eure Kraft, sondern macht, dass die Versuchung so ein Ende nimmt, dass ihr’s ertragen könnt.

2. I Corinthians 10 : 13

13     There hath no temptation taken you but such as is common to man: but God is faithful, who will not suffer you to be tempted above that ye are able; but will with the temptation also make a way to escape, that ye may be able to bear it.

3. 1 Mose 39 : 1-12

1     Josef wurde hinab nach Ägypten geführt, und Potifar, ein Ägypter, der Kämmerer des Pharao und Oberste der Leibwache, kaufte ihn von den Ismaelitern, die ihn hinabgebracht hatten.

2     Und der HERR war mit Josef, sodass er ein Mann wurde, dem alles glückte. Und er war in seines Herrn, des Ägypters, Hause.

3     Und sein Herr sah, dass der HERR mit ihm war; und alles, was er tat, ließ der HERR in seiner Hand glücken,

4     sodass er Gnade fand in seinen Augen und sein Diener wurde. Er setzte ihn über sein Haus; und alles, was er hatte, gab er in seine Hände.

5     Und von der Zeit an, da er ihn über sein Haus und alle seine Güter gesetzt hatte, segnete der HERR des Ägypters Haus um Josefs willen, und es war lauter Segen des HERRN in allem, was er hatte, zu Hause und auf dem Felde.

6     Darum ließ er alles in Josefs Händen, was er hatte, und kümmerte sich selbst um nichts außer um das, was er aß und trank. Und Josef war schön an Gestalt und hübsch von Angesicht.

7     Und es begab sich danach, dass seines Herrn Frau ihre Augen auf Josef warf und sprach: Schlafe bei mir!

8     Er weigerte sich aber und sprach zur Frau seines Herrn: Siehe, mein Herr kümmert sich selbst um nichts, was im Hause ist, und alles, was er hat, das hat er in meine Hände gegeben;

9     er ist in diesem Hause nicht größer als ich, und er hat mir nichts vorenthalten außer dir, weil du seine Frau bist. Wie sollte ich denn nun ein solch großes Übel tun und gegen Gott sündigen?

10     Und sie bedrängte Josef mit solchen Worten täglich. Aber er gehorchte ihr nicht, dass er bei ihr schlief und bei ihr wäre.

11     Es begab sich an einem dieser Tage, dass Josef in das Haus ging, seine Arbeit zu tun, und kein Mensch vom Gesinde des Hauses war dabei.

12     Und sie erwischte ihn bei seinem Kleid und sprach: Schlafe bei mir! Aber er ließ das Kleid in ihrer Hand und floh und lief zum Hause hinaus.

3. Genesis 39 : 1-12

1     And Joseph was brought down to Egypt; and Potiphar, an officer of Pharaoh, captain of the guard, an Egyptian, bought him of the hands of the Ishmeelites, which had brought him down thither.

2     And the Lord was with Joseph, and he was a prosperous man; and he was in the house of his master the Egyptian.

3     And his master saw that the Lord was with him, and that the Lord made all that he did to prosper in his hand.

4     And Joseph found grace in his sight, and he served him: and he made him overseer over his house, and all that he had he put into his hand.

5     And it came to pass from the time that he had made him overseer in his house, and over all that he had, that the Lord blessed the Egyptian’s house for Joseph’s sake; and the blessing of the Lord was upon all that he had in the house, and in the field.

6     And he left all that he had in Joseph’s hand; and he knew not ought he had, save the bread which he did eat. And Joseph was a goodly person, and well favoured.

7     And it came to pass after these things, that his master’s wife cast her eyes upon Joseph; and she said, Lie with me.

8     But he refused, and said unto his master’s wife, Behold, my master wotteth not what is with me in the house, and he hath committed all that he hath to my hand;

9     There is none greater in this house than I; neither hath he kept back any thing from me but thee, because thou art his wife: how then can I do this great wickedness, and sin against God?

10     And it came to pass, as she spake to Joseph day by day, that he hearkened not unto her, to lie by her, or to be with her.

11     And it came to pass about this time, that Joseph went into the house to do his business; and there was none of the men of the house there within.

12     And she caught him by his garment, saying, Lie with me: and he left his garment in her hand, and fled, and got him out.

4. I Johannes 5 : 18-21

18     Wir wissen: Wer aus Gott geboren ist, der sündigt nicht, sondern wer aus Gott geboren ist, den bewahrt er und der Böse tastet ihn nicht an.

19     Wir wissen, dass wir von Gott sind, und die ganze Welt liegt im Argen.

20     Wir wissen aber, dass der Sohn Gottes gekommen ist und uns Einsicht gegeben hat, damit wir den Wahrhaftigen erkennen. Und wir sind in dem Wahrhaftigen, in seinem Sohn Jesus Christus. Dieser ist der wahrhaftige Gott und das ewige Leben.

21     Kinder, hütet euch vor den Götzen!

4. I John 5 : 18-21

18     We know that whosoever is born of God sinneth not; but he that is begotten of God keepeth himself, and that wicked one toucheth him not.

19     And we know that we are of God, and the whole world lieth in wickedness.

20     And we know that the Son of God is come, and hath given us an understanding, that we may know him that is true, and we are in him that is true, even in his Son Jesus Christ. This is the true God, and eternal life.

21     Little children, keep yourselves from idols. Amen.

5. Matthäus 3 : 16, 17

16     Und als Jesus getauft war, stieg er alsbald herauf aus dem Wasser. Und siehe, da tat sich ihm der Himmel auf, und er sah den Geist Gottes wie eine Taube herabfahren und über sich kommen.

17     Und siehe, eine Stimme aus dem Himmel sprach: Dies ist mein lieber Sohn, an dem ich Wohlgefallen habe.

5. Matthew 3 : 16, 17

16     And Jesus, when he was baptized, went up straightway out of the water: and, lo, the heavens were opened unto him, and he saw the Spirit of God descending like a dove, and lighting upon him:

17     And lo a voice from heaven, saying, This is my beloved Son, in whom I am well pleased.

6. Matthäus 4 : 1-11

1     Da wurde Jesus vom Geist in die Wüste geführt, damit er von dem Teufel versucht würde.

2     Und da er vierzig Tage und vierzig Nächte gefastet hatte, hungerte ihn.

3     Und der Versucher trat herzu und sprach zu ihm: Bist du Gottes Sohn, so sprich, dass diese Steine Brot werden.

4     Er aber antwortete und sprach: Es steht geschrieben: »Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern von einem jeden Wort, das aus dem Mund Gottes geht.«

5     Da führte ihn der Teufel mit sich in die heilige Stadt und stellte ihn auf die Zinne des Tempels

6     und sprach zu ihm: Bist du Gottes Sohn, so wirf dich hinab; denn es steht geschrieben: »Er wird seinen Engeln für dich Befehl geben; und sie werden dich auf den Händen tragen, damit du deinen Fuß nicht an einen Stein stößt.«

7     Da sprach Jesus zu ihm: Wiederum steht auch geschrieben: »Du sollst den Herrn, deinen Gott, nicht versuchen.«

8     Wiederum führte ihn der Teufel mit sich auf einen sehr hohen Berg und zeigte ihm alle Reiche der Welt und ihre Herrlichkeit

9     und sprach zu ihm: Das alles will ich dir geben, wenn du niederfällst und mich anbetest.

10     Da sprach Jesus zu ihm: Weg mit dir, Satan! Denn es steht geschrieben: »Du sollst anbeten den Herrn, deinen Gott, und ihm allein dienen.«

11     Da verließ ihn der Teufel. Und siehe, da traten Engel herzu und dienten ihm.

6. Matthew 4 : 1-11

1     Then was Jesus led up of the Spirit into the wilderness to be tempted of the devil.

2     And when he had fasted forty days and forty nights, he was afterward an hungred.

3     And when the tempter came to him, he said, If thou be the Son of God, command that these stones be made bread.

4     But he answered and said, It is written, Man shall not live by bread alone, but by every word that proceedeth out of the mouth of God.

5     Then the devil taketh him up into the holy city, and setteth him on a pinnacle of the temple,

6     And saith unto him, If thou be the Son of God, cast thyself down: for it is written, He shall give his angels charge concerning thee: and in their hands they shall bear thee up, lest at any time thou dash thy foot against a stone.

7     Jesus said unto him, It is written again, Thou shalt not tempt the Lord thy God.

8     Again, the devil taketh him up into an exceeding high mountain, and sheweth him all the kingdoms of the world, and the glory of them;

9     And saith unto him, All these things will I give thee, if thou wilt fall down and worship me.

10     Then saith Jesus unto him, Get thee hence, Satan: for it is written, Thou shalt worship the Lord thy God, and him only shalt thou serve.

11     Then the devil leaveth him, and, behold, angels came and ministered unto him.

7. Matthäus 5 : 1, 2

1     Als er aber das Volk sah, ging er auf einen Berg. Und er setzte sich, und seine Jünger traten zu ihm.

3     Und er tat seinen Mund auf, lehrte sie und sprach:

7. Matthew 5 : 1, 2

1     And seeing the multitudes, he went up into a mountain: and when he was set, his disciples came unto him:

2     And he opened his mouth, and taught them, saying,

8. Matthäus 6 : 9 ( bis :), 13

9     Darum sollt ihr so beten:

13     Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen. [Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.]

8. Matthew 6 : 9 (to :), 13

9     After this manner therefore pray ye:

13     And lead us not into temptation, but deliver us from evil: For thine is the kingdom, and the power, and the glory, for ever. Amen.



Entsprechende Abschnitte aus dem Buch „Wissenschaft und Gesundheit mit Schlüssel zur Heiligen Schrift“ von Mary Baker Eddy.


1. 470 : 23-24

Der Mensch ist der Ausdruck von GOTTES Sein.

1. 470 : 23-24

Man is the expression of God's being.

2. 475 : 29-31

Der wirkliche Mensch kann von der Heiligkeit nicht abweichen noch kann GOTT, der den Menschen hervorgebracht hat, die Fähigkeit oder Freiheit zu sündigen erzeugen.

2. 475 : 28 (The)-31

The real man cannot depart from holiness, nor can God, by whom man is evolved, engender the capacity or freedom to sin.

3. 387 : 28-34

Die Geschichte des Christentums liefert erhabene Beweise für den erhaltenden Einfluss und die schützende Macht, die dem Menschen von seinem himmlischen Vater, dem allmächtigen GEMÜT, verliehen werden, dem Vater, der dem Menschen Glauben und Verständnis gibt, womit er sich nicht nur gegen Versuchung, sondern auch gegen körperliches Leiden verteidigen kann.

3. 387 : 27-32

The history of Christianity furnishes sublime proofs of the supporting influence and protecting power bestowed on man by his heavenly Father, omnipotent Mind, who gives man faith and understanding whereby to defend himself, not only from temptation, but from bodily suffering.

4. 192 : 18-33

Moralische und geistige Macht gehören GEIST an, der „den Wind in Seine Hände“ fasst; und diese Lehre stimmt mit Wissenschaft und Harmonie überein. In der Wissenschaft kannst du keine GOTT entgegengesetzte Macht haben und die physischen Sinne müssen ihr falsches Zeugnis aufgeben. Dein Einfluss zum Guten hängt davon ab, welches Gewicht du in die richtige Waagschale wirfst. Das Gute, das du tust und verkörperst, verleiht dir die einzig erreichbare Macht. Das Böse ist keine Macht. Es ist ein Verhöhnen der Stärke, das bald seine Schwäche verrät und fällt, um nie wieder aufzustehen.

Wir wandeln auf den Spuren der WAHRHEIT und LIEBE, wenn wir dem Beispiel unseres Meisters im Verständnis der göttlichen Metaphysik folgen. Das Christentum ist die Grundlage wahren Heilens. Alles, was das menschliche Denken in Übereinstimmung mit einer vom sterblichen Selbst losgelösten Liebe hält, empfängt unmittelbar die göttliche Kraft.

4. 192 : 17-31

Moral and spiritual might belong to Spirit, who holds the "wind in His fists;" and this teaching accords with Science and harmony. In Science, you can have no power opposed to God, and the physical senses must give up their false testimony. Your influence for good depends upon the weight you throw into the right scale. The good you do and embody gives you the only power obtainable. Evil is not power. It is a mockery of strength, which erelong betrays its weakness and falls, never to rise.

We walk in the footsteps of Truth and Love by following the example of our Master in the understanding of divine metaphysics. Christianity is the basis of true healing. Whatever holds human thought in line with unselfed love, receives directly the divine power.

5. 170 : 30-9 (bis viertes ,)

Die Beschreibung des Menschen als rein physisch oder als materiell und geistig zugleich — aber in jedem Fall als von seinem physischen Organismus abhängig — ist die Büchse der Pandora, aus der alle Übel hervorgegangen sind, insbesondere die Verzweiflung. Die Materie, die sich der göttlichen Macht bemächtigt und behauptet ein Schöpfer zu sein, ist eine Fiktion, in der Heidentum und sinnliche Begierde von der Gesellschaft derart gutgeheißen werden, dass sich die Menschheit bei ihnen moralisch angesteckt hat.

Durch das Erkennen des geistigen Gegenteils der Materialität, nämlich des Weges durch Christus, WAHRHEIT, wird der Mensch mit dem Schlüssel der göttlichen Wissenschaft die Tore des Paradieses wieder öffnen, die menschliche Anschauungen verschlossen haben, und er wird erkennen, dass er nicht gefallen, sondern aufrecht, rein und frei ist,

5. 170 : 28-8 (to 4th ,)

The description of man as purely physical, or as both material and spiritual, — but in either case dependent upon his physical organization, — is the Pandora box, from which all ills have gone forth, especially despair. Matter, which takes divine power into its own hands and claims to be a creator, is a fiction, in which paganism and lust are so sanctioned by society that mankind has caught their moral contagion.

Through discernment of the spiritual opposite of materiality, even the way through Christ, Truth, man will reopen with the key of divine Science the gates of Paradise which human beliefs have closed, and will find himself unfallen, upright, pure, and free,

6. 67 : 18-24

Die Vorstellung, dass tierische Eigenschaften dem Charakter irgendwie Stärke geben könnten, ist zu absurd, um in Betracht gezogen zu werden, wenn wir bedenken, dass unser Herr und Meister durch geistige Überlegenheit die Kranken heilte, die Toten auferweckte und sogar dem Wind und den Wellen befahl ihm zu gehorchen. Gnade und WAHRHEIT sind mächtiger als alle anderen Mittel und Methoden.

6. 67 : 18-24

The notion that animal natures can possibly give force to character is too absurd for consideration, when we remember that through spiritual ascendency our Lord and Master healed the sick, raised the dead, and commanded even the winds and waves to obey him. Grace and Truth are potent beyond all other means and methods.

7. 234 : 26-4

Sünde und Krankheit müssen gedacht werden, bevor sie sichtbar werden können. Du musst die bösen Gedanken sofort beherrschen, sonst werden sie später dich beherrschen. Jesus erklärte: Mit Verlangen auf verbotene Dinge zu schauen bedeutet ein moralisches Gebot zu brechen. Er maß der Tätigkeit des menschlichen Gemüts, die für die Sinne unsichtbar ist, großes Gewicht bei.

Böse Gedanken und Absichten reichen nicht weiter und richten nicht mehr Schaden an, als unser Glaube zulässt. Böse Gedanken, Gelüste und böswillige Absichten können nicht wie fliegender Blütenstaub von einem menschlichen Gemüt zu einem anderen übergehen und dort unerwartet Aufnahme finden, wenn Tugend und Wahrheit eine starke Abwehr bilden.

7. 234 : 25-3

Sin and disease must be thought before they can be manifested. You must control evil thoughts in the first instance, or they will control you in the second. Jesus declared that to look with desire on forbidden objects was to break a moral precept. He laid great stress on the action of the human mind, unseen to the senses.

Evil thoughts and aims reach no farther and do no more harm than one's belief permits. Evil thoughts, lusts, and malicious purposes cannot go forth, like wandering pollen, from one human mind to another, finding unsuspected lodgment, if virtue and truth build a strong defence.

8. 56 : 16-3

Untreue gegen den Ehebund ist die soziale Geißel aller Völker, die „Pest, die im Finstern schleicht“, die „Seuche, die am Mittag wütet“. Das Gebot „Du sollst nicht ehebrechen“ ist nicht weniger gebieterisch als das Gebot „Du sollst nicht töten“.

Reinheit ist der Zement der Zivilisation und des Fortschritts. Ohne sie gibt es keine Stabilität in der Gesellschaft und ohne sie kann man die Wissenschaft des LEBENS nicht erlangen.

8. 56 : 15-3

Infidelity to the marriage covenant is the social scourge of all races, "the pestilence that walketh in darkness, ... the destruction that wasteth at noonday." The commandment, "Thou shalt not commit adultery," is no less imperative than the one, "Thou shalt not kill."

Chastity is the cement of civilization and progress. Without it there is no stability in society, and without it one cannot attain the Science of Life.

9. 407 : 6-16

Die Knechtschaft des Menschen unter den unnachgiebigsten Herren — Leidenschaft, Selbstsucht, Neid, Hass und Rache — wird nur durch einen mächtigen Kampf überwunden. Jede Stunde des Zögerns macht den Kampf schwerer. Wenn der Mensch nicht über die Leidenschaften siegt, vernichten sie Glück, Gesundheit und Menschentum. Hier ist die Christliche Wissenschaft das souveräne Allheilmittel, das der Schwäche des sterblichen Gemüts Stärke verleiht — Stärke vom unsterblichen und allmächtigen GEMÜT — und das die Menschheit über sich selbst hinaus zu reinerem Verlangen emporhebt, ja, zu geistiger Macht und zu Wohlwollen gegen die Menschen.

9. 407 : 6-16

Man's enslavement to the most relentless masters — passion, selfishness, envy, hatred, and revenge — is conquered only by a mighty struggle. Every hour of delay makes the struggle more severe. If man is not victorious over the passions, they crush out happiness, health, and manhood. Here Christian Science is the sovereign panacea, giving strength to the weakness of mortal mind, — strength from the immortal and omnipotent Mind, — and lifting humanity above itself into purer desires, even into spiritual power and good-will to man.

10. 404 : 19-31

Die Temperenz-Reform, die überall in unserem Land zu spüren ist, ist die Folge des metaphysischen Heilens, das jeden Baum abhaut, der keine gute Frucht bringt. Diese Überzeugung, dass es kein wirkliches Vergnügen in der Sünde gibt, ist einer der wichtigsten Punkte in der Theologie der Christlichen Wissenschaft. Rüttle den Sünder zu dieser neuen und wahren Anschauung von Sünde auf, zeige ihm, dass Sünde kein Vergnügen bereitet, und diese Erkenntnis stärkt seinen moralischen Mut und steigert seine Fähigkeit, das Böse zu meistern und das Gute zu lieben.

Das Heilen der Kranken und das Umwandeln der Sünder ist in der Christlichen Wissenschaft ein und dasselbe. Beide Heilverfahren erfordern dieselbe Methode und sind in der WAHRHEIT untrennbar.

10. 404 : 17-28

The temperance reform, felt all over our land, results from metaphysical healing, which cuts down every tree that brings not forth good fruit. This conviction, that there is no real pleasure in sin, is one of the most important points in the theology of Christian Science. Arouse the sinner to this new and true view of sin, show him that sin confers no pleasure, and this knowledge strengthens his moral courage and increases his ability to master evil and to love good.

Healing the sick and reforming the sinner are one and the same thing in Christian Science. Both cures require the same method and are inseparable in Truth.

11. 327 : 24-3

Es erfordert moralischen Mut, dem Unrecht entgegenzutreten und das Rechte zu verkündigen. Aber wie sollen wir den Menschen umwandeln, der mehr tierischen als moralischen Mut hat und der nicht die wahre Idee vom Guten hat? Überzeuge den Sterblichen durch das mensch-liche Bewusstsein davon, dass er einen Fehler begeht, wenn er das Glück mit materiellen Mitteln zu gewinnen versucht. Vernunft ist die aktivste menschliche Fähigkeit. Lass sie zu den Gefühlen sprechen und des Menschen schlummernden Sinn für seine moralische Verpflichtung wecken, und er wird nach und nach die Nichtigkeit der Freuden des menschlichen Sinnes und die Erhabenheit und Glückseligkeit eines geistigen Sinnes erkennen, der den materiellen oder körperlichen Sinn verstummen lässt. Dann wird der Mensch nicht nur erlöst werden, dann ist er erlöst.

11. 327 : 23-3

Moral courage is requisite to meet the wrong and to proclaim the right. But how shall we reform the man who has more animal than moral courage, and who has not the true idea of good? Through human consciousness, convince the mortal of his mistake in seeking material means for gaining happiness. Reason is the most active human faculty. Let that inform the sentiments and awaken the man's dormant sense of moral obligation, and by degrees he will learn the nothingness of the pleasures of human sense and the grandeur and bliss of a spiritual sense, which silences the material or corporeal. Then he not only will be saved, but is saved.

12. 495 : 16-23

Wenn die Illusion von Krankheit oder Sünde dich in Versuchung führt, dann halte dich unerschütterlich an GOTT und Seine Idee. Lass nichts als Sein Gleichnis in deinem Denken weilen. Lass weder Furcht noch Zweifel deinen klaren Sinn und dein ruhiges Vertrauen trüben, dass die Erkenntnis des harmonischen Lebens — wie LEBEN ewiglich ist — jede schmerzvolle Empfindung von dem oder jeden Glauben an das, was LEBEN nicht ist, zerstören kann.

12. 495 : 14-20

When the illusion of sickness or sin tempts you, cling steadfastly to God and His idea. Allow nothing but His likeness to abide in your thought. Let neither fear nor doubt overshadow your clear sense and calm trust, that the recognition of life harmonious — as Life eternally is — can destroy any painful sense of, or belief in, that which Life is not.

13. 371 : 27-34

Die Menschheit wird sich durch Wissenschaft und Christentum bessern. Die Notwendigkeit, das Menschengeschlecht zu erheben, ist Ursache der Tatsache, dass GEMÜT es tun kann; denn GEMÜT kann Reinheit statt Unreinheit, Stärke statt Schwäche und Gesundheit statt Krankheit verleihen. WAHRHEIT ist ein veränderndes Mittel für den ganzen Organismus und kann „den ganzen Menschen ... gesund“ machen.

13. 371 : 26-32

Mankind will improve through Science and Christianity. The necessity for uplifting the race is father to the fact that Mind can do it; for Mind can impart purity instead of impurity, strength instead of weakness, and health instead of disease. Truth is an alterative in the entire system, and can make it "every whit whole."

14. 17 : 9-15

Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns vom Bösen.

Und GOTT führt uns nicht in Versuchung, sondern erlöst uns von Sünde, Krankheit und Tod.

Denn Dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit.

Denn GOTT ist unendlich, die Allmacht, alles LEBEN, alle WAHRHEIT, alle LIEBE, über allem und Alles.

14. 17 : 8-15

And lead us not into temptation, but deliver us from evil;

And God leadeth us not into temptation, but delivereth us from sin, disease, and death.

For Thine is the kingdom, and the power, and the glory, forever.

For God is infinite, all-power, all Life, Truth, Love, over all, and All.




Ich verlese auch noch 3 Artikel zu den täglichen Pflichten eines jeden Christlichen Wissenschaftlers aus dem Kirchenhandbuch

von Mary Baker Eddy

Tägliches Gebet

Es ist die Pflicht eines jeden Mitglieds dieser Kirche, täglich zu beten: “Dein Reich komme”, Lass die Herrschaft der göttlichen Wahrheit, des göttlichen Lebens und der göttlichen Liebe in mir aufgerichtet werden und alle Sünde aus mir entfernen; und möge dein Wort die ganze Menschheit bereichern und sie beherrschen!

Artikel VIII, Abschn. 4

Eine Richtschnur für Beweggründe und Handlungen

Weder Feindseligkeit noch rein persönliche Zuneigung sollte der Antrieb zu den Beweggründen und Handlungen der Mitglieder der Mutterkirche sein. In der Wissenschaft regiert allein die göttliche Liebe den Menschen; ein Christlicher Wissenschaftler spiegelt die holde Anmut der Liebe wieder in der Zurechtweisung der Sünde, in wahrer Brüderlichkeit, Barmherzigkeit und Versöhnlichkeit. Die Mitglieder dieser Kirche sollen täglich wachen und beten, um von allem Übel erlöst zu werden, vom irrigen Prophezeihen, Richten, Verurteilen, Ratgeben, Beeinflussen oder Beeinflusst werden.

Artikel VIII, Abschn. 1

Pflichttreue

Es ist die Pflicht eines jeden Mitglieds dieser Kirche, sich täglich gegen aggressive mentale Suggestion zu schützen und sich nicht verleiten zu lassen, seine Pflicht gegen Gott, gegen seine Führerin und gegen die Menschheit zu vergessen oder zu versäumen. Nach seinen Werken wird er gerichtet, und zwar gerechtfertigt oder verdammt.

Artikel VIII, Abschn. 6