Sonntag den 13. September 2026 |

Sonntag den 13. September 2026



Thema — Substanz

SubjectSubstance

Goldener Text : Lukas 15 : 31

„Mein Sohn, du bist allezeit bei mir und alles, was mein ist, das ist dein.“



Golden Text: Luke 15 : 31

Son, thou art ever with me, and all that I have is thine.






Wechselseitiges Lesen: Psalm 23 : 1-6


1.     Der HERR ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln.

2.     Er weidet mich auf einer grünen Aue und führet mich zum frischen Wasser.

3.     Er erquicket meine Seele. Er führet mich auf rechter Straße um seines Namens willen.

4.     Und ob ich schon wanderte im finstern Tal, fürchte ich kein Unglück; denn du bist bei mir, dein Stecken und Stab trösten mich.

5.     Du bereitest vor mir einen Tisch im Angesicht meiner Feinde. Du salbest mein Haupt mit Öl und schenkest mir voll ein.

6.     Gutes und Barmherzigkeit werden mir folgen mein Leben lang, und ich werde bleiben im Hause des HERRN immerdar.

Responsive Reading: Psalm 23 : 1-6

1.     The Lord is my shepherd; I shall not want.

2.     He maketh me to lie down in green pastures: he leadeth me beside the still waters.

3.     He restoreth my soul: he leadeth me in the paths of righteousness for his name's sake.

4.     Yea, though I walk through the valley of the shadow of death, I will fear no evil: for thou art with me; thy rod and thy staff they comfort me.

5.     Thou preparest a table before me in the presence of mine enemies: thou anointest my head with oil; my cup runneth over.

6.     Surely goodness and mercy shall follow me all the days of my life: and I will dwell in the house of the Lord for ever.



Unsere Predigt besteht aus folgenden Zitaten



Die Bibel


1. Jesaja 55 : 1, 3, 9 (so viel), 11

1     Wohlan, alle, die ihr durstig seid, kommt her zum Wasser! Und die ihr kein Geld habt, kommt her, kauft und esst! Kommt her und kauft ohne Geld und umsonst Wein und Milch!

3     Neigt eure Ohren her und kommt her zu mir! Höret, so werdet ihr leben! Ich will mit euch einen ewigen Bund schließen, euch die beständigen Gnaden Davids zu geben.

9     so viel der Himmel höher ist als die Erde, so sind auch meine Wege höher als eure Wege und meine Gedanken als eure Gedanken.

11     so soll das Wort, das aus meinem Munde geht, auch sein: Es wird nicht wieder leer zu mir zurückkommen, sondern wird tun, was mir gefällt, und ihm wird gelingen, wozu ich es sende.

1. Isaiah 55 : 1, 3, 9, 11

1     Ho, every one that thirsteth, come ye to the waters, and he that hath no money; come ye, buy, and eat; yea, come, buy wine and milk without money and without price.

3     Incline your ear, and come unto me: hear, and your soul shall live; and I will make an everlasting covenant with you, even the sure mercies of David.

9     For as the heavens are higher than the earth, so are my ways higher than your ways, and my thoughts than your thoughts.

11     So shall my word be that goeth forth out of my mouth: it shall not return unto me void, but it shall accomplish that which I please, and it shall prosper in the thing whereto I sent it.

2. 1 Könige 17 : 1, 8-16

1     Und es sprach Elia, der Tischbiter, aus Tischbe in Gilead zu Ahab: So wahr der HERR, der Gott Israels, lebt, vor dem ich stehe: Es soll diese Jahre weder Tau noch Regen kommen, ich sage es denn.

8     Da kam das Wort des HERRN zu ihm:

19     Mach dich auf und geh nach Sarepta, das zu Sidon gehört, und bleibe dort; denn ich habe dort einer Witwe geboten, dass sie dich versorge.

10     Und er machte sich auf und ging nach Sarepta. Und als er an das Tor der Stadt kam, siehe, da war eine Witwe, die las Holz auf. Und er rief ihr zu und sprach: Hole mir ein wenig Wasser im Gefäß, dass ich trinke!

11     Und als sie hinging zu holen, rief er ihr nach und sprach: Bringe mir auch einen Bissen Brot mit!

12     Sie sprach: So wahr der HERR, dein Gott, lebt: Ich habe nichts Gebackenes, nur eine Handvoll Mehl im Topf und ein wenig Öl im Krug. Und siehe, ich habe ein Scheit Holz oder zwei aufgelesen und gehe heim und will’s mir und meinem Sohn zubereiten, dass wir essen – und sterben.

13     Elia sprach zu ihr: Fürchte dich nicht! Geh hin und mach’s, wie du gesagt hast. Doch mache zuerst mir etwas Gebackenes davon und bringe mir’s heraus; dir aber und deinem Sohn sollst du danach auch etwas backen.

14     Denn so spricht der HERR, der Gott Israels: Das Mehl im Topf soll nicht verzehrt werden, und dem Ölkrug soll nichts mangeln bis auf den Tag, an dem der HERR regnen lassen wird auf Erden.

15     Sie ging hin und tat, wie Elia gesagt hatte. Und er aß und sie auch und ihr Sohn Tag um Tag.

16     Das Mehl im Topf wurde nicht verzehrt, und dem Ölkrug mangelte nichts nach dem Wort des HERRN, das er geredet hatte durch Elia.

2. I Kings 17 : 1, 8-16

1     And Elijah the Tishbite, who was of the inhabitants of Gilead, said unto Ahab, As the Lord God of Israel liveth, before whom I stand, there shall not be dew nor rain these years, but according to my word.

8     And the word of the Lord came unto him, saying,

9     Arise, get thee to Zarephath, which belongeth to Zidon, and dwell there: behold, I have commanded a widow woman there to sustain thee.

10     So he arose and went to Zarephath. And when he came to the gate of the city, behold, the widow woman was there gathering of sticks: and he called to her, and said, Fetch me, I pray thee, a little water in a vessel, that I may drink.

11     And as she was going to fetch it, he called to her, and said, Bring me, I pray thee, a morsel of bread in thine hand.

12     And she said, As the Lord thy God liveth, I have not a cake, but an handful of meal in a barrel, and a little oil in a cruse: and, behold, I am gathering two sticks, that I may go in and dress it for me and my son, that we may eat it, and die.

13     And Elijah said unto her, Fear not; go and do as thou hast said: but make me thereof a little cake first, and bring it unto me, and after make for thee and for thy son.

14     For thus saith the Lord God of Israel, The barrel of meal shall not waste, neither shall the cruse of oil fail, until the day that the Lord sendeth rain upon the earth.

15     And she went and did according to the saying of Elijah: and she, and he, and her house, did eat many days.

16     And the barrel of meal wasted not, neither did the cruse of oil fail, according to the word of the Lord, which he spake by Elijah.

3. II Korinther 9 : 6 (Wer)-8, 11

6     Wer da kärglich sät, der wird auch kärglich ernten; und wer da sät im Segen, der wird auch ernten im Segen.

7     Ein jeder, wie er’s sich im Herzen vorgenommen hat, nicht mit Unwillen oder aus Zwang; denn einen fröhlichen Geber hat Gott lieb.

8     Gott aber kann machen, dass alle Gnade unter euch reichlich sei, damit ihr in allen Dingen allezeit volle Genüge habt und noch reich seid zu jedem guten Werk;

11     So werdet ihr reich sein in allen Dingen, zu geben in aller Lauterkeit, die durch uns wirkt Danksagung an Gott.

3. II Corinthians 9 : 6 (He)-8, 11

6     He which soweth sparingly shall reap also sparingly; and he which soweth bountifully shall reap also bountifully.

7     Every man according as he purposeth in his heart, so let him give; not grudgingly, or of necessity: for God loveth a cheerful giver.

8     And God is able to make all grace abound toward you; that ye, always having all sufficiency in all things, may abound to every good work:

11     Being enriched in every thing to all bountifulness, which causeth through us thanksgiving to God.

4. Lukas 10 : 21 (bis Geist)

21     Zu der Stunde freute sich Jesus im Heiligen Geist

4. Luke 10 : 21 (to 1st ,)

21     In that hour Jesus rejoiced in spirit,

5. Lukas 12 : 22-32

22     Er sprach aber zu seinen Jüngern: Darum sage ich euch: Sorgt euch nicht um das Leben, was ihr essen sollt, auch nicht um den Leib, was ihr anziehen sollt.

23     Denn das Leben ist mehr als die Nahrung und der Leib mehr als die Kleidung.

24     Seht die Raben: Sie säen nicht, sie ernten nicht, sie haben keinen Keller und keine Scheune, und Gott ernährt sie doch. Wie viel mehr seid ihr als die Vögel!

25     Wer ist unter euch, der, wie sehr er sich auch darum sorgt, seiner Länge eine Elle zusetzen könnte?

26     Wenn ihr nun auch das Geringste nicht vermögt, warum sorgt ihr euch um das Übrige?

27     Seht die Lilien, wie sie wachsen: Sie arbeiten nicht, auch spinnen sie nicht. Ich sage euch aber, dass auch Salomo in aller seiner Herrlichkeit nicht gekleidet gewesen ist wie eine von ihnen.

28     Wenn nun Gott das Gras, das heute auf dem Feld steht und morgen in den Ofen geworfen wird, so kleidet, wie viel mehr wird er euch kleiden, ihr Kleingläubigen!

29     Darum auch ihr, fragt nicht danach, was ihr essen oder was ihr trinken sollt, und macht euch keine Unruhe.

30     Nach dem allen trachten die Heiden in der Welt; aber euer Vater weiß, dass ihr dessen bedürft.

31     Trachtet vielmehr nach seinem Reich, so wird euch dies zufallen.

32     Fürchte dich nicht, du kleine Herde! Denn es hat eurem Vater wohlgefallen, euch das Reich zu geben.

5. Luke 12 : 22-32

22     And he said unto his disciples, Therefore I say unto you, Take no thought for your life, what ye shall eat; neither for the body, what ye shall put on.

23     The life is more than meat, and the body is more than raiment.

24     Consider the ravens: for they neither sow nor reap; which neither have storehouse nor barn; and God feedeth them: how much more are ye better than the fowls?

25     And which of you with taking thought can add to his stature one cubit?

26     If ye then be not able to do that thing which is least, why take ye thought for the rest?

27     Consider the lilies how they grow: they toil not, they spin not; and yet I say unto you, that Solomon in all his glory was not arrayed like one of these.

28     If then God so clothe the grass, which is to day in the field, and to morrow is cast into the oven; how much more will he clothe you, O ye of little faith?

29     And seek not ye what ye shall eat, or what ye shall drink, neither be ye of doubtful mind.

30     For all these things do the nations of the world seek after: and your Father knoweth that ye have need of these things.

31     But rather seek ye the kingdom of God; and all these things shall be added unto you.

32     Fear not, little flock; for it is your Father’s good pleasure to give you the kingdom.

6. Philipper 4 : 1, 4-7, 9, 11 (denn ich habe), 19, 20

1     Also, meine lieben Brüder und Schwestern, nach denen ich mich sehne, meine Freude und meine Krone, steht fest in dem Herrn, ihr Lieben.

4     Freuet euch in dem Herrn allewege, und abermals sage ich: Freuet euch!

5     Eure Güte lasst kund sein allen Menschen! Der Herr ist nahe!

6     Sorgt euch um nichts, sondern in allen Dingen lasst eure Bitten in Gebet und Flehen mit Danksagung vor Gott kundwerden!

7     Und der Friede Gottes, der höher ist als alle Vernunft, wird eure Herzen und Sinne bewahren in Christus Jesus.

9     Was ihr gelernt und empfangen und gehört und gesehen habt an mir, das tut; so wird der Gott des Friedens mit euch sein.

11     … denn ich habe gelernt, mir genügen zu lassen, wie’s mir auch geht.

19     Mein Gott aber wird all eurem Mangel abhelfen nach seinem Reichtum in Herrlichkeit in Christus Jesus.

20     Gott aber, unserm Vater, sei Ehre von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen.

6. Philippians 4 : 1, 4-7, 9, 11 (for I have), 19, 20

1     Therefore, my brethren dearly beloved and longed for, my joy and crown, so stand fast in the Lord, my dearly beloved.

4     Rejoice in the Lord alway: and again I say, Rejoice.

5     Let your moderation be known unto all men. The Lord is at hand.

6     Be careful for nothing; but in every thing by prayer and supplication with thanksgiving let your requests be made known unto God.

7     And the peace of God, which passeth all understanding, shall keep your hearts and minds through Christ Jesus.

9     Those things, which ye have both learned, and received, and heard, and seen in me, do: and the God of peace shall be with you.

11     …for I have learned, in whatsoever state I am, therewith to be content.

19     But my God shall supply all your need according to his riches in glory by Christ Jesus.

20     Now unto God and our Father be glory for ever and ever. Amen.



Entsprechende Abschnitte aus dem Buch „Wissenschaft und Gesundheit mit Schlüssel zur Heiligen Schrift“ von Mary Baker Eddy.


1. vii : 1-2

Für alle, die sich auf den erhaltenden Unendlichen verlassen, ist das Heute reich an Segnungen.

1. vii : 1-2

To those leaning on the sustaining infinite, to-day is big with blessings.

2. 494 : 11-13

Die göttliche LIEBE hat immer jeden menschlichen Bedarf gestillt und wird ihn immer stillen.

2. 494 : 10-11

Divine Love always has met and always will meet every human need.

3. 530 : 5-12

In der göttlichen Wissenschaft wird der Mensch von GOTT, dem göttlichen PRINZIP des Seins, erhalten. Die Erde bringt auf GOTTES Befehl Nahrung für den Menschen hervor. Jesus, der das wusste, sagte einmal: „Sorgt euch nicht um euer Leben, was ihr essen und trinken werdet“ — nicht, weil er sich das Vorrecht seines Schöpfers anmaßte, sondern weil er erkannte, dass GOTT, der Vater und die Mutter von allem, fähig ist, den Menschen zu nähren und zu kleiden, so wie Er die Lilien nährt und kleidet.

3. 530 : 5-12

In divine Science, man is sustained by God, the divine Principle of being. The earth, at God's command, brings forth food for man's use. Knowing this, Jesus once said, "Take no thought for your life, what ye shall eat, or what ye shall drink," — presuming not on the prerogative of his creator, but recognizing God, the Father and Mother of all, as able to feed and clothe man as He doth the lilies.

4. 170 : 9-18

Die christlichen Ideen präsentieren zweifellos das, was die menschlichen Theorien ausschließen

— das PRINZIP der Harmonie des Menschen. Die Bibelstelle „Wer lebt und an mich glaubt, der wird niemals mehr sterben“ widerspricht nicht nur menschlichen Systemen, sondern weist auch auf die sich selbst erhaltende und ewige WAHRHEIT hin.

Die Forderungen der WAHRHEIT sind geistig und erreichen den Körper durch GEMÜT. Er, der die menschlichen Bedürfnisse am besten deutete, sagte: „Sorgt euch nicht um euer Leben, was ihr essen und trinken werdet.“

4. 170 : 8-17

Christian ideas certainly present what human theories exclude — the Principle of man's harmony. The text, "Whosoever liveth and believeth in me shall never die," not only contradicts human systems, but points to the self-sustaining and eternal Truth.

The demands of Truth are spiritual, and reach the body through Mind. The best interpreter of man's needs said: "Take no thought for your life, what ye shall eat, or what ye shall drink."

5. 124 : 27 (nur), 34-12

GEIST ist das Leben, die Substanz und die Fortdauer aller Dinge.

Die Elemente und Funktionen des physischen Körpers und der physischen Welt werden sich in dem Verhältnis verändern, wie das sterbliche Gemüt seine Anschauungen ändert. Was heute als die beste Voraussetzung für organische und funktionelle Gesundheit des menschlichen Körpers gilt, wird sich vielleicht später nicht mehr als unentbehrlich für die Gesundheit herausstellen. Moralische Bedingungen werden sich immer als harmonisch und für die Gesundheit förderlich erweisen. Weder organische Untätigkeit noch Übertätigkeit liegen außerhalb der Macht GOTTES; und der Mensch wird dem veränderten sterblichen Denken normal und natürlich erscheinen und deshalb harmonischer in seinen Lebensäußerungen sein als in früheren Zuständen, die eine irrige menschliche Anschauung geschaffen und gebilligt hatte.

5. 124 : 25-26 (to 1st .), 32-11

Spirit is the life, substance, and continuity of all things.

The elements and functions of the physical body and of the physical world will change as mortal mind changes its beliefs. What is now considered the best condition for organic and functional health in the human body may no longer be found indispensable to health. Moral conditions will be found always harmonious and health-giving. Neither organic inaction nor overaction is beyond God's control; and man will be found normal and natural to changed mortal thought, and therefore more harmonious in his manifestations than he was in the prior states which human belief created and sanctioned.

6. 278 : 1 (Ist)-6, 13-17, 30-3

Ist GEIST die Quelle oder der Schöpfer von Materie? Die Wissenschaft offenbart, dass es im GEIST nichts gibt, woraus Materie erschaffen werden könnte. Die göttliche Metaphysik erklärt Materie zum Nichts. GEIST ist die einzige Substanz und das einzige Bewusstsein, das von der göttlichen Wissenschaft anerkannt wird.

Dass Materie substanziell ist oder Leben und Empfindung hat, ist eine der falschen Auffassungen der Sterblichen und existiert nur in einem mutmaßlichen sterblichen Bewusstsein.

Somit verlieren wir, wenn wir uns GEIST und WAHRHEIT nähern, das Bewusstsein von Materie.

Wir definieren Materie als Irrtum, weil sie das Gegenteil von Leben, Substanz und Intelligenz ist. Die Materie mit ihrer Sterblichkeit kann nicht substanziell sein, wenn GEIST substanziell und ewig ist. Was sollte für uns Substanz sein — das Irrende, Veränderliche und Sterbende, das Wandelbare und Sterbliche, oder das Unfehlbare, Unveränderliche und Unsterbliche?

6. 278 : 1 (Is)-5, 12-16, 29-3

Is Spirit the source or creator of matter? Science reveals nothing in Spirit out of which to create matter. Divine metaphysics explains away matter. Spirit is the only substance and consciousness recognized by divine Science.

That matter is substantial or has life and sensation, is one of the false beliefs of mortals, and exists only in a supposititious mortal consciousness. Hence, as we approach Spirit and Truth, we lose the consciousness of matter.

We define matter as error, because it is the opposite of life, substance, and intelligence. Matter, with its mortality, cannot be substantial if Spirit is substantial and eternal. Which ought to be substance to us, — the erring, changing, and dying, the mutable and mortal, or the unerring, immutable, and immortal?

7. 62 : 14-30

Sorgt euch weniger „um euer Leben, was ihr essen und trinken werdet“; sorgt euch weniger

„um euren Leib, was ihr anziehen werdet“; das wird viel mehr zur Gesundheit der heranwachsenden Generation beitragen, als ihr euch träumen lasst. Kinder sollten an Wissen Kinder bleiben dürfen, und nur durch das Wachstum im Verständnis von der höheren Natur des Menschen sollten sie zu Männern und Frauen heranwachsen.

Wenn wir weise und gesund sein wollen, dürfen wir der Materie nicht immer mehr, sondern müssen ihr immer weniger Intelligenz zugestehen. Das göttliche GEMÜT, das die Knospe und die Blüte bildet, wird für den menschlichen Körper sorgen, ebenso wie es die Lilie kleidet; aber kein Sterblicher soll sich in GOTTES Regierung einmischen, indem er mit Gesetzen irrender, menschlicher Begriffe dazwischentritt.

Die höhere Natur des Menschen wird nicht durch die niedere beherrscht; wenn das zuträfe, würde die Ordnung der Weisheit umgekehrt werden.

7. 62 : 13-28

Taking less "thought for your life, what ye shall eat, or what ye shall drink"; less thought "for your body what ye shall put on," will do much more for the health of the rising generation than you dream. Children should be allowed to remain children in knowledge, and should become men and women only through growth in the understanding of man's higher nature.

We must not attribute more and more intelligence to matter, but less and less, if we would be wise and healthy. The divine Mind, which forms the bud and blossom, will care for the human body, even as it clothes the lily; but let no mortal interfere with God's government by thrusting in the laws of erring, human concepts.

The higher nature of man is not governed by the lower; if it were, the order of wisdom would be reversed.

8. 257 : 22-31

Das endliche Gemüt zeigt sich in den verschiedensten Irrtümern und beweist damit, dass die materielle Theorie von Gemüt in der Materie das genaue Gegenteil von GEMÜT ist. Wer hat erlebt, dass endliches Leben oder endliche Liebe ausgereicht hätten, um den Anforderungen menschlicher Not und menschlichen Kummers zu begegnen — um Verlangen und Sehnsüchte zu stillen? Das unendliche GEMÜT kann nicht auf eine endliche Form begrenzt werden, sonst würde GEMÜT seinen unendlichen Charakter als unerschöpfliche LIEBE, ewiges LEBEN, allmächtige WAHRHEIT verlieren.

8. 257 : 22-29

Finite mind manifests all sorts of errors, and thus proves the material theory of mind in matter to be the antipode of Mind. Who hath found finite life or love sufficient to meet the demands of human want and woe, — to still the desires, to satisfy the aspirations? Infinite Mind cannot be limited to a finite form, or Mind would lose its infinite character as inexhaustible Love, eternal Life, omnipotent Truth.

9. 301 : 5-20

Wenige Menschen begreifen, was die Christliche Wissenschaft mit dem Wort Widerspiegelung meint. Der sterbliche und materielle Mensch hält sich selbst für Substanz, aber seine Auffassung von Substanz schließt Irrtum ein und ist deshalb materiell, zeitlich.

Der unsterbliche, geistige Mensch hingegen ist wirklich substanziell und spiegelt die ewige Substanz oder GEIST wider, auf den die Sterblichen hoffen. Er spiegelt das Göttliche wider, das die einzig wirkliche und ewige Wesenheit darstellt. Diese Widerspiegelung erscheint dem sterblichen Sinn transzendental, denn die Substanzialität des geistigen Menschen übersteigt das sterbliche Sehvermögen und wird nur durch die göttliche Wissenschaft offenbart.

Weil GOTT Substanz und der Mensch das göttliche Bild und Gleichnis ist, sollte der Mensch nicht nach Materie, sondern nur nach der Substanz des Guten, der Substanz des GEISTES trachten, die er in Wirklichkeit schon besitzt.

9. 301 : 5-20

Few persons comprehend what Christian Science means by the word reflection. To himself, mortal and material man seems to be substance, but his sense of substance involves error and therefore is material, temporal.

On the other hand, the immortal, spiritual man is really substantial, and reflects the eternal substance, or Spirit, which mortals hope for. He reflects the divine, which constitutes the only real and eternal entity. This reflection seems to mortal sense transcendental, because the spiritual man's substantiality transcends mortal vision and is revealed only through divine Science.

As God is substance and man is the divine image and likeness, man should wish for, and in reality has, only the substance of good, the substance of Spirit, not matter.

10. 312 : 21-27

Die Sterblichen glauben an einen endlichen, persönlichen GOTT, wo doch GOTT unendliche LIEBE ist, die unbegrenzt sein muss.

Unsere Theorien basieren auf endlichen Prämissen, die nicht über die Materie hinaus vordringen können. Ein persönlicher Begriff von GOTT und von den Fähigkeiten des Menschen muss zwangsläufig den Glauben begrenzen und das geistige Verständnis behindern.

10. 312 : 20-26

Mortals believe in a finite personal God; while God is infinite Love, which must be unlimited.

Our theories are based on finite premises, which cannot penetrate beyond matter. A personal sense of God and of man's capabilities necessarily limits faith and hinders spiritual understanding.

11. 135 : 15-18

Heute besteht die Gefahr, dass sich das Vergehen der Juden wiederholt, das darin besteht, den Heiligen Israels zu begrenzen und zu fragen: „Ob Gott uns in der Wüste einen Tisch bereiten kann?“ Was kann GOTT denn nicht tun?

11. 135 : 17-20

There is to-day danger of repeating the offence of the Jews by limiting the Holy One of Israel and asking: "Can God furnish a table in the wilderness?" What cannot God do?

12. 578 : 4-17

Psalm 23

[Die göttliche LIEBE] ist mein Hirte; mir wird nichts mangeln. [LIEBE] weidet mich auf einer grünen Aue und [LIEBE] führt mich zum frischen Wasser.

[LIEBE] erquickt meine Seele [meinen geistigen Sinn]; [LIEBE] führt mich auf rechter Straße wegen Seines Namens.

Und wenn ich auch im finsteren Tal wandere, fürchte ich kein Unglück; denn [LIEBE] ist bei mir, [der LIEBE] Stecken und [der LIEBE] Stab trösten mich.

[LIEBE] bereitet vor mir einen Tisch im Angesicht meiner Feinde. [LIEBE] salbt mein Haupt mit Öl und schenkt mir übervoll ein.

Gutes und Barmherzigkeit werden mir mein Leben lang folgen,

und ich werde immerdar im Haus des Herrn [dem Bewusstsein der LIEBE] bleiben.

12. 578 : 4-18

PSALM XXIII

[Divine love] is my shepherd; I shall not want.
[Love] maketh me to lie down in green pastures:
[love] leadeth me beside the still waters.

[Love] restoreth my soul [spiritual sense]: [love] lead-
eth me in the paths of righteousness for His name's sake.

Yea, though I walk through the valley of the shadow of
death, I will fear no evil: for [love] is with me; [love's]
rod and [love's] staff they comfort me.

[Love] prepareth a table before me in the presence of
mine enemies: [love] anointeth my head with oil; my cup
runneth over.

Surely goodness and mercy shall follow me all the days of
my life; and I will dwell in the house [the consciousness]
of [love] for ever.




Ich verlese auch noch 3 Artikel zu den täglichen Pflichten eines jeden Christlichen Wissenschaftlers aus dem Kirchenhandbuch

von Mary Baker Eddy

Tägliches Gebet

Es ist die Pflicht eines jeden Mitglieds dieser Kirche, täglich zu beten: “Dein Reich komme”, Lass die Herrschaft der göttlichen Wahrheit, des göttlichen Lebens und der göttlichen Liebe in mir aufgerichtet werden und alle Sünde aus mir entfernen; und möge dein Wort die ganze Menschheit bereichern und sie beherrschen!

Artikel VIII, Abschn. 4

Eine Richtschnur für Beweggründe und Handlungen

Weder Feindseligkeit noch rein persönliche Zuneigung sollte der Antrieb zu den Beweggründen und Handlungen der Mitglieder der Mutterkirche sein. In der Wissenschaft regiert allein die göttliche Liebe den Menschen; ein Christlicher Wissenschaftler spiegelt die holde Anmut der Liebe wieder in der Zurechtweisung der Sünde, in wahrer Brüderlichkeit, Barmherzigkeit und Versöhnlichkeit. Die Mitglieder dieser Kirche sollen täglich wachen und beten, um von allem Übel erlöst zu werden, vom irrigen Prophezeihen, Richten, Verurteilen, Ratgeben, Beeinflussen oder Beeinflusst werden.

Artikel VIII, Abschn. 1

Pflichttreue

Es ist die Pflicht eines jeden Mitglieds dieser Kirche, sich täglich gegen aggressive mentale Suggestion zu schützen und sich nicht verleiten zu lassen, seine Pflicht gegen Gott, gegen seine Führerin und gegen die Menschheit zu vergessen oder zu versäumen. Nach seinen Werken wird er gerichtet, und zwar gerechtfertigt oder verdammt.

Artikel VIII, Abschn. 6