Wache 214
Aus 500 Wachen von Gilbert C. Carpenter, C.S.B. und Gilbert C. Carpenter, Jr., C.S.B.
214 – WACHE, damit du nicht übersiehst, dass ein Schüler, der sich das Reisen nur zur Unterhaltung gönnt, seiner Demonstration genauso untreu werden kann wie einer, der ohne Protest raucht. Der Irrtum beim Rauchen liegt nicht in der äußeren Handlung, sondern im Genuss eines negativen, apathischen Gemütszustands, der das direkte Gegenteil der mentalen Wachsamkeit und Aktivität ist, die durch die Christliche Wissenschaft gefördert wird. Wer dem Reisen zum Vergnügen zu sehr frönt, vernachlässigt seine Pflicht gegenüber Gott, unserer Führerin und der Menschheit und unterscheidet zwischen Phasen des Adamstraums, was keine gute Grundlage ist, um die gesamte Unwirklichkeit zu erkennen.
Dies ist kein Punkt, der Schülern das Reisen verbieten soll, sondern ein Aufruf zu Konsequenz und Wachsamkeit.
Als ein Schüler im Begriff war zu reisen, schrieb Mrs. Eddy einmal: „Denke daran, solange du nicht mental reist, solange du nicht geistig neue Länder durchquerst, solange du nicht metaphysische Gewässer überquerst, das heißt, solange du nicht zu bisher unbesuchten Ufern der Seele gelangst, hast du deine Zeit, dein Geld und deine Mühe vergeudet, und du wirst nicht davon profitieren. Mache nicht weniger Wissenschaft, sondern mehr. Möge Gott dich um seines Namens willen auf die Pfade der Rechtschaffenheit führen, wo kein Übel, kein Zufall, keine Verlockung, keine Schuld liegt, die eine Welt fordert, die verwirrend schöner ist als der Glanz der göttlichen Liebe, denn schlicht ist die Pforte und schmal der Weg dorthin.“