Wache 309 |

Wache 309

Aus 500 Wachen von Gilbert C. Carpenter, C.S.B. und Gilbert C. Carpenter, Jr., C.S.B.

 


309 – WACHE, dass du an wissenschaftlichem Denken über die Art des Körpers, den Jesus nach der Auferstehung hatte, festhältst. War er geistig oder war er materiell? Der Mensch hat immer nur eine Art von Körper. Es ist der materielle Sinn davon, der unwirklich ist. In einer frühen Ausgabe von Wissenschaft und Gesundheit finden wir diese Aussage: „Die heidnischen Götter der Mythologie waren so wirklich wie unsere Körper sind…“

Nach der Auferstehung sahen die Jünger den Körper Jesu immer noch als materiell an, während er wusste, dass er geistig war. Auf Seite 218 von Miscellany* schreibt Mrs. Eddy, dass der geistige Körper mit der Himmelfahrt kam; dennoch hören wir sie sagen, dass er als Idee wiedererschien. Die Schlussfolgerung muss sein, dass der Körper für uns so ist, wie wir ihn betrachten. Materiell betrachtet, scheint er Materie zu sein; doch die Wissenschaft lehrt, dass es nur einen Körper gibt, welcher geistig ist. Wenn Jesus die Kranken heilte, indem er den vollkommenen Menschen sah, muss er auch seinen eigenen Körper als vollkommen und geistig betrachtet haben. Mrs. Eddy sagte einmal: „Es gibt keinen Platz, den ein materieller Körper einnehmen könnte. Nicht einmal vor tausend Jahren.“ Siehe Vermischte Schriften (ältere Ausgabe), S. 70:22.