Freiheit vom Gefühl des Drucks |

Freiheit vom Gefühl des Drucks

Gary aus NJ


Als ich zum ersten Mal in die Kirche von Plainfield kam, dachte ich, Druck
sei ein normaler, natürlicher Teil des Lebens. Oft tat ich Dinge aus einem
Gefühl des Drucks heraus, und ich dachte, das sei normal. Ich stellte fest,
dass ich oft meine schlimmsten Fehler machte, wenn ich aus einem Gefühl des
Drucks heraus arbeitete. Ich konnte Dinge ohne Inspiration zu Ende bringen
und auf die Nase fallen.

Eines Tages erklärte mir eine christlich-wissenschaftliche Ausüberin in
dieser Kirche, dass dies nicht unbedingt wahr sei. Diese Ausüberin hatte es
bemerkt und wollte mir helfen. Sie wies darauf hin, dass Mary Baker Eddy
schreibt: „Ein höheres und praktischeres Christentum, das Gerechtigkeit
demonstriert und die Bedürfnisse der Sterblichen in Krankheit und
Gesundheit stillt, steht an der Tür dieser Zeit und klopft, Einlass
begehrend, an. Wirst du diesem Engel, der zu dir kommt, die Tür öffnen oder
sie vor ihm verschließen, diesem Engel, der in der Stille der Sanftmut
kommt wie einst zu dem Patriarchen am Mittag?” (Wissenschaft und
Gesundheit, Seite 224) Da gibt es keinen Druck.
Sie wies auch darauf hin, dass das Wort „Druck“ in unserem Lehrbuch
„Wissenschaft und Gesundheit mit Schlüssel zur Heiligen Schrift“ nur einmal
vorkommt. Mrs. Eddy schreibt: „Die Christlichen Wissenschaftler müssen
unter dem ständigen Druck des apostolischen Gebots leben, aus der
materiellen Welt herauszugehen und sich abzusondern.“ (W&G Seite 451)

Es ist mir wie Schuppen von den Augen gefallen. Das war der einzige
legitime Druck. „Der ständige Druck des apostolischen Gebots…“, ein Gebot
direkt von Gott, sich von den materiellen Überzeugungen
der Welt zu lösen und von ihnen getrennt zu sein. Damit begann eine
wirklich wichtige Veränderung zum Besseren in meinem Leben. Ich begann zu
erkennen, dass jedes andere Gefühl von Druck menschlicher Wille und nicht
legitim war. Ich brauchte ihn nicht zu akzeptieren. Ich begann zu lernen,
dass es immer dann, wenn ich ein Gefühl des Drucks verspürte, sei es Druck
von jemandem, der mir nahe steht, oder meine eigene vorgefasste Meinung
darüber, was ich tun sollte, wichtig ist, aufzuhören und G
ott zu fragen: „Was willst du, dass ich tue?“ Ich habe die Erfahrung
gemacht, dass Gott mir immer dann, wenn ich mich unter
Druck gesetzt fühle, die Mittel und Wege gibt, das zu tun, was er von mir
will. Wenn es nicht von Gott kommt, ändert er meine
Umstände, so dass ich das, wozu ich mich unter Druck fühle, nicht tun muss.

Dies hat in meinem Leben einen große Veränderung bewirkt. Ich finde, ich
lasse mich nicht mehr so sehr unter Druck setzen, außer dass ich meine
Gedanken zu Gott zurückbringen muss, wenn sie
umherwandern, und dass ich weiterhin darauf höre, was Er für mich zu tun
hat. Ich finde das sehr wertvoll, besonders während der Weihnachtszeit,
wenn es viel menschlichen Willen und Druck zu geben scheint, der nicht
berechtigt ist, und wir brauchen das nicht zu akzeptieren. Tatsächlich
sollten wir es besser nicht akzeptieren. Ich bin sehr dankbar für diese
Lektion und die Hilfe der Ausüberin.