Dieses eine notwendige Ding |

Dieses eine notwendige Ding

von


Eines ist ewiglich hier; allerhaben herrscht es heute, morgen und immerdar. Wir brauchen es in unserem Heim, am häuslichen Herd, auf unserem Altar, denn mit ihm gewinnen wir den Wettkampf der Jahrhunderte. Wir besitzen es nur, soweit wir es leben. Und dies ist das Eine, das not tut: die göttliche Wissenschaft, durch die das Denken vergeistigt wird, so daß es hinaus- und hinaufstrebt zur Wissenschaft im Christentum, zur Wissenschaft in der Medizin, in der Physik und in der Metaphysik. (126:32)

Widerstrebend sehe ich voraus, daß unserem Volk große Gefahren drohen: Imperialismus, Monopolisierung und ein schlaffes Religionswesen. Aber der weithin verbreitete Geist der Menschlichkeit, der Ethik und des Christentums — alles Begleiterscheinungen der Christlichen Wissenschaft — erfaßt das allgemeine Denken überall in unserem geliebten Lande und in fremden Ländern und bewirkt, daß dem Zug zu törichtem Ehrgeiz Einhalt geboten wird. (129:3)

O du, der du verachtungsvoll herabspringst von diesem Fels der Zeiten, komm zurück und festige deine Schritte in Christus, der Wahrheit, dem „Stein, den die Bauleute verworfen haben“! Dann werden Engel dir Gnade verleihen, Botengänge für dich tun und deine teuersten Verbündeten sein. Das göttliche Gesetz gibt dem Menschen Gesundheit und ewiges Leben — gibt der Seele eine Seele, eine gegenwärtige Harmonie, worin das Herz des guten Menschen den Himmel erfaßt und seine Füße niemals wanken können. Dies sind Seine grünen Auen an frischen Wassern, wo der Glaube emporsteigt, sich frei ergeht, erstarkt und jubiliert. (129:21)

Meine Lieben, was die Neigungen läutert, das stärkt sie auch, beseitigt die Furcht, unterwirft die Sünde und rüstet mit göttlicher Kraft aus; das, was den Charakter veredelt, macht einen Menschen gleichzeitig demütig, erhöht und beherrscht ihn, und Gehorsam verleiht ihm Mut, Hingabe und Erfolg. Für diese Stunde, für diesen Zeitabschnitt, für geistiges Sakrament, Opfer und geistige Himmelfahrt sagen wir vereint Dank. (131:1)