Sonntag den 17. Mai 2026
„Ich aber, HERR, hoffe auf dich und spreche: Du bist mein Gott! Meine Zeit steht in deinen Händen.“
“I trusted in thee, O Lord: I said, Thou art my God. My times are in thy hand.”
1. Dies ist das Buch von Adams Geschlecht. Als Gott den Menschen schuf, machte er ihn nach dem Bilde Gottes
2. und schuf sie als Mann und Frau und segnete sie
18. Jered war 162 Jahre alt und zeugte Henoch
22. Und Henoch wandelte mit Gott. Und nachdem er Metuschelach gezeugt hatte, lebte er 300 Jahre und zeugte Söhne und Töchter,
23. dass sein ganzes Alter ward 365 Jahre.
24. Und Henoch wandelte mit Gott und ward nicht mehr gesehen, denn Gott hatte ihn entrückt.
37. Bleibe fromm und halte dich recht; denn einem solchen wird es zuletzt wohlgehen.
17. und dein Leben würde aufgehen wie der Mittag, und das Finstre würde ein lichter Morgen werden,
1. This is the book of the generations of Adam. In the day that God created man, in the likeness of God made he him;
2. Male and female created he them; and blessed them.
18. And Jared lived an hundred sixty and two years, and he begat Enoch.
22. And Enoch walked with God after he begat Methuselah three hundred years, and begat sons and daughters:
23. And all the days of Enoch were three hundred sixty and five years:
24. And Enoch walked with God: and he was not; for God took him.
37. Mark the perfect man, and behold the upright: for the end of that man is peace.
17. And thine age shall be clearer than the noonday; thou shalt shine forth, thou shalt be as the morning.
Unsere Predigt besteht aus folgenden Zitaten
2 Das ist ein köstlich Ding, dem HERRN danken und lobsingen deinem Namen, du Höchster,
3 des Morgens deine Gnade und des Nachts deine Wahrheit verkündigen
11 … du erhöhst mein Horn wie bei einem Wildstier und salbst mich mit frischem Öl.
13 Der Gerechte wird grünen wie ein Palmbaum, er wird wachsen wie eine Zeder auf dem Libanon.
14 Die gepflanzt sind im Hause des HERRN, werden in den Vorhöfen unsres Gottes grünen.
15 Und wenn sie auch alt werden, werden sie dennoch blühen, fruchtbar und frisch sein,
1 It is a good thing to give thanks unto the Lord, and to sing praises unto thy name, O most High:
2 To shew forth thy lovingkindness in the morning, and thy faithfulness every night,
10 …my horn shalt thou exalt like the horn of an unicorn: I shall be anointed with fresh oil.
12 The righteous shall flourish like the palm tree: he shall grow like a cedar in Lebanon.
13 Those that be planted in the house of the Lord shall flourish in the courts of our God.
14 They shall still bring forth fruit in old age; they shall be fat and flourishing;
1 HERR, du erforschest mich und kennest mich.
2 Ich sitze oder stehe auf, so weißt du es; du verstehst meine Gedanken von ferne.
3 Ich gehe oder liege, so bist du um mich und siehst alle meine Wege.
4 Denn siehe, es ist kein Wort auf meiner Zunge, das du, HERR, nicht alles wüsstest.
13 Denn du hast meine Nieren bereitet und hast mich gebildet im Mutterleibe.
14 Ich danke dir dafür, dass ich wunderbar gemacht bin; wunderbar sind deine Werke; das erkennt meine Seele.
15 Es war dir mein Gebein nicht verborgen, da ich im Verborgenen gemacht wurde, da ich gebildet wurde unten in der Erde.
16 Deine Augen sahen mich, da ich noch nicht bereitet war, und alle Tage waren in dein Buch geschrieben, die noch werden sollten und von denen keiner da war.
17 Aber wie schwer sind für mich, Gott, deine Gedanken! Wie ist ihre Summe so groß!
18 Wollte ich sie zählen, so wären sie mehr als der Sand: Wenn ich aufwache, bin ich noch immer bei dir.
1 O Lord, thou hast searched me, and known me.
2 Thou knowest my downsitting and mine uprising, thou understandest my thought afar off.
3 Thou compassest my path and my lying down, and art acquainted with all my ways.
4 For there is not a word in my tongue, but, lo, O Lord, thou knowest it altogether.
13 For thou hast possessed my reins: thou hast covered me in my mother’s womb.
14 I will praise thee; for I am fearfully and wonderfully made: marvellous are thy works; and that my soul knoweth right well.
15 My substance was not hid from thee, when I was made in secret, and curiously wrought in the lowest parts of the earth.
16 Thine eyes did see my substance, yet being unperfect; and in thy book all my members were written, which in continuance were fashioned, when as yet there was none of them.
17 How precious also are thy thoughts unto me, O God! how great is the sum of them!
18 If I should count them, they are more in number than the sand: when I awake, I am still with thee.
1 Dieser Melchisedek aber war König von Salem, Priester des höchsten Gottes; er ging Abraham entgegen, als der vom Sieg über die Könige zurückkam, und segnete ihn;
2 ihm gab Abraham auch den Zehnten von allem. Erstens heißt er übersetzt: König der Gerechtigkeit; dann aber auch: König von Salem, das ist: König des Friedens.
3 Er ist ohne Vater, ohne Mutter, ohne Stammbaum und hat weder Anfang der Tage noch Ende des Lebens. So gleicht er dem Sohn Gottes und bleibt Priester in Ewigkeit.
4 Seht aber, wie groß der ist, dem auch Abraham, der Erzvater, den Zehnten gab von der eroberten Beute.
15 Und das ist noch viel klarer, wenn in gleicher Weise wie Melchisedek ein anderer Priester auftritt,
16 der es nicht geworden ist nach dem Gesetz eines fleischlichen Gebots, sondern nach der Kraft unzerstörbaren Lebens.
1 …this Melchisedec, king of Salem, priest of the most high God, who met Abraham returning from the slaughter of the kings, and blessed him;
2 To whom also Abraham gave a tenth part of all; first being by interpretation King of righteousness, and after that also King of Salem, which is, King of peace;
3 Without father, without mother, without descent, having neither beginning of days, nor end of life; but made like unto the Son of God; abideth a priest continually.
4 Now consider how great this man was, unto whom even the patriarch Abraham gave the tenth of the spoils.
15 And it is yet far more evident: for that after the similitude of Melchisedec there ariseth another priest,
16 Who is made, not after the law of a carnal commandment, but after the power of an endless life.
1 Und Jesus ging vorüber und sah einen Menschen, der blind geboren war.
2 Und seine Jünger fragten ihn und sprachen: Rabbi, wer hat gesündigt, dieser oder seine Eltern, dass er blind geboren ist?
3 Jesus antwortete: Es hat weder dieser gesündigt noch seine Eltern, sondern es sollen die Werke Gottes offenbar werden an ihm.
4 Wir müssen die Werke dessen wirken, der mich gesandt hat, solange es Tag ist; es kommt die Nacht, da niemand wirken kann.
5 Solange ich in der Welt bin, bin ich das Licht der Welt.
6 Als er das gesagt hatte, spuckte er auf die Erde, machte daraus einen Brei und strich den Brei auf die Augen des Blinden
7 und sprach zu ihm: Geh zu dem Teich Siloah – das heißt übersetzt: gesandt – und wasche dich! Da ging er hin und wusch sich und kam sehend wieder.
1 And as Jesus passed by, he saw a man which was blind from his birth.
2 And his disciples asked him, saying, Master, who did sin, this man, or his parents, that he was born blind?
3 Jesus answered, Neither hath this man sinned, nor his parents: but that the works of God should be made manifest in him.
4 I must work the works of him that sent me, while it is day: the night cometh, when no man can work.
5 As long as I am in the world, I am the light of the world.
6 When he had thus spoken, he spat on the ground, and made clay of the spittle, and he anointed the eyes of the blind man with the clay,
7 And said unto him, Go, wash in the pool of Siloam, (which is by interpretation, Sent.) He went his way therefore, and washed, and came seeing.
31 Und als er wieder fortging aus dem Gebiet von Tyrus, kam er durch Sidon an das Galiläische Meer, mitten in das Gebiet der Zehn Städte.
32 Und sie brachten zu ihm einen, der taub war und stammelte, und baten ihn, dass er ihm die Hand auflege.
33 Und er nahm ihn aus der Menge beiseite und legte ihm die Finger in die Ohren und spuckte aus und berührte seine Zunge
34 und sah auf zum Himmel und seufzte und sprach zu ihm: Hefata!, das heißt: Tu dich auf!
35 Und sogleich taten sich seine Ohren auf, und die Fessel seiner Zunge wurde gelöst, und er redete richtig.
31 And again, departing from the coasts of Tyre and Sidon, he came unto the sea of Galilee, through the midst of the coasts of Decapolis.
32 And they bring unto him one that was deaf, and had an impediment in his speech; and they beseech him to put his hand upon him.
33 And he took him aside from the multitude, and put his fingers into his ears, and he spit, and touched his tongue;
34 And looking up to heaven, he sighed, and saith unto him, Ephphatha, that is, Be opened.
35 And straightway his ears were opened, and the string of his tongue was loosed, and he spake plain.
41 Und siehe, da kam ein Mann mit Namen Jaïrus, der ein Vorsteher der Synagoge war, und fiel Jesus zu Füßen und bat ihn, in sein Haus zu kommen;
42 denn er hatte eine einzige Tochter von etwa zwölf Jahren, die lag in den letzten Zügen.
49 Als er noch redete, kam einer von den Leuten des Vorstehers der Synagoge und sprach: Deine Tochter ist gestorben; bemühe den Meister nicht mehr.
50 Als aber Jesus das hörte, antwortete er ihm: Fürchte dich nicht; glaube nur, so wird sie gesund!
51 Als er aber in das Haus kam, ließ er niemanden mit hineingehen als Petrus und Johannes und Jakobus und den Vater des Kindes und die Mutter.
52 Sie weinten aber alle und klagten um sie. Er aber sprach: Weint nicht, denn sie ist nicht gestorben, sondern sie schläft.
53 Und sie verlachten ihn, denn sie wussten, dass sie gestorben war.
54 Er aber nahm sie bei der Hand und rief: Kind, steh auf!
55 Und ihr Geist kam wieder und sie stand sogleich auf, und er befahl, man sollte ihr zu essen geben.
41 And, behold, there came a man named Jairus, and he was a ruler of the synagogue: and he fell down at Jesus’ feet, and besought him that he would come into his house:
42 For he had one only daughter, about twelve years of age, and she lay a dying.
49 While he yet spake, there cometh one from the ruler of the synagogue’s house, saying to him, Thy daughter is dead; trouble not the Master.
50 But when Jesus heard it, he answered him, saying, Fear not: believe only, and she shall be made whole.
51 And when he came into the house, he suffered no man to go in, save Peter, and James, and John, and the father and the mother of the maiden.
52 And all wept, and bewailed her: but he said, Weep not; she is not dead, but sleepeth.
53 And they laughed him to scorn, knowing that she was dead.
54 And he put them all out, and took her by the hand, and called, saying, Maid, arise.
55 And her spirit came again, and she arose straightway: and he commanded to give her meat.
51 Siehe, ich sage euch ein Geheimnis: Wir werden nicht alle entschlafen, wir werden aber alle verwandelt werden;
53 Denn dies Verwesliche muss anziehen die Unverweslichkeit, und dies Sterbliche muss anziehen die Unsterblichkeit.
58 Darum, meine lieben Brüder und Schwestern, seid fest und unerschütterlich und nehmt immer zu in dem Werk des Herrn, denn ihr wisst, dass eure Arbeit nicht vergeblich ist in dem Herrn.
51 Behold, I shew you a mystery; We shall not all sleep, but we shall all be changed,
53 For this corruptible must put on incorruption, and this mortal must put on immortality.
58 Therefore, my beloved brethren, be ye stedfast, unmoveable, always abounding in the work of the Lord, forasmuch as ye know that your labour is not in vain in the Lord.
Der Mensch als Gleichnis GOTTES, wie ihn die Wissenschaft offenbart, kann nicht anders als unsterblich sein.
Man in the likeness of God as revealed in Science cannot help being immortal.
Die Vorstellungen von Leiden, Sündigen, Sterben sind unwirklich. Wenn die göttliche Wissenschaft allgemein verstanden wird, werden sie keine Macht über den Menschen haben, denn der Mensch ist unsterblich und lebt durch göttliche Autorität.
Die sündlose Freude — die vollkommene Harmonie und Unsterblichkeit des LEBENS, das unbegrenzte göttliche Schönheit und Güte besitzt, ohne eine einzige körperliche Freude oder einen einzigen körperlichen Schmerz — bildet den einzig wahren, unzerstörbaren Menschen, dessen Sein geistig ist. Dieser Daseinszustand ist wissenschaftlich und intakt — eine Vollkommenheit, die nur für jene erkennbar ist, die das endgültige Verständnis vom Christus in der göttlichen Wissenschaft haben. Der Tod kann diesen Daseinszustand niemals beschleunigen, denn man muss den Tod überwinden, nicht sich ihm fügen, bevor die Unsterblichkeit erscheint.
Suffering, sinning, dying beliefs are unreal. When divine Science is universally understood, they will have no power over man, for man is immortal and lives by divine authority.
The sinless joy, — the perfect harmony and immortality of Life, possessing unlimited divine beauty and goodness without a single bodily pleasure or pain, — constitutes the only veritable, indestructible man, whose being is spiritual. This state of existence is scientific and intact, — a perfection discernible only by those who have the final understanding of Christ in divine Science. Death can never hasten this state of existence, for death must be overcome, not submitted to, before immortality appears.
In der Unendlichkeit des GEMÜTS muss Materie unbekannt sein. Symbole und Elemente der Disharmonie und des Verfalls sind nicht Erzeugnisse des unendlichen, vollkommenen und ewigen Alles-in-allem. Aus LIEBE und aus dem Licht und der Harmonie, die die Wohnstätte des GEISTES sind, können nur Widerspiegelungen des Guten kommen. Alle schönen und unschädlichen Dinge sind Ideen des GEMÜTS. GEMÜT erschafft und vervielfältigt sie und das Erzeugnis muss mental sein.
In the infinitude of Mind, matter must be unknown. Symbols and elements of discord and decay are not products of the infinite, perfect, and eternal All. From Love and from the light and harmony which are the abode of Spirit, only reflections of good can come. All things beautiful and harmless are ideas of Mind. Mind creates and multiplies them, and the product must be mental.
Das eine Ego, das eine GEMÜT oder der eine GEIST, GOTT genannt, ist unendliche Individualität, die alle Form und Anmut verleiht und die die Wirklichkeit und Göttlichkeit im individuellen geistigen Menschen und in individuellen geistigen Dingen widerspiegelt.
Wenn wir die falsche Auffassung für die richtige aufgeben und erkennen, dass Sünde und Sterblichkeit weder PRINZIP noch Bestand haben, dann werden wir verstehen lernen, dass Sünde und Sterblichkeit weder einen tatsächlichen Ursprung noch eine rechtmäßige Existenz haben.
The one Ego, the one Mind or Spirit called God, is infinite individuality, which supplies all form and comeliness and which reflects reality and divinity in individual spiritual man and things.
When we put off the false sense for the true, and see that sin and mortality have neither Principle nor permanency, we shall learn that sin and mortality are without actual origin or rightful existence.
In dem Verhältnis wie die Sterblichen anfangen GEIST zu verstehen, geben sie den Glauben auf, dass es irgendeine von GOTT getrennte wahre Existenz gebe.
GEMÜT ist die Quelle aller Bewegung, und es gibt keine Trägheit, die seine unaufhörliche und harmonische Tätigkeit verzögern oder hemmen könnte. GEMÜT ist dasselbe LEBEN, die selbe LIEBE und Weisheit „gestern und heute und auch in Ewigkeit“.
As mortals begin to understand Spirit, they give up the belief that there is any true existence apart from God.
Mind is the source of all movement, and there is no inertia to retard or check its perpetual and harmonious action. Mind is the same Life, Love, and wisdom "yesterday, and to-day, and forever."
Der Mensch, der vom unsterblichen GEMÜT regiert wird, ist immer schön und edel. Mit jedem kommenden Jahr entfalten sich Weisheit, Schönheit und Heiligkeit.
LEBEN ist ewig. Wir sollten dies entdecken und beginnen, es zu demonstrieren. LEBEN und Güte sind unsterblich. Lasst uns also unsere Anschauungen über das Dasein zu Lieblichkeit, Frische und Fortdauer gestalten statt zu Alter und Verkümmerung.
Man, governed by immortal Mind, is always beautiful and grand. Each succeeding year unfolds wisdom, beauty, and holiness.
Life is eternal. We should find this out, and begin the demonstration thereof. Life and goodness are immortal. Let us then shape our views of existence into loveliness, freshness, and continuity, rather than into age and blight.
Die Unsterblichkeit, frei von Alter oder Verfall, hat eine ihr eigene Herrlichkeit — den Strahlenglanz der SEELE. Unsterbliche Männer und Frauen sind Modelle des geistigen Sinnes, die vom vollkommenen GEMÜT entworfen sind und jene höheren Vorstellungen von Lieblichkeit widerspiegeln, die jeden materiellen Sinn übersteigen.
Schönheit und Anmut sind unabhängig von der Materie. Das Sein besitzt seine Eigenschaften, bevor sie menschlich wahrgenommen werden. Schönheit gehört zum Leben; sie wohnt immerdar im ewigen GEMÜT und spiegelt den Zauber Seiner Güte in Ausdruck, Form, Umriss und Farbe wider. LIEBE ist es, die das Blumenblatt in unzähligen Farbtönen malt, im warmen Sonnenstrahl glänzt, die Wolke mit dem Bogen der Schönheit überspannt, die Nacht mit Sternjuwelen schmückt und die Erde mit Lieblichkeit bedeckt.
Immortality, exempt from age or decay, has a glory of its own, — the radiance of Soul. Immortal men and women are models of spiritual sense, drawn by perfect Mind and reflecting those higher conceptions of loveliness which transcend all material sense.
Comeliness and grace are independent of matter. Being possesses its qualities before they are perceived humanly. Beauty is a thing of life, which dwells forever in the eternal Mind and reflects the charms of His goodness in expression, form, outline, and color. It is Love which paints the petal with myriad hues, glances in the warm sunbeam, arches the cloud with the bow of beauty, blazons the night with starry gems, and covers earth with loveliness.
Weil der Meister wusste, dass SEELE und ihre Attribute für immer durch den Menschen offenbar werden, heilte er die Kranken, gab er den Blinden die Sehkraft, den Tauben das Gehör und den Lahmen die Beweglichkeit ihrer Füße wieder; auf diese Weise brachte er das wissenschaftliche Wirken des göttlichen GEMÜTS auf menschliche Gemüter und Körper ans Licht und gab ein besseres Verständnis von SEELE und Erlösung. Jesus heilte Krankheit und Sünde durch ein und denselben metaphysischen Vorgang.
Knowing that Soul and its attributes were forever manifested through man, the Master healed the sick, gave sight to the blind, hearing to the deaf, feet to the lame, thus bringing to light the scientific action of the divine Mind on human minds and bodies and giving a better understanding of Soul and salvation. Jesus healed sickness and sin by one and the same metaphysical process.
Wenn es wahr ist, dass Nerven Empfindung haben, dass Materie Intelligenz besitzt, dass der materielle Organismus die Ursache für das Sehen der Augen und für das Hören der Ohren ist, dann müssen diese Fähigkeiten verloren gehen, wenn der Körper entmaterialisiert wird, denn ihre Unsterblichkeit liegt nicht im GEIST; dagegen ist es eine Tatsache, dass man nur durch Entmaterialisierung und Vergeistigung des Denkens erfassen kann, dass diese Fähigkeiten unsterblich sind.
If it is true that nerves have sensation, that matter has intelligence, that the material organism causes the eyes to see and the ears to hear, then, when the body is dematerialized, these faculties must be lost, for their immortality is not in Spirit; whereas the fact is that only through dematerialization and spiritualization of thought can these faculties be conceived of as immortal.
Unsterbliche und geistige Tatsachen existieren unabhängig von dieser sterblichen und materiellen Vorstellung. GOTT, das Gute, besteht durch sich selbst und drückt sich selbst aus, Der Ton ist ein mentaler Eindruck auf den sterblichen Gedanken. Das Ohr hört nicht wirklich. Die göttliche Wissenschaft offenbart, dass der Ton durch die Sinne der SEELE kommuniziert wird — durch geistiges Verständnis.
Es ist möglich, dass die von der WAHRHEIT ausgehenden Eindrücke so deutlich waren wie Laute und dass sie als Laute zu den ersten Propheten kamen, bevor das menschliche Wissen tief in eine falsche Auffassung von den Dingen eingetaucht war — in den Glauben an materielle Ursprünge, die das eine GEMÜT und die wahre Quelle des Seins verwerfen. Wenn das Mittel zum Hören völlig geistig ist, dann ist es normal und unzerstörbar.
Wäre Henochs Wahrnehmung auf den Augenschein seiner materiellen Sinne beschränkt gewesen, hätte er niemals „mit Gott“ leben noch zur Demonstration des ewigen Lebens geführt werden können.
Immortal and spiritual facts exist apart from this mortal and material conception. God, good, is self-existent and self-expressed,
Sound is a mental impression made on mortal belief. The ear does not really hear. Divine Science reveals sound as communicated through the senses of Soul — through spiritual understanding.
Before human knowledge dipped to its depths into a false sense of things, — into belief in material origins which discard the one Mind and true source of being, — it is possible that the impressions from Truth were as distinct as sound, and that they came as sound to the primitive prophets. If the medium of hearing is wholly spiritual, it is normal and indestructible.
If Enoch's perception had been confined to the evidence before his material senses, he could never have "walked with God," nor been guided into the demonstration of life eternal.
Was für ein vergänglicher Sinn ist doch das sterbliche Sehvermögen, wenn eine Wunde in der Netzhaut der Kraft des Lichts und der Linse ein Ende machen kann! Aber das wirkliche Sehvermögen oder der wirkliche Sinn geht nicht verloren. Weder Alter noch Unfall kann die Sinne der SEELE beeinträchtigen, und es gibt keine anderen wirklichen Sinne. Es ist offensichtlich, dass der Körper als Materie keine eigene Empfindung hat, und für SEELE und ihre Fähigkeiten gibt es keine Vergessenheit. Die Sinne des GEISTES sind ohne Schmerz und haben immer Frieden. Nichts kann die Harmonie aller Dinge und die Macht und Fortdauer der WAHRHEIT vor ihnen verbergen.
Wenn GEIST, SEELE, sündigen oder verloren gehen könnte, dann würden das Sein und die Unsterblichkeit zusammen mit allen Fähigkeiten des GEMÜTS verloren gehen; aber das Sein kann nicht verloren gehen, solange GOTT existiert.
How transient a sense is mortal sight, when a wound on the retina may end the power of light and lens! But the real sight or sense is not lost. Neither age nor accident can interfere with the senses of Soul, and there are no other real senses. It is evident that the body as matter has no sensation of its own, and there is no oblivion for Soul and its faculties. Spirit's senses are without pain, and they are forever at peace. Nothing can hide from them the harmony of all things and the might and permanence of Truth.
If Spirit, Soul, could sin or be lost, then being and immortality would be lost, together with all the faculties of Mind; but being cannot be lost while God exists.
Geistiges Sehen ist nicht von geometrischen Höhen abhängig. Alles, was von GOTT regiert wird, ist niemals auch nur für einen Augenblick des Lichts und der Macht der Intelligenz und des LEBENS beraubt.
Spiritual vision is not subordinate to geometric altitudes. Whatever is governed by God, is never for an instant deprived of the light and might of intelligence and Life.
Menschliche Theorien sind außerstande, den Menschen harmonisch oder unsterblich zu machen, weil er es der Christlichen Wissenschaft zufolge bereits ist. Das einzige Erfordernis für uns ist, dies zu wissen und LIEBE, das göttliche PRINZIP des wirklichen Menschen, in die Tat umzusetzen.
Human theories are helpless to make man harmonious or immortal, since he is so already, according to Christian Science. Our only need is to know this and reduce to practice the real man's divine Principle, Love.
Wir müssen vollkommene Vorbilder im Denken formen und ständig auf sie schauen, sonst werden wir sie niemals zu einem großartigen und edlen Leben ausgestalten.
We must form perfect models in thought and look at them continually, or we shall never carve them out in grand and noble lives.
Lasst uns die Wissenschaft akzeptieren, alle auf dem Zeugnis der Sinne beruhenden Theorien fallen lassen, unvollkommene Vorbilder und trügerische Ideale aufgeben; und lasst uns so einen GOTT, ein GEMÜT haben, das vollkommen ist, und Seine eigenen Vorbilder der Vortrefflichkeit hervorbringt.
Lasst „Mann und Frau“ so erscheinen, wie GOTT sie erschaffen hat. Lasst uns die göttliche Energie des GEISTES fühlen, die uns zu neuem Leben führt und weder einer sterblichen noch einer materiellen Kraft die Fähigkeit zu zerstören zuerkennt. Freuen wir uns, dass wir der göttlichen „Obrigkeit“ unterstehen. Das ist die wahre Wissenschaft des Seins.
Let us accept Science, relinquish all theories based on sense-testimony, give up imperfect models and illusive ideals; and so let us have one God, one Mind, and that one perfect, producing His own models of excellence.
Let the "male and female" of God's creating appear. Let us feel the divine energy of Spirit, bringing us into newness of life and recognizing no mortal nor material power as able to destroy. Let us rejoice that we are subject to the divine "powers that be." Such is the true Science of being.
von Mary Baker Eddy
Es ist die Pflicht eines jeden Mitglieds dieser Kirche, täglich zu beten: “Dein Reich komme”, Lass die Herrschaft der göttlichen Wahrheit, des göttlichen Lebens und der göttlichen Liebe in mir aufgerichtet werden und alle Sünde aus mir entfernen; und möge dein Wort die ganze Menschheit bereichern und sie beherrschen!
Artikel VIII, Abschn. 4
Weder Feindseligkeit noch rein persönliche Zuneigung sollte der Antrieb zu den Beweggründen und Handlungen der Mitglieder der Mutterkirche sein. In der Wissenschaft regiert allein die göttliche Liebe den Menschen; ein Christlicher Wissenschaftler spiegelt die holde Anmut der Liebe wieder in der Zurechtweisung der Sünde, in wahrer Brüderlichkeit, Barmherzigkeit und Versöhnlichkeit. Die Mitglieder dieser Kirche sollen täglich wachen und beten, um von allem Übel erlöst zu werden, vom irrigen Prophezeihen, Richten, Verurteilen, Ratgeben, Beeinflussen oder Beeinflusst werden.
Artikel VIII, Abschn. 1
Es ist die Pflicht eines jeden Mitglieds dieser Kirche, sich täglich gegen aggressive mentale Suggestion zu schützen und sich nicht verleiten zu lassen, seine Pflicht gegen Gott, gegen seine Führerin und gegen die Menschheit zu vergessen oder zu versäumen. Nach seinen Werken wird er gerichtet, und zwar gerechtfertigt oder verdammt.
Artikel VIII, Abschn. 6