Sonntag den 18.9.2022 |

Sonntag den 18.9.2022



Thema — Materie

SubjectMatter

Goldener Text : 1. Samuel 16: 7

„Aber der Herr sagte zu Samuel: »Sieh nicht seine Gestalt und seinen hohen Wuchs an, denn ich habe ihn verworfen. Der Herr sieht nicht auf das, worauf der Mensch sieht: Ein Mensch sieht, was vor Augen ist; der Herr aber sieht das Herz an.«“



Golden Text: I Samuel 16 : 7

The Lord seeth not as man seeth; for man looketh on the outward appearance, but the Lord looketh on the heart.




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Wechselseitiges Lesen: 1. Johannes 2: 15-17; 1. Johannes 5: 4, 20, 21


15     Liebt weder die Welt noch die Dinge in der Welt. Wenn jemand die Welt liebt, ist die Liebe des Vaters nicht in ihm.

16     Denn alles, was in der Welt ist: die Lust des Fleisches und die Lust der Augen und der Hochmut des Lebens, ist nicht vom Vater, sondern von der Welt.

17     Und die Welt vergeht mit ihrer Lust; wer aber den Willen Gottes tut, der bleibt in Ewigkeit.

4     Denn alles, was von Gott geboren ist, überwindet die Welt; und unser Glaube ist der Sieg, der die Welt überwunden hat.

20     Wir wissen aber, dass der Sohn Gottes gekommen ist und uns einen Sinn dafür gegeben hat, dass wir den Wahrhaftigen erkennen; und wir sind in dem Wahrhaftigen, in seinem Sohn Jesus Christus. Dieser ist der wahrhaftige Gott und das ewige Leben.

21     Kinder, hütet euch vor den Abgöttern! Amen.

Responsive Reading: I John 2 : 15-17 • I John 5 : 4, 20, 21

15.     Love not the world, neither the things that are in the world. If any man love the world, the love of the Father is not in him.

16.     For all that is in the world, the lust of the flesh, and the lust of the eyes, and the pride of life, is not of the Father, but is of the world.

17.     And the world passeth away, and the lust thereof: but he that doeth the will of God abideth for ever.

4.     For whatsoever is born of God overcometh the world: and this is the victory that overcometh the world, even our faith.

20.     And we know that the Son of God is come, and hath given us an understanding, that we may know him that is true, and we are in him that is true, even in his Son Jesus Christ. This is the true God, and eternal life.

21.     Little children, keep yourselves from idols. Amen.



Unsere Predigt besteht aus folgenden Zitaten



Die Bibel


1. Hebräer 11: 3

3     Durch Glauben merken wir, dass die Welt durch Gottes Wort geschaffen wurde, sodass alles, was man sieht, nicht aus Wahrnehmbarem entstanden ist.

1. Hebrews 11 : 3

3     Through faith we understand that the worlds were framed by the word of God, so that things which are seen were not made of things which do appear.

2. Matthäus 4: 23

23     Und Jesus ging in ganz Galiläa umher, lehrte in ihren Synagogen und predigte das Evangelium vom Reich und heilte jede Krankheit und jedes Gebrechen im Volk.

2. Matthew 4 : 23

23     And Jesus went about all Galilee, teaching in their synagogues, and preaching the gospel of the kingdom, and healing all manner of sickness and all manner of disease among the people.

3. Matthäus 5: 1, 2

1     Als er aber die Menschenmenge sah, ging er auf einen Berg und setzte sich; und seine Jünger traten zu ihm.

2     Und er öffnete seinen Mund, lehrte sie und sagte:

3. Matthew 5 : 1, 2

1     And seeing the multitudes, he went up into a mountain: and when he was set, his disciples came unto him:

2     And he opened his mouth, and taught them, saying,

4. Matthäus 6: 19-21, 24-26, 33

19     »Ihr sollt euch nicht Schätze sammeln auf Erden, wo die Motten und der Rost sie fressen und wo die Diebe einbrechen und stehlen.

20     Sammelt euch aber Schätze im Himmel, wo weder Motten noch Rost sie fressen und wo die Diebe nicht nachgraben und stehlen;

21     denn wo euer Schatz ist, da ist auch euer Herz.«

24     »Niemand kann zwei Herren dienen; entweder er wird den einen hassen und den andern lieben, oder er wird dem einen treu sein und den andern verachten. Ihr könnt nicht Gott dienen und dem Mammon.«

25     »Darum sage ich euch: Sorgt euch nicht um euer Leben, was ihr essen und trinken werdet, auch nicht um euren Leib, was ihr anziehen werdet. Ist das Leben nicht mehr als die Nahrung und der Leib mehr als die Kleidung?

26     Seht die Vögel des Himmels an: Sie säen nicht, sie ernten nicht, sie sammeln nicht in Scheunen; und euer himmlischer Vater ernährt sie doch. Seid ihr denn nicht viel mehr als sie?

4. Matthew 6 : 19-21, 24-26, 33

19     Lay not up for yourselves treasures upon earth, where moth and rust doth corrupt, and where thieves break through and steal:

20     But lay up for yourselves treasures in heaven, where neither moth nor rust doth corrupt, and where thieves do not break through nor steal:

21     For where your treasure is, there will your heart be also.

24     No man can serve two masters: for either he will hate the one, and love the other; or else he will hold to the one, and despise the other. Ye cannot serve God and mammon.

25     Therefore I say unto you, Take no thought for your life, what ye shall eat, or what ye shall drink; nor yet for your body, what ye shall put on. Is not the life more than meat, and the body than raiment?

26     Behold the fowls of the air: for they sow not, neither do they reap, nor gather into barns; yet your heavenly Father feedeth them. Are ye not much better than they?

33     But seek ye first the kingdom of God, and his righteousness; and all these things shall be added unto you.

5. Johannes 6: 63

63     Der Geist ist es, der lebendig macht; das Fleisch ist nichts nütze. Die Worte, die ich rede, die sind Geist und sind Leben.

5. John 6 : 63

63     It is the spirit that quickeneth; the flesh profiteth nothing: the words that I speak unto you, they are spirit, and they are life.

6. Matthäus 16: 1-4

1     Da kamen die Pharisäer und Sadduzäer zu ihm; die versuchten ihn und forderten, sie ein Zeichen vom Himmel sehen zu lassen.

2     Aber er antwortete ihnen: »Am Abend sagt ihr: ›Es wird schönes Wetter, denn der Himmel ist rot.‹

3     Und am Morgen sagt ihr: ›Es wird heute ein Unwetter kommen, denn der Himmel ist rot und trüb.‹ Ihr Heuchler! Das Aussehen des Himmels könnt ihr beurteilen; aber die Zeichen der Zeiten könnt ihr nicht beurteilen?

4     Ein böses und ehebrecherisches Geschlecht sucht ein Zeichen; und es wird ihm kein Zeichen gegeben werden als das Zeichen des Propheten Jona.« Und er verließ sie und ging davon.

6. Matthew 16 : 1-4

1     The Pharisees also with the Sadducees came, and tempting desired him that he would shew them a sign from heaven.

2     He answered and said unto them, When it is evening, ye say, It will be fair weather: for the sky is red.

3     And in the morning, It will be foul weather to day: for the sky is red and lowring. O ye hypocrites, ye can discern the face of the sky; but can ye not discern the signs of the times?

4     A wicked and adulterous generation seeketh after a sign; and there shall no sign be given unto it, but the sign of the prophet Jonas. And he left them, and departed.

7. Markus 7: 14-16, 31-37

14     Da rief er die ganze Menschenmenge zu sich und sagte zu ihnen: »Hört mir alle zu und begreift es!

15     Es gibt nichts, was von außerhalb des Menschen in ihn hineingeht, das ihn unrein machen könnte; sondern was aus ihm herausgeht, das ist es, was den Menschen unrein macht.

16     Wer Ohren hat zu hören, der höre!«

31     Als er dann wieder aus der Gegend von Tyrus und Sidon wegging, kam er an den See von Galiläa, mitten ins Zehnstädtegebiet.

32     Da brachten sie einen Tauben zu ihm, der mit Mühe redete, und sie baten ihn, dass er die Hände auf ihn lege.

33     Und er nahm ihn von der Menschenmenge beiseite, legte ihm die Finger in die Ohren, spuckte und berührte seine Zunge

34     und sah auf zum Himmel, seufzte und sagte zu ihm: »Hefata!«, das heißt: »Tu dich auf!«

35     Sofort taten sich seine Ohren auf, sein Zungenband löste sich, und er redete richtig.

36     Und er gebot ihnen, es niemandem zu sagen. Je mehr er es aber verbot, desto mehr verbreiteten sie es.

37     Und sie wunderten sich über die Maßen und sagten: »Er hat alles gut gemacht; die Tauben macht er hörend und die Stummen redend.«

7. Mark 7 : 14-16, 31-37

14     And when he had called all the people unto him, he said unto them, Hearken unto me every one of you, and understand:

15     There is nothing from without a man, that entering into him can defile him: but the things which come out of him, those are they that defile the man.

16     If any man have ears to hear, let him hear.

31     And again, departing from the coasts of Tyre and Sidon, he came unto the sea of Galilee, through the midst of the coasts of Decapolis.

32     And they bring unto him one that was deaf, and had an impediment in his speech; and they beseech him to put his hand upon him.

33     And he took him aside from the multitude, and put his fingers into his ears, and he spit, and touched his tongue;

34     And looking up to heaven, he sighed, and saith unto him, Ephphatha, that is, Be opened.

35     And straightway his ears were opened, and the string of his tongue was loosed, and he spake plain.

36     And he charged them that they should tell no man: but the more he charged them, so much the more a great deal they published it;

37     And were beyond measure astonished, saying, He hath done all things well: he maketh both the deaf to hear, and the dumb to speak.

8. Matthäus 9: 27-31

27     Als Jesus von dort wegging, folgten ihm zwei Blinde, die schrien: Ach du Sohn Davids erbarme dich unser!

28     Und als er ins Haus kam, traten die Blinden zu ihm. Und Jesus sagte zu ihnen: Glaubt ihr, dass ich das tun kann? Da sagten sie zu ihm: Ja, Herr!

29     Da brühtet er ihre Augen und sagte: Euch geschehe nach eurem Glauben.

30     Und ihre Augen wurden geöffnet. Und Jesus bedrohte sie und sagte: Seht zu, dass es niemand erfährt!

31     Aber sie gingen hinaus und erzählten von ihm in der ganzen Gegend.

8. Matthew 9 : 27-31

27     And when Jesus departed thence, two blind men followed him, crying, and saying, Thou Son of David, have mercy on us.

28     And when he was come into the house, the blind men came to him: and Jesus saith unto them, Believe ye that I am able to do this? They said unto him, Yea, Lord.

29     Then touched he their eyes, saying, According to your faith be it unto you.

30     And their eyes were opened; and Jesus straitly charged them, saying, See that no man know it.

31     But they, when they were departed, spread abroad his fame in all that country.

9. LUKAS 8: 43-48

43     Und eine Frau hatte eine Dauerblutung seit zwölf Jahren; die hatte ihren ganzen Lebensunterhalt an die Ärzte verwandt und konnte von niemandem geheilt werden.

44     Die trat von hinten heran und berührte den Saum seines Gewandes; und sofort hörte ihre Blutung auf.

45     Da sagte Jesus: »Wer hat mich berührt?« Als es aber alle verneinten, sagten Petrus und die mit ihm waren: »Meister, die Leute drängen und drücken dich, und du sagst: ›Wer hat mich angerührt?‹«

46     Jesus aber sagte: »Es hat mich jemand berührt; denn ich habe gespürt, dass eine Kraft von mir ausgegangen ist.«

47     Als aber die Frau sah, dass sie nicht verborgen blieb, kam sie mit Zittern und fiel vor ihm nieder und erzählte vor dem ganzen Volk, aus welchem Grund sie ihn berührt hatte und wie sie sofort gesund geworden war.

48     Er aber sagte zu ihr: »Sei getrost, meine Tochter; dein Glaube hat dir geholfen. Geh hin in Frieden!«

9. Luke 8 : 43-48

43     And a woman having an issue of blood twelve years, which had spent all her living upon physicians, neither could be healed of any,

44     Came behind him, and touched the border of his garment: and immediately her issue of blood stanched.

45     And Jesus said, Who touched me? When all denied, Peter and they that were with him said, Master, the multitude throng thee and press thee, and sayest thou, Who touched me?

46     And Jesus said, Somebody hath touched me: for I perceive that virtue is gone out of me.

47     And when the woman saw that she was not hid, she came trembling, and falling down before him, she declared unto him before all the people for what cause she had touched him, and how she was healed immediately.

48     And he said unto her, Daughter, be of good comfort: thy faith hath made thee whole; go in peace.

10. Römer 8: 1, 2

1     So gibt es nun keine Verdammnis für die, die in Christus Jesus sind, die nicht nach dem Fleisch leben, sondern nach dem Geist.

2     Denn das Gesetz des Geistes des Lebens in Christus Jesus hat dich freigemacht vom Gesetz der Sünde und des Todes.

10. Romans 8 : 1, 2

1     There is therefore now no condemnation to them which are in Christ Jesus, who walk not after the flesh, but after the Spirit.

2     For the law of the Spirit of life in Christ Jesus hath made me free from the law of sin and death.



Entsprechende Abschnitte aus dem Buch „Wissenschaft und Gesundheit mit Schlüssel zur Heiligen Schrift“ von Mary Baker Eddy.


1. 275: 21-25

Die göttliche Metaphysik, wie sie sich dem geistigen Verständnis offenbart, zeigt klar, dass alles GEMÜT ist und dass GEMÜT GOTT ist, Allmacht, Allgegenwart und Allwissenheit — das heißt, alle Macht, alle Gegenwart, alle Wissenschaft. Daher ist in Wirklichkeit alles die Manifestation des GEMÜTS.

1. 275 : 20-24

Divine metaphysics, as revealed to spiritual understanding, shows clearly that all is Mind, and that Mind is God, omnipotence, omnipresence, omniscience, — that is, all power, all presence, all Science. Hence all is in reality the manifestation of Mind.

2. 310: 31-33

GEMÜT ist GOTT und GOTT wird nicht vom materiellen Sinn wahrgenommen, denn GEMÜT ist GEIST, den der materielle Sinn nicht erkennen kann.

2. 310 : 29-31

Mind is God, and God is not seen by material sense, because Mind is Spirit, which material sense cannot discern.

3. 277: 24-32

Das Reich des Wirklichen ist GEIST. Das Ungleichnis des GEISTES ist Materie und das Gegenteil des Wirklichen ist nicht göttlich — es ist ein menschliches Konzept. Materie ist ein Irrtum in der Behauptung. Dieser Irrtum in der Prämisse führt bei jeder Behauptung, in die er eingeht, zu Irrtümern in der Schlussfolgerung. Nichts, was wir über die Materie sagen oder glauben können, ist unsterblich, denn die Materie ist zeitlich und deshalb ein sterbliches Phänomen, sie ist ein menschliches Konzept, das manchmal schön, aber immer irrig ist.

3. 277 : 24-32

The realm of the real is Spirit. The unlikeness of Spirit is matter, and the opposite of the real is not divine, — it is a human concept. Matter is an error of statement. This error in the premise leads to errors in the conclusion in every statement into which it enters. Nothing we can say or believe regarding matter is immortal, for matter is temporal and is therefore a mortal phenomenon, a human concept, sometimes beautiful, always erroneous.

4. 479: 9-10, 12-19

Materie ist weder selbst-existent noch ein Produkt des GEISTES….Materie kann weder sehen, fühlen, hören, schmecken noch riechen. Sie kennt sich selbst nicht — sie kann sich selbst nicht empfinden, sehen noch sich verstehen. Nimm das so genannte sterbliche Gemüt hinweg, das das vermeintliche Selbst der Materie bildet, und Materie kann keine Kenntnis von der Materie nehmen. Kann das, was wir tot nennen, jemals sehen, hören, fühlen oder irgendeinen der physischen Sinne benutzen?

4. 479 : 8 only, 10-17

Matter is neither self-existent nor a product of Spirit. … Matter cannot see, feel, hear, taste, nor smell. It is not self-cognizant, — cannot feel itself, see itself, nor understand itself. Take away so-called mortal mind, which constitutes matter's supposed selfhood, and matter can take no cognizance of matter. Does that which we call dead ever see, hear, feel, or use any of the physical senses?

5. 279: 23-30

Jedes System menschlicher Philosophie, Doktrin und Medizin ist mehr oder weniger durch den pantheistischen Glauben infiziert, dass Gemüt in der Materie sei; aber dieser Glaube widerspricht gleichermaßen der Offenbarung und dem richtigen Schlussfolgern. Zu einer logischen und wissenschaftlichen Schlussfolgerung kann man nur durch das Wissen gelangen, dass es nicht zwei Grundlagen des Seins gibt, Materie und Gemüt, sondern nur eine — GEMÜT.

5. 279 : 22-29

Every system of human philosophy, doctrine, and medicine is more or less infected with the pantheistic belief that there is mind in matter; but this belief contradicts alike revelation and right reasoning. A logical and scientific conclusion is reached only through the knowledge that there are not two bases of being, matter and mind, but one alone, — Mind.

6. 586: nur 4

Augen. Geistiges Erkennen — nicht materiell, sondern mental.

6. 586 : 3-4

Eyes. Spiritual discernment, — not material but mental.

7. 585: 1-4

Ohren. Nicht Organe der so genannten körperlichen Sinne, sondern geistiges Verständnis.

Jesus bezog sich auf die geistige Wahrnehmung, als er sagte: Ihr „habt Ohren und hört nicht?“ (Markus 8: 18.)

7. 585 : 1-4

Ears. Not organs of the so-called corporeal senses, but spiritual understanding.

Jesus said, referring to spiritual perception, "Having ears, hear ye not?" (Mark viii. 18.)

8. 210: 5-16

Das PRINZIP und der Beweis des Christentums werden durch den geistigen Sinn erkannt. Sie sind durch Jesu Demonstrationen bekannt gemacht worden, die seine Missachtung der Materie und ihrer so genannten Gesetze zeigen — durch sein Heilen der Kranken,

Austreiben der Teufel und Zerstören des Todes, „des letzten Feindes, der vernichtet wird“.

Weil der Meister wusste, dass SEELE und ihre Attribute für immer durch den Menschen manifestiert worden sind, heilte er die Kranken, gab er den Blinden die Sehkraft, den Tauben das Gehör und den Lahmen den Gebrauch ihrer Füße; so brachte er das wissenschaftliche Wirken des göttlichen GEMÜTS auf menschliche Gemüter und Körper ans Licht und gab ein besseres Verständnis von SEELE und Erlösung.

8. 210 : 5-16

The Principle and proof of Christianity are discerned by spiritual sense. They are set forth in Jesus' demonstrations, which show — by his healing the sick, casting out evils, and destroying death, "the last enemy that shall be destroyed," — his disregard of matter and its so-called laws.

Knowing that Soul and its attributes were forever manifested through man, the Master healed the sick, gave sight to the blind, hearing to the deaf, feet to the lame, thus bringing to light the scientific action of the divine Mind on human minds and bodies and giving a better understanding of Soul and salvation.

9. 486: 25-28

Sehvermögen, Gehör, alle geistigen Sinne des Menschen sind ewig. Sie können nicht verlorengehen. Ihre Wirklichkeit und Unsterblichkeit liegen im GEIST und im Verständnis, nicht in der Materie — daher ihr Fortbestand.

9. 486 : 23-26

Sight, hearing, all the spiritual senses of man, are eternal. They cannot be lost. Their reality and immortality are in Spirit and understanding, not in matter, — hence their permanence.

10. 487: 6-12

Es liegt mehr Christlichkeit im geistigen Sehen und Hören als im materiellen. Es liegt mehr Wissenschaft im ständigen Gebrauch der Fähigkeiten des GEMÜTS als in deren Verlust. Sie können nicht verlorengehen, solange GEMÜT bestehen bleibt. Dieses Verständnis ließ vor Jahrhunderten die Blinden wieder sehen, die Tauben wieder hören und es wird das Wunder wiederholen.

10. 487 : 6-12

There is more Christianity in seeing and hearing spiritually than materially. There is more Science in the perpetual exercise of the Mind-faculties than in their loss. Lost they cannot be, while Mind remains. The apprehension of this gave sight to the blind and hearing to the deaf centuries ago, and it will repeat the wonder.

11. 86: 1-10

Einmal fragte Jesus: „Wer hat mich berührt?“ Seine Jünger vermuteten, diese Frage wäre nur durch einen physischen Kontakt veranlasst, und antworteten: „Das Volk drängt und drückt dich.“ Jesus wusste, was andere nicht wussten, dass es nicht die Materie, sondern das sterbliche Gemüt war, dessen Berührung nach Hilfe rief. Als er seine Frage wiederholte, erhielt er die Antwort aus dem Glauben einer kranken Frau. Sein schnelles Erfassen dieses mentalen Hilferufs veranschaulichte seine Geistigkeit. Die falsche Deutung seiner Jünger enthüllte deren Materialität.

11. 86 : 1-9

Jesus once asked, "Who touched me?" Supposing this inquiry to be occasioned by physical contact alone, his disciples answered, "The multitude throng thee." Jesus knew, as others did not, that it was not matter, but mortal mind, whose touch called for aid. Repeating his inquiry, he was answered by the faith of a sick woman. His quick apprehension of this mental call illustrated his spirituality. The disciples' misconception of it uncovered their materiality.

12. 269: 21-28

Das Zeugnis der materiellen Sinne ist weder absolut noch göttlich. Ich stütze mich deshalb uneingeschränkt auf die Lehren Jesu, seiner Apostel, der Propheten und auf das Zeugnis der Wissenschaft des GEMÜTS. Andere Grundlagen gibt es nicht. Alle anderen Systeme — Systeme, die sich ganz oder teilweise auf das Wissen gründen, das durch die materiellen Sinne erlangt wird — sind wie das Rohr, das vom Wind hin und her geweht wird, nicht wie Häuser, die auf Fels gebaut sind.

12. 269 : 21-28

The testimony of the material senses is neither absolute nor divine. I therefore plant myself unreservedly on the teachings of Jesus, of his apostles, of the prophets, and on the testimony of the Science of Mind. Other foundations there are none. All other systems — systems based wholly or partly on knowledge gained through the material senses — are reeds shaken by the wind, not houses built on the rock.

13. 95: 28-2

Von betäubenden Illusionen eingelullt, schläft die Welt in der Wiege der Kindheit und verträumt die Stunden. Der materielle Sinn entfaltet die Tatsachen des Daseins nicht; aber der geistige Sinn erhebt das menschliche Bewusstsein zur ewigen Wahrheit. Die Menschheit schreitet langsam vom sündigen Sinn zum geistigen Verständnis; der Unwille, alle Dinge richtig zu begreifen, bindet die Christenheit mit Ketten.

13. 95 : 28-3

Lulled by stupefying illusions, the world is asleep in the cradle of infancy, dreaming away the hours. Material sense does not unfold the facts of existence; but spiritual sense lifts human consciousness into eternal Truth. Humanity advances slowly out of sinning sense into spiritual understanding; unwillingness to learn all things rightly, binds Christendom with chains.

14. 205: 7-12, 15-22, 34-3

Wann wird der Irrtum zu glauben, es wäre Leben in der Materie und Sünde, Krankheit und Tod wären Schöpfungen GOTTES, entlarvt werden? Wann wird man verstehen, dass Materie weder Intelligenz, Leben noch Empfindung hat und dass der entgegengesetzte Glaube die ergiebige Quelle allen Leidens ist?

Vom Irrtum benebelt (dem Irrtum zu glauben, dass die Materie Intelligenz zum Guten oder Bösen besitzen könnte) können wir klare Lichtblicke von GOTT nur dann erhaschen, wenn sich die Nebel auflösen oder zu solcher Durchsichtigkeit schwinden, dass wir das göttliche Bild in irgendeinem Wort oder in irgendeiner Tat wahrnehmen können, die auf die wahre Idee hindeuten — auf die Allerhabenheit und Wirklichkeit des Guten, auf das Nichtsein und die Unwirklichkeit des Bösen.

Wenn wir unsere Beziehung zu dem Göttlichen völlig verstehen, können wir kein anderes GEMÜT als das Seine haben — keine andere LIEBE, Weisheit oder Wahrheit, keine andere Auffassung von LEBEN und kein Bewusstsein von der Existenz der Materie oder des Irrtums.

14. 205 : 7-12, 15-21, 32-3

When will the error of believing that there is life in matter, and that sin, sickness, and death are creations of God, be unmasked? When will it be understood that matter has neither intelligence, life, nor sensation, and that the opposite belief is the prolific source of all suffering?

Befogged in error (the error of believing that matter can be intelligent for good or evil), we can catch clear glimpses of God only as the mists disperse, or as they melt into such thinness that we perceive the divine image in some word or deed which indicates the true idea, — the supremacy and reality of good, the nothingness and unreality of evil.

When we fully understand our relation to the Divine, we can have no other Mind but His, — no other Love, wisdom, or Truth, no other sense of Life, and no consciousness of the existence of matter or error.

15. 21: 9-14

Wenn der Jünger geistig vorankommt, strebt er danach, in das Reich GOTTES einzugehen. Er wendet sich beständig vom materiellen Sinn ab und schaut auf die unvergänglichen Dinge des GEISTES. Wenn er ehrlich ist, wird er es von Anfang an ernst meinen und jeden Tag ein wenig in der richtigen Richtung gewinnen, bis er schließlich seinen Lauf mit Freude vollendet.

15. 21 : 9-14

If the disciple is advancing spiritually, he is striving to enter in. He constantly turns away from material sense, and looks towards the imperishable things of Spirit. If honest, he will be in earnest from the start, and gain a little each day in the right direction, till at last he finishes his course with joy.


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Ich verlese auch noch 3 Artikel zu den täglichen Pflichten eines jeden Christlichen Wissenschaftlers aus dem Kirchenhandbuch

von Mary Baker Eddy

Tägliches Gebet

Es ist die Pflicht eines jeden Mitglieds dieser Kirche, täglich zu beten: “Dein Reich komme”, Lass die Herrschaft der göttlichen Wahrheit, des göttlichen Lebens und der göttlichen Liebe in mir aufgerichtet werden und alle Sünde aus mir entfernen; und möge dein Wort die ganze Menschheit bereichern und sie beherrschen!

Artikel VIII, Abschn. 4

Eine Richtschnur für Beweggründe und Handlungen

Weder Feindseligkeit noch rein persönliche Zuneigung sollte der Antrieb zu den Beweggründen und Handlungen der Mitglieder der Mutterkirche sein. In der Wissenschaft regiert allein die göttliche Liebe den Menschen; ein Christlicher Wissenschaftler spiegelt die holde Anmut der Liebe wieder in der Zurechtweisung der Sünde, in wahrer Brüderlichkeit, Barmherzigkeit und Versöhnlichkeit. Die Mitglieder dieser Kirche sollen täglich wachen und beten, um von allem Übel erlöst zu werden, vom irrigen Prophezeihen, Richten, Verurteilen, Ratgeben, Beeinflussen oder Beeinflusst werden.

Artikel VIII, Abschn. 1

Pflichttreue

Es ist die Pflicht eines jeden Mitglieds dieser Kirche, sich täglich gegen aggressive mentale Suggestion zu schützen und sich nicht verleiten zu lassen, seine Pflicht gegen Gott, gegen seine Führerin und gegen die Menschheit zu vergessen oder zu versäumen. Nach seinen Werken wird er gerichtet, und zwar gerechtfertigt oder verdammt.

Artikel VIII, Abschn. 6


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