Sonntag den 18. August 2024 |

Sonntag den 18. August 2024



Thema — SEELE

SubjectSoul

Goldener Text : Jesaja 26 : 8

„Wir warten auf dich, HERR, auch auf dem Weg deiner Gerichte; des Herzens Begehren steht nach deinem Namen und deinem Lobpreis.“



Golden Text: Isaiah 26 : 8

O Lord, have we waited for thee; the desire of our soul is to thy name, and to the remembrance of thee.






Wechselseitiges Lesen: Psalm 62 : 2; • Hebräer 4 : 7, 12, 16; • Hebräer 6 : 19


2     Meine Seele ist stille zu Gott, der mir hilft.

7     Heute, wenn ihr seine Stimme hört, so verstockt eure Herzen nicht.

12     Denn das Wort Gottes ist lebendig und kräftig und schärfer als jedes zweischneidige Schwert und dringt durch, bis es scheidet Seele und Geist, auch Mark und Bein, und ist ein Richter der Gedanken und Sinne des Herzens.

16     Darum lasst uns freimütig hinzutreten zu dem Thron der Gnade, auf dass wir Barmherzigkeit empfangen und Gnade finden und so Hilfe erfahren zur rechten Zeit.

19     Diese haben wir als einen sicheren und festen Anker unsrer Seele,

Responsive Reading: Psalm 62 : 1  •  Hebrews 4 : 7, 12, 16  •  Hebrews 6 : 19

1.     Truly my soul waiteth upon God: from him cometh my salvation.

7.     To day if ye will hear his voice, harden not your hearts.

12.     For the word of God is quick, and powerful, and sharper than any two-edged sword, piercing even to the dividing asunder of soul and spirit, and of the joints and marrow, and is a discerner of the thoughts and intents of the heart.

16.     Let us therefore come boldly unto the throne of grace, that we may obtain mercy, and find grace to help in time of need.

19.     Which hope we have as an anchor of the soul, both sure and stedfast.



Unsere Predigt besteht aus folgenden Zitaten



Die Bibel


1. Jesaja 55 : 1-3, 6

1     Wohlan, alle, die ihr durstig seid, kommt her zum Wasser! Und die ihr kein Geld habt, kommt her, kauft und esst! Kommt her und kauft ohne Geld und umsonst Wein und Milch!

2     Warum zählt ihr Geld dar für das, was kein Brot ist, und euren sauren Verdienst für das, was nicht satt macht? Hört doch auf mich, so werdet ihr Gutes essen und euch am Köstlichen laben.

3     Neigt eure Ohren her und kommt her zu mir! Höret, so werdet ihr leben! Ich will mit euch einen ewigen Bund schließen, euch die beständigen Gnaden Davids zu geben.

6     Suchet den HERRN, solange er zu finden ist; ruft ihn an, solange er nahe ist.

1. Isaiah 55 : 1-3, 6

1     Ho, every one that thirsteth, come ye to the waters, and he that hath no money; come ye, buy, and eat; yea, come, buy wine and milk without money and without price.

2     Wherefore do ye spend money for that which is not bread? and your labour for that which satisfieth not? hearken diligently unto me, and eat ye that which is good, and let your soul delight itself in fatness.

3     Incline your ear, and come unto me: hear, and your soul shall live; and I will make an everlasting covenant with you, even the sure mercies of David.

6     Seek ye the Lord while he may be found, call ye upon him while he is near:

2. Markus 8 : 1, 2, 4-9 (bis ;), 27-29, 31-33, 34 ( Will mir jemand)-36

1     Zu der Zeit, als wieder eine große Menge da war und sie nichts zu essen hatten, rief Jesus die Jünger zu sich und sprach zu ihnen:

2     Mich jammert das Volk, denn sie harren nun schon drei Tage bei mir aus und haben nichts zu essen.

4     Seine Jünger antworteten ihm: Woher nehmen wir Brot hier in der Einöde, dass wir sie sättigen?

5     Und er fragte sie: Wie viele Brote habt ihr? Sie sprachen: Sieben.

6     Und er gebot dem Volk, sich auf die Erde zu lagern. Und er nahm die sieben Brote, dankte, brach sie und gab sie seinen Jüngern, dass sie sie austeilten, und sie teilten sie unter das Volk aus.

7     Sie hatten auch einige Fische; und er sprach den Segen darüber und ließ auch diese austeilen.

8     Und sie aßen und wurden satt. Und sie sammelten die übrigen Brocken auf, sieben Körbe voll.

9     Es waren aber etwa viertausend;

27     Und Jesus ging fort mit seinen Jüngern in die Dörfer bei Cäsarea Philippi. Und auf dem Wege fragte er seine Jünger und sprach zu ihnen: Wer, sagen die Leute, dass ich sei?

28     Sie aber sprachen zu ihm: Sie sagen, du seiest Johannes der Täufer; andere sagen, du seiest Elia; wieder andere, du seiest einer der Propheten.

29     Und er fragte sie: Ihr aber, wer, sagt ihr, dass ich sei? Da antwortete Petrus und sprach zu ihm: Du bist der Christus!

31     Und er fing an, sie zu lehren: Der Menschensohn muss viel leiden und verworfen werden von den Ältesten und den Hohenpriestern und den Schriftgelehrten und getötet werden und nach drei Tagen auferstehen.

32     Und er redete das Wort frei und offen. Und Petrus nahm ihn beiseite und fing an, ihm zu wehren.

33     Er aber wandte sich um, sah seine Jünger an und bedrohte Petrus und sprach: Geh hinter mich, du Satan! Denn du meinst nicht, was göttlich, sondern was menschlich ist.

34     Will mir jemand nachfolgen, der verleugne sich selbst und nehme sein Kreuz auf sich und folge mir nach.

35     Denn wer sein Leben behalten will, der wird’s verlieren; und wer sein Leben verliert um meinetwillen und um des Evangeliums willen, der wird’s behalten.

36     Denn was hilft es dem Menschen, die ganze Welt zu gewinnen und Schaden zu nehmen an seiner Seele?

2. Mark 8 : 1, 2, 4-9 (to :), 27-29, 31-33, 34 (Whosoever)-36

1     In those days the multitude being very great, and having nothing to eat, Jesus called his disciples unto him, and saith unto them,

2     I have compassion on the multitude, because they have now been with me three days, and have nothing to eat:

4     And his disciples answered him, From whence can a man satisfy these men with bread here in the wilderness?

5     And he asked them, How many loaves have ye? And they said, Seven.

6     And he commanded the people to sit down on the ground: and he took the seven loaves, and gave thanks, and brake, and gave to his disciples to set before them; and they did set them before the people.

7     And they had a few small fishes: and he blessed, and commanded to set them also before them.

8     So they did eat, and were filled: and they took up of the broken meat that was left seven baskets.

9     And they that had eaten were about four thousand:

27     And Jesus went out, and his disciples, into the towns of Cæsarea Philippi: and by the way he asked his disciples, saying unto them, Whom do men say that I am?

28     And they answered, John the Baptist: but some say, Elias; and others, One of the prophets.

29     And he saith unto them, But whom say ye that I am? And Peter answereth and saith unto him, Thou art the Christ.

31     And he began to teach them, that the Son of man must suffer many things, and be rejected of the elders, and of the chief priests, and scribes, and be killed, and after three days rise again.

32     And he spake that saying openly. And Peter took him, and began to rebuke him.

33     But when he had turned about and looked on his disciples, he rebuked Peter, saying, Get thee behind me, Satan: for thou savourest not the things that be of God, but the things that be of men.

34     Whosoever will come after me, let him deny himself, and take up his cross, and follow me.

35     For whosoever will save his life shall lose it; but whosoever shall lose his life for my sake and the gospel’s, the same shall save it.

36     For what shall it profit a man, if he shall gain the whole world, and lose his own soul?

3. Lukas 12 : 16-22, 30 (euer)-32

16     Und er sagte ihnen ein Gleichnis und sprach: Es war ein reicher Mensch, dessen Land hatte gut getragen.

17     Und er dachte bei sich selbst und sprach: Was soll ich tun? Ich habe nichts, wohin ich meine Früchte sammle.

18     Und sprach: Das will ich tun: Ich will meine Scheunen abbrechen und größere bauen und will darin sammeln all mein Korn und meine Güter

19     und will sagen zu meiner Seele: Liebe Seele, du hast einen großen Vorrat für viele Jahre; habe nun Ruhe, iss, trink und habe guten Mut!

20     Aber Gott sprach zu ihm: Du Narr! Diese Nacht wird man deine Seele von dir fordern. Und wem wird dann gehören, was du bereitet hast?

21     So geht es dem, der sich Schätze sammelt und ist nicht reich bei Gott.

22     Er sprach aber zu seinen Jüngern: Darum sage ich euch: Sorgt euch nicht um das Leben, was ihr essen sollt, auch nicht um den Leib, was ihr anziehen sollt.

30     … euer Vater weiß, dass ihr dessen bedürft.

31     Trachtet vielmehr nach seinem Reich, so wird euch dies zufallen.

32     Fürchte dich nicht, du kleine Herde! Denn es hat eurem Vater wohlgefallen, euch das Reich zu geben.

3. Luke 12 : 16-22, 30 (your)-32

16     And he spake a parable unto them, saying, The ground of a certain rich man brought forth plentifully:

17     And he thought within himself, saying, What shall I do, because I have no room where to bestow my fruits?

18     And he said, This will I do: I will pull down my barns, and build greater; and there will I bestow all my fruits and my goods.

19     And I will say to my soul, Soul, thou hast much goods laid up for many years; take thine ease, eat, drink, and be merry.

20     But God said unto him, Thou fool, this night thy soul shall be required of thee: then whose shall those things be, which thou hast provided?

21     So is he that layeth up treasure for himself, and is not rich toward God.

22     And he said unto his disciples, Therefore I say unto you, Take no thought for your life, what ye shall eat; neither for the body, what ye shall put on.

30     ...your Father knoweth that ye have need of these things.

31     But rather seek ye the kingdom of God; and all these things shall be added unto you.

32     Fear not, little flock; for it is your Father’s good pleasure to give you the kingdom.

4. Markus 12 : 28-34 (bis erster .)

28     Und es trat zu ihm einer der Schriftgelehrten, der ihnen zugehört hatte, wie sie miteinander stritten. Als er sah, dass er ihnen gut geantwortet hatte, fragte er ihn: Welches ist das höchste Gebot von allen?

29     Jesus antwortete: Das höchste Gebot ist das: »Höre, Israel, der Herr, unser Gott, ist der Herr allein,

30     und du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele, von ganzem Gemüt und mit all deiner Kraft«

31     Das andre ist dies: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst« Es ist kein anderes Gebot größer als diese.

32     Und der Schriftgelehrte sprach zu ihm: Ja, Meister, du hast recht geredet! Er ist einer, und ist kein anderer außer ihm;

33     und ihn lieben von ganzem Herzen, von ganzem Gemüt und mit aller Kraft, und seinen Nächsten lieben wie sich selbst, das ist mehr als alle Brandopfer und Schlachtopfer.

34     Da Jesus sah, dass er verständig antwortete, sprach er zu ihm: Du bist nicht fern vom Reich Gottes.

4. Mark 12 : 28-34 (to 1st .)

28     And one of the scribes came, and having heard them reasoning together, and perceiving that he had answered them well, asked him, Which is the first commandment of all?

29     And Jesus answered him, The first of all the commandments is, Hear, O Israel; The Lord our God is one Lord:

30     And thou shalt love the Lord thy God with all thy heart, and with all thy soul, and with all thy mind, and with all thy strength: this is the first commandment.

31     And the second is like, namely this, Thou shalt love thy neighbour as thyself. There is none other commandment greater than these.

32     And the scribe said unto him, Well, Master, thou hast said the truth: for there is one God; and there is none other but he:

33     And to love him with all the heart, and with all the understanding, and with all the soul, and with all the strength, and to love his neighbour as himself, is more than all whole burnt offerings and sacrifices.

34     And when Jesus saw that he answered discreetly, he said unto him, Thou art not far from the kingdom of God.

5. Apostelgeschichte 4 : 32

32     Die Menge der Gläubigen aber war ein Herz und eine Seele; auch nicht einer sagte von seinen Gütern, dass sie sein wären, sondern es war ihnen alles gemeinsam.

5. Acts 4 : 32

32     And the multitude of them that believed were of one heart and of one soul: neither said any of them that ought of the things which he possessed was his own; but they had all things common.

6. Römer 13 : 1

1     Jedermann sei untertan der Obrigkeit, die Gewalt über ihn hat. Denn es ist keine Obrigkeit außer von Gott; wo aber Obrigkeit ist, ist sie von Gott angeordnet.

6. Romans 13 : 1

1     Let every soul be subject unto the higher powers. For there is no power but of God: the powers that be are ordained of God.



Entsprechende Abschnitte aus dem Buch „Wissenschaft und Gesundheit mit Schlüssel zur Heiligen Schrift“ von Mary Baker Eddy.


1. 9 : 17-24

Liebst du „den Herrn, deinen Gott, ... von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt“? Dieses Gebot schließt vieles ein, nämlich das Aufgeben aller rein materiellen Empfindung, Neigung und Anbetung. Das ist das Eldorado des Christentums. Es schließt die Wissenschaft des LEBENS mit ein und erkennt nur die göttliche Herrschaft des GEISTES an, in welcher SEELE unser Meister ist und in der materieller Sinn und menschlicher Wille keinen Platz haben.

1. 9 : 17-24

Dost thou "love the Lord thy God with all thy heart, and with all thy soul, and with all thy mind"? This command includes much, even the surrender of all merely material sensation, affection, and worship. This is the El Dorado of Christianity. It involves the Science of Life, and recognizes only the divine control of Spirit, in which Soul is our master, and material sense and human will have no place.

2. 60 : 29-6

SEELE hat unendliche Mittel, mit denen sie die Menschheit segnet, und das Glück würde schneller erlangt werden und sicherer in unserem Besitz bleiben, wenn wir es in der SEELE suchten. Höhere Freuden allein können das Sehnen des unsterblichen Menschen befriedigen. Wir können das Glück nicht innerhalb der Grenzen des persönlichen Sinnes definieren. Die Sinne gewähren keinen wirklichen Genuss.

Das Gute in den menschlichen Neigungen muss die Oberhand über das Böse haben und das Geistige über das Tierische, sonst wird das Glück niemals gewonnen werden.

2. 60 : 29-6

Soul has infinite resources with which to bless mankind, and happiness would be more readily attained and would be more secure in our keeping, if sought in Soul. Higher enjoyments alone can satisfy the cravings of immortal man. We cannot circumscribe happiness within the limits of personal sense. The senses confer no real enjoyment.

The good in human affections must have ascendency over the evil and the spiritual over the animal, or happiness will never be won.

3. 61 : 9-11

Jedes Tal der Sünde muss erhöht und jeder Berg der Selbstsucht erniedrigt werden, damit die ebene Bahn unseres GOTTES in der Wissenschaft bereitet werde.

3. 61 : 9-11

Every valley of sin must be exalted, and every mountain of selfishness be brought low, that the highway of our God may be prepared in Science.

4. 30 : 19-3

Als das individuelle Ideal der WAHRHEIT kam Christus Jesus, um rabbinischen Irrtum und alle Sünde, Krankheit und Tod zurechtzuweisen — um den Weg der WAHRHEIT und des LEBENS zu zeigen. Dieses Ideal wurde während der ganzen irdischen Laufbahn Jesu demonstriert; es zeigte den Unterschied zwischen dem Sprössling der SEELE und dem des materiellen Sinnes, dem Sprössling der WAHRHEIT und dem des Irrtums.

Wenn wir über die Irrtümer des materiellen Sinnes so weit gesiegt haben, dass wir SEELE die Herrschaft überlassen, dann werden wir Sünde verabscheuen und sie unter jeder Maske tadeln. Nur auf diese Weise können wir unsere Feinde segnen, obwohl sie unsere Worte nicht so auffassen mögen. Wir können es uns nicht selbst aussuchen, sondern müssen unsere Erlösung auf die Weise erarbeiten, die Jesus lehrte. In Sanftmut und Macht sah man ihn den Armen das Evangelium predigen. Stolz und Furcht sind nicht geeignet, das Banner der WAHRHEIT zu tragen, und GOTT wird es niemals in solche Hände geben.

4. 30 : 19-3

As the individual ideal of Truth, Christ Jesus came to rebuke rabbinical error and all sin, sickness, and death, — to point out the way of Truth and Life. This ideal was demonstrated throughout the whole earthly career of Jesus, showing the difference between the offspring of Soul and of material sense, of Truth and of error.

If we have triumphed sufficiently over the errors of material sense to allow Soul to hold the control, we shall loathe sin and rebuke it under every mask. Only in this way can we bless our enemies, though they may not so construe our words. We cannot choose for ourselves, but must work out our salvation in the way Jesus taught. In meekness and might, he was found preaching the gospel to the poor. Pride and fear are unfit to bear the standard of Truth, and God will never place it in such hands.

5. 262 : 9-17

Wir können das Wesen und die Qualität der Schöpfung GOTTES nicht dadurch ergründen, dass wir in die Untiefen einer sterblichen Auffassung eintauchen. Wir müssen unseren zaghaften Flugversuchen — unseren Bemühungen, Leben und Wahrheit in der Materie zu finden — die entgegengesetzte Richtung geben und uns über das Zeugnis der materiellen Sinne erheben, über das Sterbliche zur unsterblichen Idee GOTTES. Diese klareren, höheren Anschauungen inspirieren

den GOTT -ähnlichen Menschen, den absoluten Mittelpunkt und Umkreis seines Seins zu erreichen.

5. 262 : 9-16

We cannot fathom the nature and quality of God's creation by diving into the shallows of mortal belief. We must reverse our feeble flutterings — our efforts to find life and truth in matter — and rise above the testimony of the material senses, above the mortal to the immortal idea of God. These clearer, higher views inspire the Godlike man to reach the absolute centre and circumference of his being.

6. 214 : 31-2

Weder Alter noch Unfall kann die Sinne der SEELE beeinträchtigen, und es gibt keine anderen wirklichen Sinne. Es ist offensichtlich, dass der Körper als Materie keine eigene Empfindung hat, und für SEELE und ihre Fähigkeiten gibt es keine Vergessenheit. Die Sinne des GEISTES sind ohne Schmerz und haben immer Frieden. Nichts kann die Harmonie aller Dinge und die Macht und Fortdauer der WAHRHEIT vor ihnen verbergen.

6. 214 : 28-3

Neither age nor accident can interfere with the senses of Soul, and there are no other real senses. It is evident that the body as matter has no sensation of its own, and there is no oblivion for Soul and its faculties. Spirit's senses are without pain, and they are forever at peace. Nothing can hide from them the harmony of all things and the might and permanence of Truth.

7. 311 : 8-9 (bis .), 16-28

SEELE ist unsterblich, weil sie GEIST ist, der kein Element der Selbstzerstörung in sich trägt.

Durch die falsche Einschätzung von Seele als im Sinn wohnend und von Gemüt als in der Materie wohnend, verirrt sich der Glaube in eine Vorstellung von zeitweiligem Verlust oder zeitweiliger Abwesenheit der Seele, der geistigen Wahrheit. Dieser Irrtumszustand ist der sterbliche Traum, dass Leben und Substanz in der Materie bestünden, und er ist das direkte Gegenteil der unsterblichen Wirklichkeit des Seins. Solange wir glauben, dass die Seele sündigen könne oder dass unsterbliche SEELE im sterblichen Körper sei, können wir die Wissenschaft des Seins niemals verstehen. Wenn die Menschheit diese Wissenschaft versteht, wird sie das Gesetz des LEBENS für den Menschen werden — nämlich das höhere Gesetz der SEELE, das durch Harmonie und Unsterblichkeit über den materiellen Sinn siegt.

7. 311 : 7-8 (to .), 14-25

Soul is immortal because it is Spirit, which has no element of self-destruction.

Through false estimates of soul as dwelling in sense and of mind as dwelling in matter, belief strays into a sense of temporary loss or absence of soul, spiritual truth. This state of error is the mortal dream of life and substance as existent in matter, and is directly opposite to the immortal reality of being. So long as we believe that soul can sin or that immortal Soul is in mortal body, we can never understand the Science of being. When humanity does understand this Science, it will become the law of Life to man, — even the higher law of Soul, which prevails over material sense through harmony and immortality.

8. 58 : 8-12

Selbstloses Streben, edle Lebensmotive und Reinheit — diese Bestandteile des Denkens bilden, wenn sie sich vereinigen, für den Einzelnen und für die Allgemeinheit wahres Glück, Stärke

und Beständigkeit. In der SEELE liegt moralische Freiheit.

8. 58 : 7-12

Unselfish ambition, noble life-motives, and purity, — these constituents of thought, mingling, constitute individually and collectively true happiness, strength, and permanence.

There is moral freedom in Soul.

9. 265 : 31-5

Die Schmerzen der Sinne sind heilsam, wenn sie uns angenehme, aber dennoch falsche Vorstellungen entreißen und die Neigungen vom Sinn in die SEELE verpflanzen, wo die Schöpfungen GOTTES gut sind und „das Herz [erfreuen]“. So ist das Schwert der Wissenschaft, mit

dem WAHRHEIT den Irrtum enthauptet, damit die Materialität der höheren Individualität und Bestimmung des Menschen Raum gibt.

9. 265 : 31-5

The pains of sense are salutary, if they wrench away false pleasurable beliefs and transplant the affections from sense to Soul, where the creations of God are good, "rejoicing the heart." Such is the sword of Science, with which Truth decapitates error, materiality giving place to man's higher individuality and destiny.

10. 224 : 28-4

WAHRHEIT bringt die Elemente der Freiheit. Auf ihrem Banner steht das von SEELE inspirierte Motto: „Die Sklaverei ist abgeschafft.“ Die Macht GOTTES bringt den Gefangenen Befreiung. Keine Macht kann der göttlichen LIEBE widerstehen. Was ist diese vermeintliche Macht, die sich GOTT widersetzt? Woher kommt sie? Was bindet den Menschen mit eisernen Ketten an Sünde, Krankheit und Tod? Alles, was den Menschen versklavt, ist der göttlichen Regierung entgegengesetzt. WAHRHEIT macht den Menschen frei.

10. 224 : 28-4

Truth brings the elements of liberty. On its banner is the Soul-inspired motto, "Slavery is abolished." The power of God brings deliverance to the captive. No power can withstand divine Love. What is this supposed power, which opposes itself to God? Whence cometh it? What is it that binds man with iron shackles to sin, sickness, and death? Whatever enslaves man is opposed to the divine government. Truth makes man free.

11. 125 : 13-22

Wenn das menschliche Denken von einer Stufe des bewussten Schmerzes und der bewussten Schmerzlosigkeit, des Leides und der Freude zu einer anderen übergeht — von Furcht zur Hoffnung und vom Glauben zum Verständnis —, dann wird die sichtbare Manifestation schließlich der von SEELE und nicht vom materiellen Sinn regierte Mensch sein. Der Mensch, der GOTTES Regierung widerspiegelt, regiert sich selbst. Wenn der Mensch dem göttlichen GEIST untersteht, kann er nicht von Sünde oder Tod regiert werden, womit bewiesen wird, dass unsere materiellen Theorien über Gesundheitsgesetze wertlos sind.

11. 125 : 12-20

As human thought changes from one stage to another of conscious pain and painlessness, sorrow and joy, — from fear to hope and from faith to understanding, — the visible manifestation will at last be man governed by Soul, not by material sense. Reflecting God's government, man is self-governed. When subordinate to the divine Spirit, man cannot be controlled by sin or death, thus proving our material theories about laws of health to be valueless.

12. 310 : 15 (Die Wissenschaft) -19

Die Wissenschaft (offenbart) SEELE als GOTT, unberührt von Sünde und Tod — als das zentrale LEBEN und die zentrale Intelligenz, um die alle Dinge in den Systemen des GEMÜTS harmonisch kreisen.

SEELE verändert sich nicht.

12. 310 : 14 (Science)-18

Science reveals Soul as God, untouched by sin and death, — as the central Life and intelligence around which circle harmoniously all things in the systems of Mind.

Soul changeth not.

13. 322 : 3-8

Wenn das Verständnis die Standpunkte des Lebens und der Intelligenz verändert und sie von einer materiellen auf eine geistige Grundlage hebt, werden wir die Wirklichkeit des LEBENS, die Herrschaft der SEELE über den Sinn, erlangen, und wir werden das Christentum, oder die WAHRHEIT, in ihrem göttlichen PRINZIP erkennen.

13. 322 : 3-7

When understanding changes the standpoints of life and intelligence from a material to a spiritual basis, we shall gain the reality of Life, the control of Soul over sense, and we shall perceive Christianity, or Truth, in its divine Principle.

14. 590 : 1-3

HIMMELREICH. Die Herrschaft der Harmonie in der göttlichen Wissenschaft; das Reich des unfehlbaren, ewigen und allmächtigen GEMÜTS; die Atmosphäre des GEISTES, in der SEELE allerhaben ist.

14. 590 : 1-3

Kingdom of Heaven. The reign of harmony in divine Science; the realm of unerring, eternal, and omnipotent Mind; the atmosphere of Spirit, where Soul is supreme.




Ich verlese auch noch 3 Artikel zu den täglichen Pflichten eines jeden Christlichen Wissenschaftlers aus dem Kirchenhandbuch

von Mary Baker Eddy

Tägliches Gebet

Es ist die Pflicht eines jeden Mitglieds dieser Kirche, täglich zu beten: “Dein Reich komme”, Lass die Herrschaft der göttlichen Wahrheit, des göttlichen Lebens und der göttlichen Liebe in mir aufgerichtet werden und alle Sünde aus mir entfernen; und möge dein Wort die ganze Menschheit bereichern und sie beherrschen!

Artikel VIII, Abschn. 4

Eine Richtschnur für Beweggründe und Handlungen

Weder Feindseligkeit noch rein persönliche Zuneigung sollte der Antrieb zu den Beweggründen und Handlungen der Mitglieder der Mutterkirche sein. In der Wissenschaft regiert allein die göttliche Liebe den Menschen; ein Christlicher Wissenschaftler spiegelt die holde Anmut der Liebe wieder in der Zurechtweisung der Sünde, in wahrer Brüderlichkeit, Barmherzigkeit und Versöhnlichkeit. Die Mitglieder dieser Kirche sollen täglich wachen und beten, um von allem Übel erlöst zu werden, vom irrigen Prophezeihen, Richten, Verurteilen, Ratgeben, Beeinflussen oder Beeinflusst werden.

Artikel VIII, Abschn. 1

Pflichttreue

Es ist die Pflicht eines jeden Mitglieds dieser Kirche, sich täglich gegen aggressive mentale Suggestion zu schützen und sich nicht verleiten zu lassen, seine Pflicht gegen Gott, gegen seine Führerin und gegen die Menschheit zu vergessen oder zu versäumen. Nach seinen Werken wird er gerichtet, und zwar gerechtfertigt oder verdammt.

Artikel VIII, Abschn. 6