Sonntag den 19. Mai 2024 |

Sonntag den 19. Mai 2024



Thema — Sterbliche und Unsterbliche

SubjectMortals And Immortals

Goldener Text : Römer 8 : 14

„Denn welche der Geist Gottes treibt, die sind Gottes Kinder.“



Golden Text: Romans 8 : 14

For as many as are led by the Spirit of God, they are the sons of God.






Wechselseitiges Lesen: Kolosser 1 : 1, 2, 9-13


1     Paulus, Apostel Christi Jesu durch den Willen Gottes, und Timotheus, der Bruder,

2     an die Heiligen in Kolossä, die Brüder und Schwestern, die an Christus glauben

9     Darum lassen auch wir von dem Tag an, an dem wir’s gehört haben, nicht ab, für euch zu beten und zu bitten, dass idhr erfüllt werdet mit der Erkenntnis seines Willens in aller geistlichen Weisheit

10     und Einsicht, ass ihr, des Herrn würdig, ihm ganz zu Gefallen lebt und Frucht bringt in jedem guten Werk und wachst in der Erkenntnis Gottes

11     und gestärkt werdet mit aller Kraft durch seine herrliche Macht zu aller Geduld und Langmut. Mit Freuden

12     sagt Dank dem Vater, der euch tüchtig gemacht hat zu dem Erbteil der Heiligen im Licht.

13     Er hat uns errettet aus der Macht der Finsternis und hat uns versetzt in das Reich seines geliebten Sohnes,

Responsive Reading: Colossians 1 : 1, 2, 9-13

1.     Paul, an apostle of Jesus Christ by the will of God, and Timotheus our brother,

2.     To the saints and faithful brethren in Christ.

9.     For this cause we also, since the day we heard it, do not cease to pray for you, and to desire that ye might be filled with the knowledge of his will in all wisdom and spiritual understanding;

10.     That ye might walk worthy of the Lord unto all pleasing, being fruitful in every good work, and increasing in the knowledge of God;

11.     Strengthened with all might, according to his glorious power, unto all patience and longsuffering with joyfulness;

12.     Giving thanks unto the Father, which hath made us meet to be partakers of the inheritance of the saints in light:

13.     Who hath delivered us from the power of darkness, and hath translated us into the kingdom of his dear Son.



Unsere Predigt besteht aus folgenden Zitaten



Die Bibel


1. Matthäus 4 : 23 (bis Reich)

23     Und er zog umher in ganz Galiläa, lehrte in ihren Synagogen und predigte das Evangelium von dem Reich

1. Matthew 4 : 23 (to 3rd ,)

23     And Jesus went about all Galilee, teaching in their synagogues, and preaching the gospel of the kingdom,

2. Matthäus 5 : 2, 5, 8

2     Und er tat seinen Mund auf, lehrte sie und sprach:

5     Selig sind die Sanftmütigen; denn sie werden das Erdreich besitzen,

8     Selig sind, die reinen Herzens sind; denn sie werden Gott schauen.

2. Matthew 5 : 2, 5, 8

2     And he opened his mouth, and taught them, saying,

5     Blessed are the meek: for they shall inherit the earth.

8     Blessed are the pure in heart: for they shall see God.

3. Matthäus 18 : 2-4

2     Und er rief ein Kind zu sich und stellte es mitten unter sie

3     und sprach: Wahrlich, ich sage euch: Wenn ihr nicht umkehrt und werdet wie die Kinder, so werdet ihr nicht ins Himmelreich kommen.

4     Wer nun sich selbst erniedrigt und wird wie dieses Kind, der ist der Größte im Himmelreich.

3. Matthew 18 : 2-4

2     And Jesus called a little child unto him, and set him in the midst of them,

3     And said, Verily I say unto you, Except ye be converted, and become as little children, ye shall not enter into the kingdom of heaven.

4     Whosoever therefore shall humble himself as this little child, the same is greatest in the kingdom of heaven.

4. Matthäus 19 : 13, 14

13     Da wurden Kinder zu ihm gebracht, dass er die Hände auf sie legte und betete. Die Jünger aber fuhren sie an.

14     Aber Jesus sprach: Lasset die Kinder und wehret ihnen nicht, zu mir zu kommen; denn solchen gehört das Himmelreich.

4. Matthew 19 : 13, 14

13     Then were there brought unto him little children, that he should put his hands on them, and pray: and the disciples rebuked them.

14     But Jesus said, Suffer little children, and forbid them not, to come unto me: for of such is the kingdom of heaven.

5. Samuel 1 : 1 (bis drittes ,), 2, 10, 11 (bis drittes ,), 19 (Und Elkana), 20, 24-26 (bis :), 27, 28 (bis erster .)

1     Es war ein Mann von Ramatajim-Zofim, vom Gebirge Ephraim, der hieß Elkana,

2     Und er hatte zwei Frauen; die eine hieß Hanna, die andere Peninna. Peninna aber hatte Kinder und Hanna hatte keine Kinder.

10     Und sie war von Herzen betrübt und betete zum HERRN und weinte sehr

11     und gelobte ein Gelübde und sprach: HERR Zebaoth, wirst du das Elend deiner Magd ansehen und an mich gedenken und deiner Magd nicht vergessen und wirst du deiner Magd einen Sohn geben, so will ich ihn dem HERRN geben sein Leben lang,

19     …Und Elkana erkannte Hanna, seine Frau, und der HERR gedachte an sie.

20     Und als die Tage um waren, ward Hanna schwanger, und sie gebar einen Sohn und nannte ihn Samuel; denn, so sprach sie, ich hab ihn von dem HERRN erbeten.

24     Nachdem sie ihn entwöhnt hatte, nahm sie ihn mit sich hinauf, dazu einen dreijährigen Stier, einen Scheffel Mehl und einen Krug Wein, und brachte ihn in das Haus des HERRN nach Silo. Der Knabe war aber noch jung.

25     Und sie schlachteten den Stier und brachten den Knaben zu Eli.

26     Und sie sprach:

27     Um diesen Knaben bat ich. Nun hat der HERR mir gegeben, was ich von ihm erbeten habe.

28     Darum gebe ich ihn dem HERRN wieder sein Leben lang, weil er vom HERRN erbeten ist.

5. I Samuel 1 : 1 (to 3rd ,), 2, 10, 11 (to 8th ,), 19 (and Elkanah), 20, 24-26 (to 1st ,), 27, 28 (to 1st .)

1     Now there was a certain man of Ramathaim-zophim, of mount Ephraim, and his name was Elkanah,

2     And he had two wives; the name of the one was Hannah, and the name of the other Peninnah: and Peninnah had children, but Hannah had no children.

10     And she was in bitterness of soul, and prayed unto the Lord, and wept sore.

11     And she vowed a vow, and said, O Lord of hosts, if thou wilt indeed look on the affliction of thine handmaid, and remember me, and not forget thine handmaid, but wilt give unto thine handmaid a man child, then I will give him unto the Lord all the days of his life,

19     …and Elkanah knew Hannah his wife; and the Lord remembered her.

20     Wherefore it came to pass, when the time was come about after Hannah had conceived, that she bare a son, and called his name Samuel, saying, Because I have asked him of the Lord.

24     And when she had weaned him, she took him up with her, with three bullocks, and one ephah of flour, and a bottle of wine, and brought him unto the house of the Lord in Shiloh: and the child was young.

25     And they slew a bullock, and brought the child to Eli.

26     And she said,

27     For this child I prayed; and the Lord hath given me my petition which I asked of him:

28     Therefore also I have lent him to the Lord; as long as he liveth he shall be lent to the Lord.

6. 1 Samuel 3 : 1, 2 bis zweites ,), 3 (Und Samuel) (bis ,), 4-10, 19

1     Und zu der Zeit, als der Knabe Samuel dem HERRN diente unter Eli, war des HERRN Wort selten, und es gab kaum noch Offenbarung.

2     Und es begab sich zur selben Zeit, dass Eli lag an seinem Ort,

3     …Und Samuel hatte sich gelegt im Tempel des HERRN,

4     Und der HERR rief Samuel. Er aber antwortete: Siehe, hier bin ich!,

5     und lief zu Eli und sprach: Siehe, hier bin ich! Du hast mich gerufen. Er aber sprach: Ich habe nicht gerufen; geh wieder hin und lege dich schlafen. Und er ging hin und legte sich schlafen.

6     Der HERR rief abermals: Samuel! Und Samuel stand auf und ging zu Eli und sprach: Siehe, hier bin ich! Du hast mich gerufen. Er aber sprach: Ich habe nicht gerufen, mein Sohn; geh wieder hin und lege dich schlafen.

7     Aber Samuel kannte den HERRN noch nicht, und des HERRN Wort war ihm noch nicht offenbart.

8     Und der HERR rief Samuel wieder, zum dritten Mal. Und er stand auf und ging zu Eli und sprach: Siehe, hier bin ich! Du hast mich gerufen. Da merkte Eli, dass der HERR den Knaben rief.

9     Und Eli sprach zu Samuel: Geh wieder hin und lege dich schlafen; und wenn du gerufen wirst, so sprich: Rede, HERR, denn dein Knecht hört. Samuel ging hin und legte sich an seinen Ort.

10     Da kam der HERR und trat herzu und rief wie vorher: Samuel, Samuel! Und Samuel sprach: Rede, denn dein Knecht hört.

19     Samuel aber wuchs heran, und der HERR war mit ihm und ließ keines von allen seinen Worten zur Erde fallen.

6. I Samuel 3 : 1, 2 (to 2nd ,), 3 (and Samuel)-10, 19

1     And the child Samuel ministered unto the Lord before Eli. And the word of the Lord was precious in those days; there was no open vision.

2     And it came to pass at that time, when Eli was laid down in his place,

3     …and Samuel was laid down to sleep;

4     That the Lord called Samuel: and he answered, Here am I.

5     And he ran unto Eli, and said, Here am I; for thou calledst me. And he said, I called not; lie down again. And he went and lay down.

6     And the Lord called yet again, Samuel. And Samuel arose and went to Eli, and said, Here am I; for thou didst call me. And he answered, I called not, my son; lie down again.

7      Now Samuel did not yet know the Lord, neither was the word of the Lord yet revealed unto him.

8     And the Lord called Samuel again the third time. And he arose and went to Eli, and said, Here am I; for thou didst call me. And Eli perceived that the Lord had called the child.

9     Therefore Eli said unto Samuel, Go, lie down: and it shall be, if he call thee, that thou shalt say, Speak, Lord; for thy servant heareth. So Samuel went and lay down in his place.

10     And the Lord came, and stood, and called as at other times, Samuel, Samuel. Then Samuel answered, Speak; for thy servant heareth.

19     And Samuel grew, and the Lord was with him, and did let none of his words fall to the ground.

7. Johannes 3 : 1-5

1     Es war aber ein Mensch unter den Pharisäern mit Namen Nikodemus, ein Oberster der Juden.

2     Der kam zu Jesus bei Nacht und sprach zu ihm: Rabbi, wir wissen, dass du ein Lehrer bist, von Gott gekommen; denn niemand kann die Zeichen tun, die du tust, es sei denn Gott mit ihm.

3     Jesus antwortete und sprach zu ihm: Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Wenn jemand nicht von Neuem geboren wird, so kann er das Reich Gottes nicht sehen.

4     Nikodemus spricht zu ihm: Wie kann ein Mensch geboren werden, wenn er alt ist? Kann er denn wieder in seiner Mutter Leib gehen und geboren werden?

5     Jesus antwortete: Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Wenn jemand nicht geboren wird aus Wasser und Geist, so kann er nicht in das Reich Gottes kommen.

7. John 3 : 1-5

1     There was a man of the Pharisees, named Nicodemus, a ruler of the Jews:

2     The same came to Jesus by night, and said unto him, Rabbi, we know that thou art a teacher come from God: for no man can do these miracles that thou doest, except God be with him.

3     Jesus answered and said unto him, Verily, verily, I say unto thee, Except a man be born again, he cannot see the kingdom of God.

4     Nicodemus saith unto him, How can a man be born when he is old? can he enter the second time into his mother’s womb, and be born?

5     Jesus answered, Verily, verily, I say unto thee, Except a man be born of water and of the Spirit, he cannot enter into the kingdom of God.

8. Epheser 4 : 1, 2 (bis erstes ,), 23

1     So ermahne ich euch nun, ich, der Gefangene in dem Herrn, dass ihr der Berufung würdig lebt, mit der ihr berufen seid,

2     in aller Demut und Sanftmut,

23     Erneuert euch aber in eurem Geist und Sinn

8. Ephesians 4 : 1, 2 (to 1st ,), 23

1     I therefore, the prisoner of the Lord, beseech you that ye walk worthy of the vocation wherewith ye are called,

2     With all lowliness and meekness,

23     And be renewed in the spirit of your mind;

9. Römer 12 : 2

2     Und stellt euch nicht dieser Welt gleich, sondern ändert euch durch Erneuerung eures Sinnes, auf dass ihr prüfen könnt, was Gottes Wille ist, nämlich das Gute und Wohlgefällige und Vollkommene.

9. Romans 12 : 2

2     And be not conformed to this world: but be ye transformed by the renewing of your mind, that ye may prove what is that good, and acceptable, and perfect, will of God.



Entsprechende Abschnitte aus dem Buch „Wissenschaft und Gesundheit mit Schlüssel zur Heiligen Schrift“ von Mary Baker Eddy.


1. 63 : 5-11

In der Wissenschaft ist der Mensch der Sprössling des GEISTES. Das Schöne, das Gute und das Reine sind seine Ahnen. Sein Ursprung liegt nicht wie der der Sterblichen im tierischen Instinkt, noch geht er durch materielle Umstände hindurch, bevor er Intelligenz erlangt. GEIST ist seine ursprüngliche und endgültige Quelle des Seins; GOTT ist sein Vater, und LEBEN ist das Gesetz seines Seins.

1. 63 : 5 (In)-11

In Science man is the offspring of Spirit. The beautiful, good, and pure constitute his ancestry. His origin is not, like that of mortals, in brute instinct, nor does he pass through material conditions prior to reaching intelligence. Spirit is his primitive and ultimate source of being; God is his Father, and Life is the law of his being.

2. 492 : 3-12

Für richtiges Folgern sollte im Denken nur eine Tatsache festgehalten werden, nämlich das geistige Dasein. In Wirklichkeit gibt es kein anderes Dasein, weil LEBEN nicht mit seinem Ungleichnis, der Sterblichkeit, vereint werden kann.

Das Sein ist Heiligkeit, Harmonie, Unsterblichkeit. Es ist bereits bewiesen, dass eine Kenntnis davon, selbst in geringem Maße, den physischen und moralischen Standard der Sterblichen hebt, die Langlebigkeit steigert und den Charakter läutert und veredelt. So wird der Fortschritt schließlich allen Irrtum zerstören und die Unsterblichkeit ans Licht bringen.

2. 492 : 3-12

For right reasoning there should be but one fact before the thought, namely, spiritual existence. In reality there is no other existence, since Life cannot be united to its unlikeness, mortality.

Being is holiness, harmony, immortality. It is already proved that a knowledge of this, even in small degree, will uplift the physical and moral standard of mortals, will increase longevity, will purify and elevate character. Thus progress will finally destroy all error, and bring immortality to light.

3. 130 : 16-27

Die Christliche Wissenschaft, richtig verstanden, würde das menschliche Gemüt von materiellen Anschauungen befreien, die gegen die geistigen Tatsachen ankämpfen; und diese materiellen Anschauungen müssen verneint und ausgetrieben werden, um für die Wahrheit Raum zu schaffen. Du kannst dem Inhalt eines Gefäßes, das schon voll ist, nichts hinzufügen. Langwierige Bemühungen, bei einem Erwachsenen das Vertrauen auf die Materie zu erschüttern und ihm ein Körnchen Glauben an GOTT einzuprägen — nur eine Ahnung von der Fähigkeit des GEISTES, den Körper harmonisch zu machen —, haben die Autorin oft an die Liebe unseres Meisters zu kleinen Kindern erinnert, und sie verstand, dass solchen wahrlich das Himmelreich gehört.

3. 130 : 15-25

Christian Science, properly understood, would disabuse the human mind of material beliefs which war against spiritual facts; and these material beliefs must be denied and cast out to make place for truth. You cannot add to the contents of a vessel already full. Laboring long to shake the adult's faith in matter and to inculcate a grain of faith in God, — an inkling of the ability of Spirit to make the body harmonious, — the author has often remembered our Master's love for little children, and understood how truly such as they belong to the heavenly kingdom.

4. 236 : 24-6

Eltern sollten ihre Kinder so früh wie möglich die Wahrheiten der Gesundheit und Heiligkeit lehren. Kinder sind leichter zu leiten als Erwachsene und lernen bereitwilliger die einfachen Wahrheiten zu lieben, die sie glücklich und gut machen.

Jesus liebte kleine Kinder, weil sie frei von Unrecht und empfänglich für das Rechte sind. Während das Alter zwischen zwei Meinungen schwankt oder mit falschen Auffassungen ringt, macht die Jugend leichte und schnelle Schritte zur WAHRHEIT hin.

Ein kleines Mädchen, das meinen Erklärungen gelegentlich zugehört hatte, verletzte sich schwer am Finger. Sie schien es nicht zu bemerken. Als sie danach gefragt wurde, antwortete sie unbefangen:

„Es gibt keine Empfindung in der Materie.“ Mit einem Lachen in den Augen sprang sie davon und fügte schnell hinzu: „Mama, mein Finger tut kein bisschen weh.“

4. 236 : 23-6

Parents should teach their children at the earliest possible period the truths of health and holiness. Children are more tractable than adults, and learn more readily to love the simple verities that will make them happy and good.

Jesus loved little children because of their freedom from wrong and their receptiveness of right. While age is halting between two opinions or battling with false beliefs, youth makes easy and rapid strides towards Truth.

A little girl, who had occasionally listened to my explanations, badly wounded her finger. She seemed not to notice it. On being questioned about it she answered ingenuously, "There is no sensation in matter." Bounding off with laughing eyes, she presently added, "Mamma, my finger is not a bit sore."

5. 237 : 10-22

Die hartnäckigeren Auffassungen und Theorien der Eltern ersticken oft den guten Samen in ihrem eigenen Gemüt und in dem ihrer Kinder. Wie die „Vögel des Himmels“ schnappt der Aberglaube den guten Samen weg, bevor er aufgegangen ist.

Man sollte Kinder das Heilen durch WAHRHEIT, die Christliche Wissenschaft, als eine der ersten Lektionen lehren und sie davon abhalten, Theorien oder Gedanken über Krankheit zu diskutieren oder sie zu hegen. Um deine Kinder vor Erfahrungen mit Irrtum und seinen Leiden zu bewahren, halte sowohl sündige als auch ungesunde Gedanken von ihren Gemütern fern. Die Gedanken von Krankheit sollten nach dem gleichen Prinzip ausgeschlossen werden wie die von Sünde. Dies macht die Christliche Wissenschaft schon frühzeitig anwendbar.

5. 237 : 10-22

The more stubborn beliefs and theories of parents often choke the good seed in the minds of themselves and their offspring. Superstition, like "the fowls of the air," snatches away the good seed before it has sprouted.

Children should be taught the Truth-cure, Christian Science, among their first lessons, and kept from discussing or entertaining theories or thoughts about sickness. To prevent the experience of error and its sufferings, keep out of the minds of your children either sinful or diseased thoughts. The latter should be excluded on the same principle as the former. This makes Christian Science early available.

6. 323 : 30-7

Die Wirkungen der Christlichen Wissenschaft sind weniger sichtbar als fühlbar. Sie ist die „stille, sanfte Stimme“ der WAHRHEIT, die sich kundtut. Entweder wenden wir uns von dieser Verkündigung ab oder wir lauschen auf sie und steigen höher. Die Bereitwilligkeit, wie ein kleines Kind zu werden und das Alte für das Neue aufzugeben, macht das Denken für die vorgeschrittene Idee empfänglich. Die Freudigkeit, die falschen Orientierungspunkte zu verlassen, und die Freude sie verschwinden zu sehen — diese Einstellung hilft die endgültige Harmonie herbeizuführen. Die Läuterung von Sinn und Selbst ist ein Beweis des Fortschritts. „Glückselig sind, die reinen Herzens sind; denn sie werden Gott schauen.“

6. 323 : 28-6

The effects of Christian Science are not so much seen as felt. It is the "still, small voice" of Truth uttering itself. We are either turning away from this utterance, or we are listening to it and going up higher. Willingness to become as a little child and to leave the old for the new, renders thought receptive of the advanced idea. Gladness to leave the false landmarks and joy to see them disappear, — this disposition helps to precipitate the ultimate harmony. The purification of sense and self is a proof of progress. "Blessed are the pure in heart: for they shall see God."

7. 242 : 1-5

Durch Reue, geistige Taufe und Wiedergeburt ziehen die Sterblichen ihre materiellen Vorstellungen und ihre falsche Individualität aus. Es ist nur eine Frage der Zeit, dass sie „Mich [GOTT] alle erkennen, beide, klein und groß“.

7. 242 : 1-5

Through repentance, spiritual baptism, and regeneration, mortals put off their material beliefs and false individuality. It is only a question of time when "they shall all know Me [God], from the least of them unto the greatest."

8. 240 : 20-28, 31-34

Wenn die Sterblichen keinen Fortschritt machen, werden sich die Misserfolge der Vergangenheit wiederholen, bis alles unrechte Tun ausgelöscht oder korrigiert worden ist. Wenn uns unrechtes Handeln gegenwärtig befriedigt, müssen wir lernen es zu verabscheuen. Wenn wir gegenwärtig im Müßiggang zufrieden sind, müssen wir damit unzufrieden werden. Bedenke, dass die Menschheit früher oder später, entweder durch Leiden oder durch die Wissenschaft, davon überzeugt werden muss, dass es den Irrtum zu überwinden gilt.

Die göttliche Methode, den Lohn der Sünde zu zahlen, besteht darin, dass wir unsere Verstrickungen entwirren und durch Erfahrung lernen, zwischen Sinn und SEELE zu unterscheiden.

8. 240 : 19-26, 29-32

If mortals are not progressive, past failures will be repeated until all wrong work is effaced or rectified. If at present satisfied with wrong-doing, we must learn to loathe it. If at present content with idleness, we must become dissatisfied with it. Remember that mankind must sooner or later, either by suffering or by Science, be convinced of the error that is to be overcome.

The divine method of paying sin's wages involves unwinding one's snarls, and learning from experience how to divide between sense and Soul.

9. 261 : 30-8

Wir sollten unseren Körper vergessen, indem wir uns auf das Gute und die Menschheit besinnen. Das Gute fordert vom Menschen, dass er zu jeder Stunde das Problem des Seins ausarbeitet.

Hingabe an das Gute vermindert die Abhängigkeit des Menschen von GOTT nicht, sondern erhöht sie. Ebenso wenig vermindert die Hingabe die Verpflichtungen des Menschen GOTT gegenüber, sondern sie zeigt die höchste Notwendigkeit sie zu erfüllen. Die Christliche Wissenschaft nimmt der Vollkommenheit GOTTES nichts, sondern schreibt Ihm die ganze Herrlichkeit zu. Indem die Sterblichen „den alten Menschen mit seinen Werken“ ausziehen, ziehen sie

„die Unsterblichkeit“ an.

9. 261 : 31-8

We should forget our bodies in remembering good and the human race. Good demands of man every hour, in which to work out the problem of being. Consecration to good does not lessen man's dependence on God, but heightens it. Neither does consecration diminish man's obligations to God, but shows the paramount necessity of meeting them. Christian Science takes naught from the perfection of God, but it ascribes to Him the entire glory. By putting "off the old man with his deeds," mortals "put on immortality."

10. 476 : 10-15, 23-24

GOTT ist das PRINZIP des Menschen und der Mensch ist die Idee GOTTES. Daher ist der Mensch weder sterblich noch materiell. Die Sterblichen werden verschwinden und die Unsterblichen oder die Kinder GOTTES werden als die einzigen und ewigen Wahrheiten über den

Menschen erscheinen.

Lerne dies, o Sterblicher, und suche ernsthaft den geistigen Status des Menschen, der außerhalb jedes materiellen Selbst liegt.

10. 476 : 9-13, 21-22

God is the Principle of man, and man is the idea of God. Hence man is not mortal nor material. Mortals will disappear, and immortals, or the children of God, will appear as the only and eternal verities of man.

Learn this, O mortal, and earnestly seek the spiritual status of man, which is outside of all material selfhood.

11. 288 : 29-1

Die Wissenschaft offenbart die herrlichen Möglichkeiten des unsterblichen Menschen, der für immer von den sterblichen Sinnen unbegrenzt ist. Das Christus-Element im Messias machte ihn zum Wegweiser, zur WAHRHEIT und zum LEBEN.

Die ewige WAHRHEIT zerstört, was die Sterblichen vom Irrtum gelernt zu haben scheinen, und das wirkliche Dasein des Menschen als ein Kind GOTTES kommt ans Licht.

11. 288 : 27-1

Science reveals the glorious possibilities of immortal man, forever unlimited by the mortal senses. The Christ-element in the Messiah made him the Way-shower, Truth and Life.

The eternal Truth destroys what mortals seem to have learned from error, and man's real existence as a child of God comes to light.




Ich verlese auch noch 3 Artikel zu den täglichen Pflichten eines jeden Christlichen Wissenschaftlers aus dem Kirchenhandbuch

von Mary Baker Eddy

Tägliches Gebet

Es ist die Pflicht eines jeden Mitglieds dieser Kirche, täglich zu beten: “Dein Reich komme”, Lass die Herrschaft der göttlichen Wahrheit, des göttlichen Lebens und der göttlichen Liebe in mir aufgerichtet werden und alle Sünde aus mir entfernen; und möge dein Wort die ganze Menschheit bereichern und sie beherrschen!

Artikel VIII, Abschn. 4

Eine Richtschnur für Beweggründe und Handlungen

Weder Feindseligkeit noch rein persönliche Zuneigung sollte der Antrieb zu den Beweggründen und Handlungen der Mitglieder der Mutterkirche sein. In der Wissenschaft regiert allein die göttliche Liebe den Menschen; ein Christlicher Wissenschaftler spiegelt die holde Anmut der Liebe wieder in der Zurechtweisung der Sünde, in wahrer Brüderlichkeit, Barmherzigkeit und Versöhnlichkeit. Die Mitglieder dieser Kirche sollen täglich wachen und beten, um von allem Übel erlöst zu werden, vom irrigen Prophezeihen, Richten, Verurteilen, Ratgeben, Beeinflussen oder Beeinflusst werden.

Artikel VIII, Abschn. 1

Pflichttreue

Es ist die Pflicht eines jeden Mitglieds dieser Kirche, sich täglich gegen aggressive mentale Suggestion zu schützen und sich nicht verleiten zu lassen, seine Pflicht gegen Gott, gegen seine Führerin und gegen die Menschheit zu vergessen oder zu versäumen. Nach seinen Werken wird er gerichtet, und zwar gerechtfertigt oder verdammt.

Artikel VIII, Abschn. 6