Sonntag den 29. März 2026 |

Sonntag den 29. März 2026



Thema — Wirklichkeit

SubjectReality

Goldener Text : Jesaja 30 : 21

„Und wenn ihr zur Rechten oder zur Linken gehen wollt, werden deine Ohren hinter dir das Wort hören: Dies ist der Weg; den geht!“



Golden Text: Isaiah 30 : 21

And thine ears shall hear a word behind thee, saying, This is the way, walk ye in it, when ye turn to the right hand, and when ye turn to the left.






Wechselseitiges Lesen: Jesaja 45 : 5, 6, 8, 9, 12, 19, 22


5.     Ich bin der HERR, und sonst keiner mehr, kein Gott ist außer mir. Ich habe dich gerüstet, obgleich du mich nicht kanntest,

6.     damit man erfahre vom Aufgang der Sonne bis zu ihrem Niedergang, dass keiner ist außer mir. Ich bin der HERR, und sonst keiner mehr,

8.     Träufelt, ihr Himmel, von oben, und ihr Wolken, regnet Gerechtigkeit! Die Erde tue sich auf und bringe Heil, und Gerechtigkeit wachse mit auf! Ich, der HERR, erschaffe es.

9.     Weh dem, der mit seinem Schöpfer hadert, eine Scherbe unter irdenen Scherben! Spricht denn der Ton zu seinem Töpfer: »Was machst du? Dein Tun ist ungeschickt!«

12.     Ich habe die Erde gemacht und den Menschen auf ihr geschaffen. Ich bin’s, dessen Hände den Himmel ausgebreitet haben und der seinem ganzen Heer geboten hat.

19.     Ich habe nicht im Verborgenen geredet an einem finstern Ort der Erde; … Denn ich bin der HERR, der von Gerechtigkeit redet und verkündigt, was recht ist.

22.     Wendet euch zu mir, so werdet ihr gerettet, aller Welt Enden; denn ich bin Gott, und sonst keiner mehr.

Responsive Reading: Isaiah 45 : 5, 6, 8, 9, 12, 19, 22

5.     I am the Lord, and there is none else, there is no God beside me: I girded thee, though thou hast not known me:

6.     That they may know from the rising of the sun, and from the west, that there is none beside me. I am the Lord, and there is none else.

8.     Drop down, ye heavens, from above, and let the skies pour down righteousness: let the earth open, and let them bring forth salvation, and let righteousness spring up together; I the Lord have created it.

9.     Woe unto him that striveth with his Maker! Let the potsherd strive with the potsherds of the earth. Shall the clay say to him that fashioneth it, What makest thou? or thy work, He hath no hands?

12.     I have made the earth, and created man upon it: I, even my hands, have stretched out the heavens, and all their host have I commanded.

19.     I have not spoken in secret, in a dark place of the earth: I the Lord speak righteousness, I declare things that are right.

22.     Look unto me, and be ye saved, all the ends of the earth: for I am God, and there is none else.



Unsere Predigt besteht aus folgenden Zitaten



Die Bibel


1. Johannes 3 : 16

16     Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.

1. John 3 : 16

16     For God so loved the world, that he gave his only begotten Son, that whosoever believeth in him should not perish, but have everlasting life.

2. Matthäus 14 : 14-22 (bis zweites ,) 23-33

14     Und Jesus stieg aus und sah die große Menge; und sie jammerten ihn und er heilte ihre Kranken.

15     Am Abend aber traten seine Jünger zu ihm und sprachen: Die Stätte ist einsam, und die Nacht bricht herein; lass das Volk gehen, damit sie in die Dörfer gehen und sich zu essen kaufen.

16     Aber Jesus sprach zu ihnen: Es ist nicht nötig, dass sie fortgehen; gebt ihr ihnen zu essen.

17     Sie sprachen zu ihm: Wir haben hier nichts als fünf Brote und zwei Fische.

18     Und er sprach: Bringt sie mir her!

19     Und er ließ das Volk sich lagern auf das Gras und nahm die fünf Brote und die zwei Fische, sah auf zum Himmel, dankte und brach’s und gab die Brote den Jüngern, und die Jünger gaben sie dem Volk.

20     Und sie aßen alle und wurden satt und sammelten auf, was an Brocken übrig blieb, zwölf Körbe voll.

21     Die aber gegessen hatten, waren etwa fünftausend Männer, ohne Frauen und Kinder.

22     Und alsbald drängte Jesus die Jünger, in das Boot zu steigen und vor ihm ans andere Ufer zu fahren,

23     Und als er das Volk hatte gehen lassen, stieg er auf einen Berg, um für sich zu sein und zu beten. Und am Abend war er dort allein.

24     Das Boot aber war schon weit vom Land entfernt und kam in Not durch die Wellen; denn der Wind stand ihm entgegen.

25     Aber in der vierten Nachtwache kam Jesus zu ihnen und ging auf dem Meer.

26     Und da ihn die Jünger sahen auf dem Meer gehen, erschraken sie und riefen: Es ist ein Gespenst!, und schrien vor Furcht.

27     Aber sogleich redete Jesus mit ihnen und sprach: Seid getrost, ich bin’s; fürchtet euch nicht!

28     Petrus aber antwortete ihm und sprach: Herr, bist du es, so befiehl mir, zu dir zu kommen auf dem Wasser.

29     Und er sprach: Komm her! Und Petrus stieg aus dem Boot und ging auf dem Wasser und kam auf Jesus zu.

30     Als er aber den starken Wind sah, erschrak er und begann zu sinken und schrie: Herr, rette mich!

31     Jesus aber streckte sogleich die Hand aus und ergriff ihn und sprach zu ihm: Du Kleingläubiger, warum hast du gezweifelt?

32     Und sie stiegen in das Boot und der Wind legte sich.

33     Die aber im Boot waren, fielen vor ihm nieder und sprachen: Du bist wahrhaftig Gottes Sohn!

2. Matthew 14 : 14-22 (to 2nd ,), 23-33

14     And Jesus went forth, and saw a great multitude, and was moved with compassion toward them, and he healed their sick.

15     And when it was evening, his disciples came to him, saying, This is a desert place, and the time is now past; send the multitude away, that they may go into the villages, and buy themselves victuals.

16     But Jesus said unto them, They need not depart; give ye them to eat.

17     And they say unto him, We have here but five loaves, and two fishes.

18     He said, Bring them hither to me.

19     And he commanded the multitude to sit down on the grass, and took the five loaves, and the two fishes, and looking up to heaven, he blessed, and brake, and gave the loaves to his disciples, and the disciples to the multitude.

20     And they did all eat, and were filled: and they took up of the fragments that remained twelve baskets full.

21     And they that had eaten were about five thousand men, beside women and children.

22     And straightway Jesus constrained his disciples to get into a ship, and to go before him unto the other side,

23     And when he had sent the multitudes away, he went up into a mountain apart to pray: and when the evening was come, he was there alone.

24     But the ship was now in the midst of the sea, tossed with waves: for the wind was contrary.

25     And in the fourth watch of the night Jesus went unto them, walking on the sea.

26     And when the disciples saw him walking on the sea, they were troubled, saying, It is a spirit; and they cried out for fear.

27     But straightway Jesus spake unto them, saying, Be of good cheer; it is I; be not afraid.

28     And Peter answered him and said, Lord, if it be thou, bid me come unto thee on the water.

29     And he said, Come. And when Peter was come down out of the ship, he walked on the water, to go to Jesus.

30     But when he saw the wind boisterous, he was afraid; and beginning to sink, he cried, saying, Lord, save me.

31     And immediately Jesus stretched forth his hand, and caught him, and said unto him, O thou of little faith, wherefore didst thou doubt?

32     And when they were come into the ship, the wind ceased.

33     Then they that were in the ship came and worshipped him, saying, Of a truth thou art the Son of God.

3. Markus 10 : 1 (Und abermals), 13-18, 21-23 (bis :), 25-27, 32 (bis ;)-33 (bis verurteilen), 34, 46-49 (bis !), 51, 52

1     Und abermals lief das Volk in Scharen bei ihm zusammen, und wie es seine Gewohnheit war, lehrte er sie abermals.

13     Und sie brachten Kinder zu ihm, damit er sie anrühre. Die Jünger aber fuhren sie an.

14     Als es aber Jesus sah, wurde er unwillig und sprach zu ihnen: Lasset die Kinder zu mir kommen und wehret ihnen nicht, denn solchen gehört das Reich Gottes.

15     Wahrlich, ich sage euch: Wer das Reich Gottes nicht empfängt wie ein Kind, der wird nicht hineinkommen.

16     Und er herzte sie und legte die Hände auf sie und segnete sie.

17     Und als er hinausging auf den Weg, lief einer herbei, kniete vor ihm nieder und fragte ihn: Guter Meister, was soll ich tun, damit ich das ewige Leben ererbe?

18     Aber Jesus sprach zu ihm: Was nennst du mich gut? Niemand ist gut als der eine Gott.

21     Und Jesus sah ihn an und gewann ihn lieb und sprach zu ihm: Eines fehlt dir. Geh hin, verkaufe alles, was du hast, und gib’s den Armen, so wirst du einen Schatz im Himmel haben, und komm, folge mir nach!

22     Er aber wurde betrübt über das Wort und ging traurig davon; denn er hatte viele Güter.

23     Und Jesus sah um sich und sprach zu seinen Jüngern:

25     Es ist leichter, dass ein Kamel durch ein Nadelöhr gehe, als dass ein Reicher ins Reich Gottes komme.

26     Sie entsetzten sich aber noch viel mehr und sprachen untereinander: Wer kann dann selig werden?

27     Jesus sah sie an und sprach: Bei den Menschen ist’s unmöglich, aber nicht bei Gott; denn alle Dinge sind möglich bei Gott.

32     Sie waren aber auf dem Wege hinauf nach Jerusalem, und Jesus ging ihnen voran;

33     Siehe, wir gehen hinauf nach Jerusalem, und der Menschensohn wird überantwortet werden den Hohenpriestern und den Schriftgelehrten, und sie werden ihn zum Tode verurteilen

34     und die werden ihn verspotten und anspeien und geißeln und töten, und nach drei Tagen wird er auferstehen.

46     Und sie kamen nach Jericho. Und als er aus Jericho hinausging, er und seine Jünger und eine große Menge, da saß ein blinder Bettler am Wege, Bartimäus, der Sohn des Timäus.

47     Und als er hörte, dass es Jesus von Nazareth war, fing er an zu schreien und zu sagen: Jesus, du Sohn Davids, erbarme dich meiner!

48     Und viele fuhren ihn an, er sollte schweigen. Er aber schrie noch viel mehr: Du Sohn Davids, erbarme dich meiner!

49     Und Jesus blieb stehen und sprach: Ruft ihn her!

51     Und Jesus antwortete ihm und sprach: Was willst du, dass ich für dich tun soll? Der Blinde sprach zu ihm: Rabbuni, dass ich sehend werde.

52     Und Jesus sprach zu ihm: Geh hin, dein Glaube hat dir geholfen. Und sogleich wurde er sehend und folgte ihm nach auf dem Wege.

3. Mark 10 : 1 (and the), 13-18, 21-23 (to 2nd ,), 25-27, 32 (to :), 33 (to 4th ,), 34, 46-49 (to 1st .), 51, 52

1     …and the people resort unto him again; and, as he was wont, he taught them again.

13     And they brought young children to him, that he should touch them: and his disciples rebuked those that brought them.

14     But when Jesus saw it, he was much displeased, and said unto them, Suffer the little children to come unto me, and forbid them not: for of such is the kingdom of God.

15     Verily I say unto you, Whosoever shall not receive the kingdom of God as a little child, he shall not enter therein.

16     And he took them up in his arms, put his hands upon them, and blessed them.

17     And when he was gone forth into the way, there came one running, and kneeled to him, and asked him, Good Master, what shall I do that I may inherit eternal life?

18     And Jesus said unto him, Why callest thou me good? there is none good but one, that is, God.

21     Then Jesus beholding him loved him, and said unto him, One thing thou lackest: go thy way, sell whatsoever thou hast, and give to the poor, and thou shalt have treasure in heaven: and come, take up the cross, and follow me.

22     And he was sad at that saying, and went away grieved: for he had great possessions.

23     And Jesus looked round about, and saith unto his disciples,

25     It is easier for a camel to go through the eye of a needle, than for a rich man to enter into the kingdom of God.

26     And they were astonished out of measure, saying among themselves, Who then can be saved?

27     And Jesus looking upon them saith, With men it is impossible, but not with God: for with God all things are possible.

32     And they were in the way going up to Jerusalem; and Jesus went before them:

33     Saying, Behold, we go up to Jerusalem; and the Son of man shall be delivered unto the chief priests, and unto the scribes; and they shall condemn him to death,

34     And they shall mock him, and shall scourge him, and shall spit upon him, and shall kill him: and the third day he shall rise again.

46     And they came to Jericho: and as he went out of Jericho with his disciples and a great number of people, blind Bartimæus, the son of Timæus, sat by the highway side begging.

47     And when he heard that it was Jesus of Nazareth, he began to cry out, and say, Jesus, thou Son of David, have mercy on me.

48     And many charged him that he should hold his peace: but he cried the more a great deal, Thou Son of David, have mercy on me.

49     And Jesus stood still, and commanded him to be called.

51     And Jesus answered and said unto him, What wilt thou that I should do unto thee? The blind man said unto him, Lord, that I might receive my sight.

52     And Jesus said unto him, Go thy way; thy faith hath made thee whole. And immediately he received his sight, and followed Jesus in the way.

4. Matthäus 6 : 9, 10, 13

9     Darum sollt ihr so beten: Unser Vater im Himmel! Dein Name werde geheiligt.

10     Dein Reich komme. Dein Wille geschehe wie im Himmel so auf Erden.

13     Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen. Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.

4. Matthew 6 : 9, 10, 13

9     After this manner therefore pray ye: Our Father which art in heaven, Hallowed be thy name.

10     Thy kingdom come. Thy will be done in earth, as it is in heaven.

13     And lead us not into temptation, but deliver us from evil: For thine is the kingdom, and the power, and the glory, for ever. Amen.



Entsprechende Abschnitte aus dem Buch „Wissenschaft und Gesundheit mit Schlüssel zur Heiligen Schrift“ von Mary Baker Eddy.


1. 335 : 27-31

Die Wirklichkeit ist geistig, harmonisch, unveränderlich, unsterblich, göttlich, ewig. Nichts Ungeistiges kann wirklich, harmonisch oder ewig sein. Sünde, Krankheit und Sterblichkeit sind die mutmaßlichen Gegensätze des GEISTES und sie müssen Widersprüche der Wirklichkeit sein.

1. 335 : 27-31

Reality is spiritual, harmonious, immutable, immortal, divine, eternal. Nothing unspiritual can be real, harmonious, or eternal. Sin, sickness, and mortality are the suppositional antipodes of Spirit, and must be contradictions of reality.

2. 505 : 16-27

GEIST teilt das Verständnis mit, das das Bewusstsein erhebt und in alle Wahrheit führt. Der Psalmist sagt: „Mächtiger als brausende Wogen im Meer, als tosende Brandungswellen ist der Herr in der Höhe.“ Geistiger Sinn ist das Erkennen des geistigen Guten. Verständnis ist die Scheidelinie zwischen dem Wirklichen und dem Unwirklichen. Geistiges Verständnis entfaltet GEMÜT — LEBEN, WAHRHEIT und LIEBE — und demonstriert den göttlichen Sinn, wodurch es den geistigen Beweis des Universums in der Christlichen Wissenschaft liefert.

Dieses Verständnis ist nicht intellektuell, es ist nicht das Ergebnis gelehrter Errungenschaften; es ist die ans Licht gebrachte Wirklichkeit aller Dinge.

2. 505 : 16-28

Spirit imparts the understanding which uplifts consciousness and leads into all truth. The Psalmist saith: "The Lord on high is mightier than the noise of many waters, yea, than the mighty waves of the sea." Spiritual sense is the discernment of spiritual good. Understanding is the line of demarcation between the real and unreal. Spiritual understanding unfolds Mind, — Life, Truth, and Love, — and demonstrates the divine sense, giving the spiritual proof of the universe in Christian Science.

This understanding is not intellectual, is not the result of scholarly attainments; it is the reality of all things brought to light.

3. 89 : 20-21

GEIST, GOTT, vernehmen wir, wenn die Sinne schweigen.

3. 89 : 20-21

Spirit, God, is heard when the senses are silent.

4. 333 : 16 (Die)-23

Die Ankunft Jesu von Nazareth markierte das erste Jahrhundert der christlichen Zeitrechnung, aber der Christus ist ohne Anfang der Jahre oder Ende der Tage. In allen Generationen, vor wie nach der christlichen Zeitrechnung, ist der Christus als die geistige Idee — die Widerspiegelung GOTTES — mit einem gewissen Maß an Macht und Gnade zu all denen gekommen, die bereit waren, Christus, WAHRHEIT, zu empfangen.

4. 333 : 16 (The)-23

The advent of Jesus of Nazareth marked the first century of the Christian era, but the Christ is without beginning of years or end of days. Throughout all generations both before and after the Christian era, the Christ, as the spiritual idea, — the reflection of God, — has come with some measure of power and grace to all prepared to receive Christ, Truth.

5. 133 : 24-28

Dass er „sich selbst Gott gleich“ machte, war eine der jüdischen Anklagen gegen den, der das Christentum auf der Grundlage des GEISTES aufbaute, der lehrte, wie er durch den Vater inspiriert wurde, und der weder Leben, Intelligenz noch Substanz außerhalb von GOTT anerkannte.

5. 133 : 24-28

That he made "himself equal with God," was one of the Jewish accusations against him who planted Christianity on the foundation of Spirit, who taught as he was inspired by the Father and would recognize no life, intelligence, nor substance outside of God.

6. 206 : 15-18

In der wissenschaftlichen Beziehung von GOTT zum Menschen erkennen wir: Was einen segnet, segnet alle, wie es Jesus mit den Broten und Fischen zeigte — weil GEIST, nicht die Materie, die Quelle der Versorgung ist.

6. 206 : 15-18

In the scientific relation of God to man, we find that whatever blesses one blesses all, as Jesus showed with the loaves and the fishes, — Spirit, not matter, being the source of supply.

7. 236 : 29-9

Jesus liebte kleine Kinder, weil sie frei von Unrecht und empfänglich für das Rechte sind. Während das Alter zwischen zwei Meinungen schwankt oder mit falschen Auffassungen ringt, macht die Jugend leichte und schnelle Schritte zur WAHRHEIT hin.

Ein kleines Mädchen, das meinen Erklärungen gelegentlich zugehört hatte, verletzte sich schwer am Finger. Sie schien es nicht zu bemerken. Als sie danach gefragt wurde, antwortete sie unbefangen: „Es gibt keine Empfindung in der Materie.“ Mit einem Lachen in den Augen sprang sie davon und fügte schnell hinzu: „Mama, mein Finger tut kein bisschen weh.“

Es hätte vielleicht Monate oder Jahre gedauert, bevor ihre Eltern die Medikamente weggelegt oder die mentale Höhe erreicht hätten, die ihre kleine Tochter so natürlich erlangte.

7. 236 : 28-10

Jesus loved little children because of their freedom from wrong and their receptiveness of right. While age is halting between two opinions or battling with false beliefs, youth makes easy and rapid strides towards Truth.

A little girl, who had occasionally listened to my explanations, badly wounded her finger. She seemed not to notice it. On being questioned about it she answered ingenuously, "There is no sensation in matter." Bounding off with laughing eyes, she presently added, "Mamma, my finger is not a bit sore."

It might have been months or years before her parents would have laid aside their drugs, or reached the mental height their little daughter so naturally attained.

8. 381 : 10-22, 30-5

Wenn du ein vermeintliches Gesetz übertrittst, sagst du, das sei gefährlich. Diese Furcht ist die Gefahr und führt die physischen Wirkungen herbei. In Wirklichkeit können wir nicht dadurch leiden, dass wir ein anderes als ein moralisches oder ein geistiges Gesetz übertreten. Die sogenannten Gesetze der sterblichen Auffassung werden durch das Verständnis zerstört, dass SEELE unsterblich ist und dass das sterbliche Gemüt nicht die Zeiten, die Dauer und die Arten von Krankheit gesetzlich verordnen kann, an denen die Sterblichen sterben. GOTT ist der Gesetzgeber, aber Er ist nicht der Urheber grausamer Gesetze. Im unendlichen LEBEN und in der unendlichen LIEBE gibt es weder Krankheit, Sünde noch Tod, und die Heilige Schrift erklärt, dass wir in dem unendlichen GOTT leben, weben und sind.

Lasst uns Krankheit wie einen Geächteten verbannen und bei der Regel ewiger Harmonie blei- ben — bei GOTTES Gesetz. Es ist das moralische Recht des Menschen, ein ungerechtes Urteil aufzuheben, ein Urteil, das niemals durch göttliche Autorität verhängt wurde.

Christus Jesus verwarf den Irrtum, der für die Übertretung physischer Gesundheitsgesetze Strafen verhängen will; er hob die vermeintlichen Gesetze der Materie auf, die den Harmonien des GEISTES entgegenstehen, die keine göttliche Vollmacht und nur menschliche Zustimmung als Bestätigung haben.

8. 381 : 8-19, 27-4

When infringing some supposed law, you say that there is danger. This fear is the danger and induces the physical effects. We cannot in reality suffer from breaking anything except a moral or spiritual law. The so-called laws of mortal belief are destroyed by the understanding that Soul is immortal, and that mortal mind cannot legislate the times, periods, and types of disease, with which mortals die. God is the lawmaker, but He is not the author of barbarous codes. In infinite Life and Love there is no sickness, sin, nor death, and the Scriptures declare that we live, move, and have our being in the infinite God.

Let us banish sickness as an outlaw, and abide by the rule of perpetual harmony, — God's law. It is man's moral right to annul an unjust sentence, a sentence never inflicted by divine authority.

Christ Jesus overruled the error which would impose penalties for transgressions of the physical laws of health; he annulled supposed laws of matter, opposed to the harmonies of Spirit, lacking divine authority and having only human approval for their sanction.

9. 369 : 5-13

In dem Verhältnis, wie Materie für den menschlichen Sinn jede Wesenheit als Mensch verliert, wird der Mensch ihr Meister. Er gelangt zu einer göttlicheren Auffassung von den Tatsachen und begreift die Theologie Jesu, wie sie im Heilen der Kranken, im Auferwecken der Toten und im Gehen auf dem Wasser demonstriert wurde. Alle diese Taten zeigten deutlich Jesu Herrschaft über den Glauben, dass die Materie Substanz sei, dass sie der Gebieter über das Leben oder der Erbauer irgendeiner Daseinsform sein könne.

9. 369 : 5-13

In proportion as matter loses to human sense all entity as man, in that proportion does man become its master. He enters into a diviner sense of the facts, and comprehends the theology of Jesus as demonstrated in healing the sick, raising the dead, and walking over the wave. All these deeds manifested Jesus' control over the belief that matter is substance, that it can be the arbiter of life or the constructor of any form of existence.

10. 289 : 15-22

Die Tatsache, dass der Christus oder WAHRHEIT den Tod überwunden hat und noch überwindet, beweist, dass der „König des Schreckens“ nur eine sterbliche Vorstellung oder Irrtum ist, den WAHRHEIT mit den geistigen Beweisen des LEBENS zerstört; und das zeigt, dass das, was den Sinnen als Tod erscheint, nur eine sterbliche Illusion ist, denn für den wirklichen Menschen und für das wirkliche Universum gibt es keinen Todesvorgang.

10. 289 : 14-20

The fact that the Christ, or Truth, overcame and still overcomes death proves the "king of terrors" to be but a mortal belief, or error, which Truth destroys with the spiritual evidences of Life; and this shows that what appears to the senses to be death is but a mortal illusion, for to the real man and the real universe there is no death-process.

11. 241 : 31-1

„Es ist leichter, dass ein Kamel durch ein Nadelöhr geht“, als dass sündige Anschauungen in das Himmelreich, in die ewige Harmonie, gelangen.

11. 241 : 31-1

It is "easier for a camel to go through the eye of a needle," than for sinful beliefs to enter the kingdom of heaven, eternal harmony.

12. 231 : 23-33

Dich der Sünde für überlegen zu halten, weil GOTT dich ihr überlegen gemacht hat und weil Er den Menschen regiert, das ist wahre Weisheit. Sünde zu fürchten hieße die Macht der LIEBE und die göttliche Wissenschaft des Seins in der Beziehung des Menschen zu GOTT misszuverstehen — Seine Regierung anzuzweifeln und Seiner allmächtigen Fürsorge zu misstrauen. Dich der Krankheit und dem Tod für überlegen zu halten ist ebenfalls weise und steht in Übereinstimmung mit der göttlichen Wissenschaft. Es ist unmöglich, Krankheit und Tod zu fürchten, wenn du GOTT völlig verstehst und weißt, dass sie kein Teil Seiner Schöpfung sind.

12. 231 : 20-29

To hold yourself superior to sin, because God made you superior to it and governs man, is true wisdom. To fear sin is to misunderstand the power of Love and the divine Science of being in man's relation to God, — to doubt His government and distrust His omnipotent care. To hold yourself superior to sickness and death is equally wise, and is in accordance with divine Science. To fear them is impossible, when you fully apprehend God and know that they are no part of His creation.

13. 468 : 9 (Es)-15

Es ist kein Leben, keine Wahrheit, keine Intelligenz und keine Substanz in der Materie. Alles ist unendliches GEMÜT und seine unendliche Manifestation, denn GOTT ist Alles-in-allem. GEIST ist unsterbliche WAHRHEIT; Materie ist sterblicher Irrtum. GEIST ist das Wirkliche und Ewige; Materie ist das Unwirkliche und Zeitliche. GEIST ist GOTT und der Mensch ist Sein Bild und Gleichnis. Folglich ist der Mensch nicht materiell; er ist geistig.

13. 468 : 9 (There)-15

There is no life, truth, intelligence, nor substance in matter. All is infinite Mind and its infinite manifestation, for God is All-in-all. Spirit is immortal Truth; matter is mortal error. Spirit is the real and eternal; matter is the unreal and temporal. Spirit is God, and man is His image and likeness. Therefore man is not material; he is spiritual.




Ich verlese auch noch 3 Artikel zu den täglichen Pflichten eines jeden Christlichen Wissenschaftlers aus dem Kirchenhandbuch

von Mary Baker Eddy

Tägliches Gebet

Es ist die Pflicht eines jeden Mitglieds dieser Kirche, täglich zu beten: “Dein Reich komme”, Lass die Herrschaft der göttlichen Wahrheit, des göttlichen Lebens und der göttlichen Liebe in mir aufgerichtet werden und alle Sünde aus mir entfernen; und möge dein Wort die ganze Menschheit bereichern und sie beherrschen!

Artikel VIII, Abschn. 4

Eine Richtschnur für Beweggründe und Handlungen

Weder Feindseligkeit noch rein persönliche Zuneigung sollte der Antrieb zu den Beweggründen und Handlungen der Mitglieder der Mutterkirche sein. In der Wissenschaft regiert allein die göttliche Liebe den Menschen; ein Christlicher Wissenschaftler spiegelt die holde Anmut der Liebe wieder in der Zurechtweisung der Sünde, in wahrer Brüderlichkeit, Barmherzigkeit und Versöhnlichkeit. Die Mitglieder dieser Kirche sollen täglich wachen und beten, um von allem Übel erlöst zu werden, vom irrigen Prophezeihen, Richten, Verurteilen, Ratgeben, Beeinflussen oder Beeinflusst werden.

Artikel VIII, Abschn. 1

Pflichttreue

Es ist die Pflicht eines jeden Mitglieds dieser Kirche, sich täglich gegen aggressive mentale Suggestion zu schützen und sich nicht verleiten zu lassen, seine Pflicht gegen Gott, gegen seine Führerin und gegen die Menschheit zu vergessen oder zu versäumen. Nach seinen Werken wird er gerichtet, und zwar gerechtfertigt oder verdammt.

Artikel VIII, Abschn. 6