Von Sonntag den 14. April 2019 |

Von Sonntag den 14. April 2019



Thema — Sind Sünde, Krankheit und Tod wirklich?

Goldener Text : Psalm 104: 20



„…denen er seine Worte sandte, sie zu heilen, die er errettete aus ihrem Verderben;“




████████████████████████████████████████████████████████████████████████


Wechselseitiges Lesen: Römer 8 : 1-9


1.     Also gibt es jetzt keine Verurteilung mehr für die, welche in Christus Jesus sind.

2.     Denn das Gesetz des Geistes des Lebens hat mich frei gemacht von dem Gesetz der Sünde und des Todes.

3.     Denn (um das zu erreichen), was dem Gesetz unmöglich war, weil seine Kraft gelähmt war durch das Fleisch, sandte Gott seinen Sohn in einer Gestalt, die dem sündigen Fleisch ähnlich war, und um der Sünde willen und verurteilte die Sünde im Fleische,

4.     damit die durch das Gesetz geforderte Gerechtigkeit erfüllt werde in uns, die wir nicht nach dem Fleisch wandeln, sondern nach dem Geiste.

5.     Denn die fleischlich Gesinnten trachten nach dem, was des Fleisches ist, die geistlich gesinnten aber nach dem, was des Geistes ist.

6.     Denn das Trachten des Geistes bedeutet Tod, das Trachten des Geistes aber Leben und Frieden,

7.     darum, weil das Trachten des Fleisches Feindschaft wider Gott ist; denn es unterwirft sich dem Gesetz Gottes nicht; es vermag das ja auch nicht.

8.     Die aber im Fleische sind, können Gott nicht gefallen.

9.     Ihr jedoch seid nicht im Fleische, sondern im Geiste, wenn anders Gottes Geist in euch wohnt. Wenn aber jemand Christi Geist nicht hat, der ist nicht sein.



Unsere Predigt besteht aus folgenden Zitaten



Die Bibel


1. 1.Mose 1: 1, 31

1.     Am Anfang schuf Gott den Himmel und die Erde.

31.     Und Gott sah alles an, was er gemacht hatte, und siehe, es war sehr gut.

2. 1.Mose 2: 6, 9, 15-17

6.     ein Wasserschwall aber brach hervor aus der Erde und tränkte alles Land.

9.     Und Gott, der Herr ließ allerlei Bäume aus der Erde wachsen, lieblich anzusehen und gut zu essen und den Baum des Lebens mitten im Garten , und den Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen.

15.     Und Gott der Herr nahm den Menschen und setzte ihn in den Garten Eden, dass er ihn bebaue und bewahre.

16.     Und Gott, der Herr gebot dem Menschen und sprach: Von allen Bäumen im Garten darfst du essen;

17.     nur von dem Baume der Erkenntnis des Guten und des Bösen, von dem darfst du nicht essen; denn sobald du davon isst, musst du sterben.

3. 1.Mose 3: 1-6, 13, 17

1.     Die Schlange aber war listiger als alle Tiere des Feldes, die Gott der Herr gemacht hatte, und sie sprach zum Weibe: Gott hat wohl gar gesagt: Ihr dürft von keinem Baume des Gartens essen!

2.     Da sprach das Weib zur Schlange: Wir dürfen essen von den Früchten der Bäume im Garten;

3.     nur von den Früchten des Baumes mitten im Garten hat Gott gesagt: Esst nicht davon, rühret sie auch nicht an, dass ihr nicht sterbet!

4.     Da sprach die Schlange zum Weibe: Mitnichten werdet ihr sterben;

5.     sondern Gott weiß, dass, sobald ihr davon esst, euch die Augen aufgehen werden und ihr wie Gott sein und wissen werdet, was gut und böse ist.

6.     Und das Weib sah, dass von dem Baume gut zu essen wäre und dass er lieblich anzusehen sei und begehrenswert, weil er klug machte, und sie nahm von seiner Frucht und aß und gab auch ihrem Manne neben ihr, und er aß.

13.     Da sprach Gott der Herr zum Weibe: Was hast du getan? Das Weib antwortete: Die Schlange hat mich verführt; da habe ich gegessen.

17.     Und zum Menschen sprach er: Weil du auf deines Weibes Stimme gehört und von dem Baum gegessen hast, von dem ich dir gebot: du sollst nicht davon essen, so ist um deinetwillen der Erdboden verflucht. Mit Mühsal sollst du dich von ihm nähren, dein Leben lang.

4. Markus 8: 27

27.     Und Jesus ging hinaus,

5. Markus 9: 14-29

14.     Und als sie zu den Jüngern kamen, sahen sie viel Volk um sie her und Schriftgelehrte, die mit ihnen verhandelten.

15.     Und alles Volk erstaunte, sobald sie ihn sahen, und sie liefen herzu und grüßten ihn.

16.     Und er fragte sie: was verhandelt ihr mit ihm?

17.     Und einer aus dem Volk antwortete ihm: Meister, ich habe meinen Sohn zu dir gebracht, der einen stummen Geist hat;

18.     und wo er ihn überfällt, reißt er ihn herum, und er schäumt und knirscht mit den Zähnen, und er magert ab. Und ich sagte deinen Jüngern, sie möchten ihn austreiben; und sie vermochten es nicht.

19.     Da antwortete er ihnen und sprach: O du ungläubiges Geschlecht, wie lange soll ich bei euch sein? wie lange soll ich euch ertragen? Bringt ihn zu mir!

20.     Und sie brachten ihn zu ihm. Und als er ihn sah, riss ihn der Geist alsbald hin und her, und er fiel auf die Erde und wälzte sich schäumend.

21.     Und er fragte seinen Vater: Wie lange ist es her, dass ihm dies widerfahren ist? Er antwortete: von Kindheit an;

22.     und er hat ihn oft sogar ins Feuer und ins Wasser geworfen, um ihn umzubringen. Aber wenn du etwas vermagst, dann hab Erbarmen mit uns und hilf uns!

23.     Da sprach Jesus zu ihm: Wenn du (etwas) vermagst? Alles ist möglich dem, der glaubt!

24.     Alsbald rief der Vater des Knaben laut: Ich glaube! Hilf meinem Unglauben!

25.     Als aber Jesus sah, dass das Volk zusammenlief, bedrohte er den unreinen Geist und sprach zu ihm: Du stummer und tauber Geist, ich gebiete dir: Fahre aus von und fahre nicht mehr in ihn hinein!

26.     Und nachdem er geschrieen und ihn heftig hin und her gerissen hatte, fuhr er aus; und er wurde wie tot, sodass die meisten sagten: Er ist gestorben.

27.     Jesus aber ergriff ihn bei der Hand und richtete ihn auf , und er stand auf.

28.     Als er in ein Haus gegangen war, fragten ihn die Jünger für sich allein: Warum konnten wir ihn nicht austreiben?

29.     Da sprach er zu ihnen: Diese Art kann durch nichts ausgetrieben werden ausser durch Gebet.

Johannes 14: 10-12

10.     …die Worte, die ich euch sage, rede ich nicht von mir aus; der Vater aber tut seine Werke, indem er bleibend in mir ist.

11.     Glaubet mir, dass ich im Vater bin und der Vater in mir ist; wo nicht, so glaubet es doch um der Werke selbst willen!

12.     Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer an mich glaubt, der wird die Werke , die ich tue, auch tun und wird größere als diese tun; denn ich gehe zum Vater,

Johannes 15: 11

111.     Dies habe ich zu euch geredet, damit meine Freude in euch sei und eure Freude vollkommen werde.



Entsprechende Abschnitte aus dem Buch „Wissenschaft und Gesundheit mit Schlüssel zur Heiligen Schrift“ von Mary Baker Eddy.


1. 526 : 15-17

GOTT erklärte, dass alles, was er schuf, gut ist, und die Heilige Schrift erklärt, dass er alles schuf.

2. 71 : 1-4

Nichts ist wirklich und ewig - nichts ist GEIST - außer GOTT und Seiner Idee. Das Böse hat keine Wirklichkeit. Es ist weder Person, Ort noch Ding, es ist einfach eine Annahme, eine Illusion des materiellen Sinnes.

3. 228 : 25-29

Es gibt keine Macht getrennt von GOTT. Allmacht hat Allgewalt, und irgendeine andere Macht anerkennen bedeutet, GOTT die Ehre zu versagen. Der demütige Nazarener widerlegte die Annahme, dass Sünde, Krankheit und Tod Macht haben. Er bewies, dass sie machtlos sind.

4. 538 : 13-22

Der „Baum des Lebens“ versinnbildlicht die ewige Wirklichkeit oder das ewige Sein. Der

„Baum der Erkenntnis“ symbolisiert die Unwirklichkeit. Das Zeugnis der Schlange bedeutet die Illusion des Irrtums, der falschen Ansprüche, die GOTT, das Gute, falsch darstellen.

Sünde, Krankheit und Tod sind in der elohistischen Einführung der Genesis, in der GOTT die Himmel, die Erde und den Menschen erschafft, nicht erwähnt. Bevor das, was der Wahrheit des Seins widerspricht, auf dem Schauplatz erscheint, hat das Böse keine Geschichte, und das Böse wird nur als das Unwirkliche im Gegensatz zum Wirklichen und Ewigen aufgezeigt.

5. 567 : 18-23

Der falsche Anspruch - jener uralter Glaube, jene alte Schlange, deren Namen Teufel (das Böse) ist, die behauptet, es gebe Intelligenz in der Materie, um den Menschen entweder zu nützen oder zu schaden - ist bloße Täuschung, der rote Drache; und er wird durch Christus, WAHRHEIT, die geistige Idee, ausgetrieben und so als machtlos bewiesen.

6. 492 : 22-28

Die Vorstellung, dass sich Gemüt und Materie in der menschlichen Illusion von Sünde, Krankheit und Tod vermischen, muss schließlich der Wissenschaft des GEMÜTS weichen, die diese Vorstellung verneint. GOTT ist GEMÜT und GOTT ist unendlich; daher ist alles GEMÜT. Auf dieser Aussage beruht die Wissenschaft des Seins, und das PRINZIP dieser Wissenschaft ist göttlich, es demonstriert Harmonie und Unsterblichkeit.

7. 385 : 31-15

Jede vermeintliche Information, die vom Körper oder von der trägen Materie ausgeht, als wären beide intelligent, ist eine Illusion des sterblichen Gemüts - einer seiner Träume.

Vergegenwärtige dir, dass der Augenschein der Sinne im Fall von Krankheit ebenso wenig zu akzeptieren ist wie im Fall von Sünde.

Setze den Körper gewissen Temperaturen aus und die Überzeugung sagt, dass du dich erkälten und Schnupfen bekommen könntest; aber solche Folgen treten nicht ein ohne ein Gemüt, das sie fordert und hervorruft. Solange die Sterblichen erklären, dass gewisse Zustände der Atmosphäre Schnupfen, Fieber, Rheumatismus oder Tuberkulose hervorrufen, werden diese Wirkungen auftreten - nicht wegen des Klimas, sondern aufgrund dieser Überzeugung. Die Autorin hat in zu vielen Fällen Krankheit durch das Wirken der WAHRHEIT auf die Gemüter der Sterblichen und die entsprechenden Wirkungen der WAHRHEIT auf den Körper geheilt, als dass sie nicht wüsste, dass dies so ist.

8. 230 : 1-10

Wenn Krankheit wirklich ist, gehört sie zur Unsterblichkeit; ist sie wahr, so ist sie ein Teil der WAHRHEIT. Würdest du mit oder ohne Arzneien versuchen, eine Eigenschaft oder einen Zustand der WAHRHEIT zu zerstören? Wenn aber Krankheit und Sünde Illusionen sind, dann wird uns das Erwachen aus diesem sterblichen Traum oder aus dieser Illusion zu Gesundheit, Heiligkeit und Unsterblichkeit führen. Dieses Erwachen ist das immerwährende Kommen des Christus, das fortgeschrittene Erscheinen der WAHRHEIT, die Irrtum austreibt und die Kranken heilt. Das ist die Erlösung, die durch GOTT kommt, durch das göttliche PRINZIP LIEBE, wie Jesus es demonstrierte.

9. 427 : 13-14, 29-3

Der Tod ist nichts als eine Phase des Traums, dass das Dasein materiell sein kann.

Der Traum vom Tod muss hier oder hiernach durch GEMÜT gemeistert werden. Das Denken wird aus seiner eigenen materiellen Erklärung „Ich bin tot“ erwachen, um den Posaunenruf der WAHRHEIT zu vernehmen: „Es gibt keinen Tod, keine Untätigkeit, keine krankhafte Tätigkeit, keine übermäßige Tätigkeit, keine Reaktion.“

LEBEN ist wirklich und Tod ist die Illusion.

10. 428 : 6-14

In diesem erhabenen Augenblick ist es das Vorrecht des Menschen, die Worte unseres Meisters zu beweisen: „Wenn jemand mein Wort hält, dann wird er den Tod nicht sehen in Ewigkeit.“ Dem Denken das falsche Vertrauen und den materiellen Augenschein zu nehmen, damit die geistigen Tatsachen des Seins erscheinen können, das ist die große

Errungenschaft, mit deren Hilfe wir das Falsche wegfegen und dem Wahren Raum geben werden. So können wir in Wahrheit den Tempel oder Körper aufrichten, dessen „Baumeister und Schöpfer Gott ist.

11. 570: 26-29

Wenn GOTT die Kranken oder Sündigen heilt, sollten sie den großen Segen erkennen, den GEMÜT bewirkt hat. Sie sollten auch die große Täuschung des sterblichen Gemüts erkennen, wenn es sie krank oder sündig macht.

12. 572: 28-31

LIEBE erfüllt das Gesetz der Christlichen Wissenschaft, und nichts Geringeres als dieses göttliche PRINZIP kann, wenn es verstanden und demonstriert wird, jemals die Vision der Apokalypse vermitteln, die sieben Siegel des Irrtums mit WAHRHEIT öffnen oder die unzählbaren Illusionen von Sünde, Krankheit und Tod aufdecken.

13. 242: 9-20

Es gibt nur einen Weg zum Himmel, zur Harmonie, und Christus in der göttlichen Wissenschaft zeigt uns diesen Weg. Er besteht darin, keine andere Wirklichkeit zu kennen - kein anderes Bewusstsein vom Leben zu haben - als das Gute, GOTT und Seine Widerspiegelung, und sich über die sogenannten Schmerzen und Freuden der Sinne zu erheben.

Eigenliebe ist undurchsichtiger als ein fester Körper. Lasst uns in geduldigem Gehorsam gegen einen geduldigen GOTT daran arbeiten, mit dem universalen Lösungsmittel der LIEBE das harte Gestein des Irrtums - Eigenwillen, Selbstrechtfertigung und Eigenliebe aufzulösen, das gegen die Geistigkeit ankämpft und das Gesetz der Sünde und des Todes ist.

14. 227: 21-29

Die Christliche Wissenschaft erhebt die Fahne der Freiheit und ruft: „Folgt mir! Entflieht der Knechtschaft von Krankheit, Sünde und Tod!“ Jesus zeichnete den Weg vor. Bürger der Welt, nehmt die „herrliche Freiheit der Kinder GOTTES“ an und seid frei! Das ist euer göttliches Recht. Die Illusion des materiellen Sinnes, nicht das göttliche Gesetz, hat euch gebunden, eure freien Glieder umgarnt, eure Fähigkeiten lahmgelegt, euren Körper geschwächt und die Tafel eures Seins entstellt.

15. 390: 20-26

Dulde nicht, dass sich im Denken ein Anspruch von Sünde oder Krankheit entwickelt. Weise ihn mit der festen Überzeugung zurück, dass er unrechtmäßig ist, weil du weißt, dass GOTT ebenso wenig der Urheber von Krankheit wie von Sünde ist. Du hast kein Gesetz von Ihm, das für die Notwendigkeit von Sünde oder von Krankheit spricht, aber du hast göttliche Vollmacht, diese Notwendigkeit zu verneinen und die Kranken zu heilen.


████████████████████████████████████████████████████████████████████████


Ich verlese auch noch 3 Artikel zu den täglichen Pflichten eines jeden Christlichen Wissenschaftlers aus dem Kirchenhandbuch

von Mary Baker Eddy

Tägliches Gebet

Es ist die Pflicht eines jeden Mitglieds dieser Kirche, täglich zu beten: “Dein Reich komme”, Lass die Herrschaft der göttlichen Wahrheit, des göttlichen Lebens und der göttlichen Liebe in mir aufgerichtet werden und alle Sünde aus mir entfernen; und möge dein Wort die ganze Menschheit bereichern und sie beherrschen!

Artikel VIII, Abschn. 4

Eine Richtschnur für Beweggründe und Handlungen

Weder Feindseligkeit noch rein persönliche Zuneigung sollte der Antrieb zu den Beweggründen und Handlungen der Mitglieder der Mutterkirche sein. In der Wissenschaft regiert allein die göttliche Liebe den Menschen; ein Christlicher Wissenschaftler spiegelt die holde Anmut der Liebe wieder in der Zurechtweisung der Sünde, in wahrer Brüderlichkeit, Barmherzigkeit und Versöhnlichkeit. Die Mitglieder dieser Kirche sollen täglich wachen und beten, um von allem Übel erlöst zu werden, vom irrigen Prophezeihen, Richten, Verurteilen, Ratgeben, Beeinflussen oder Beeinflusst werden.

Artikel VIII, Abschn. 1

Pflichttreue

Es ist die Pflicht eines jeden Mitglieds dieser Kirche, sich täglich gegen aggressive mentale Suggestion zu schützen und sich nicht verleiten zu lassen, seine Pflicht gegen Gott, gegen seine Führerin und gegen die Menschheit zu vergessen oder zu versäumen. Nach seinen Werken wird er gerichtet, und zwar gerechtfertigt oder verdammt.

Artikel VIII, Abschn. 6


████████████████████████████████████████████████████████████████████████