Von Sonntag den 17. März 2019 |

Von Sonntag den 17. März 2019



Thema — Substanz

Goldener Text : Psalm 85: 12



„Dann spendet der Herr auch den Segen, und unser Land gibt seinen Ertrag.“




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Wechselseitiges Lesen: Sprüche 8: 1, 10, 11, 18-21


1     Ruft nicht die Weisheit vernehmlich? erhebt nicht die Einsicht ihre Stimme?

10     Nehmt lieber Belehrung an als Silber und Erkenntnis eher als köstliches Gold.

11     Denn Weisheit ist wertvoller als Korallen, und alle Kleinodien wiegen sie nicht auf.

18     Reichtum und Ehre ist bei mir, stattliches Gut und gerechter Lohn.

19     Meine Frucht ist besser als Gold, als gediegenes Gold, mein Ertrag besser als

köstliches Silber.

20     Ich wandle auf dem Pfad der Gerechtigkeit, mitten auf den Bahnen des Rechten,

21     dass ich denen, die mich lieben, Reichtum gebe und ihre Schatzkammern fülle.



Unsere Predigt besteht aus folgenden Zitaten



Die Bibel


1. Sprüche 3: 9, 10

9     Ehre den Herrn durch Gaben von deinen Gütern und von den Erstlingen all deines Ertrags,

10     so füllen sich deine Scheunen mit Überfluss, und deine Keltern laufen über von Wein.

2. 1. Könige 17: 1, 8-16

1     Da sprach Elia, der Thisbiter, aus Thisbe in Gilead, zu Ahab: So wahr der Herr, der Gott Israel, lebt, in dessen Dienst ich stehe, es wird in diesen Jahren weder Tau noch Regen fallen, ich sage es denn!

8     Da erging an ihn das Wort des Herrn:

9     Mache dich auf und gehe nach Sarepta, das zu Sidon gehört, und bleibe daselbst; siehe ich habe einer Witwe geboten, dass sie dich speise.

10     Und er machte sich auf und ging nach Sarepta. Als er an das Stadttor kam, siehe, da war dort gerade eine Witwe am Holzlesen. Er rief sie an und sprach:
Hol mir ein wenig Wasser im Krug, dass ich trinke!

11     Wie sie nun hinging es zu holen rief er ihr nach: Bring mir doch auch einen Bissen Brot mit!

12     Aber sie sprach: So wahr der Herr, dein Gott, lebt, ich habe nichts Gebackenes, sondern nur eine Handvoll Mehl im Topf und ein wenig Öl im Krug. Nun lese ich ein paar Stücke Holz zusammen; dann gehe ich heim und bereite es für mich und meinen Sohn zu, und wenn wir es aufgegessen haben, müssen wir halt sterben.

13     Elia sprach zu ihr: Sei ohne Sorge! Geh heim und tue wie du gesagt hast; doch mache mir davon zuerst ein Brötchen und bring es heraus; für dich und deinen Sohn magst du hernach etwas machen.

14     Denn so spricht der Herr, der Gott Israels:

Das Mehl im Topf soll nicht ausgehen, und das Öl im Krug soll nicht versiegen,

bis zu dem Tag, da der Herr dem Land Regen spendet.

15     Da ging sie hin und tat wie Elia gesagt hatte, und sie hatten zu essen,
sie und er und der Knabe, Tag für Tag.

16     Das Mehl im Topf ging nicht aus, und das Öl im Krug versiegte nicht, nach dem Wort, das der Herr durch Elia geredet hatte.

3. 2. Könige 5 : 1, 10, 14-16, 20, 21, 22, 23, 25-27

1     Naeman, der Feldhauptmann des Königs von Syrien, galt viel bei seinem Gebieter und war ein angesehener Mann, denn durch ihn hatte der Herr den Syrern Sieg verliehen. Und der Mann

wurde aussätzig.

10     Da sandte Elisa einen Boten zu ihm und ließ ihm sagen:
Geh und bade dich sieben mal im Jordan, so wird dein Leib wieder rein werden.

14     Nun ging er hinab und tauchte sieben mal im Jordan unter, wie der Gottesmann geboten hatte. Da wurde sein Leib wieder rein, wie der Leib eines kleinen Kindes.

15     Hierauf kehrte er zu dem Gottesmann zurück, er und sein ganzes Gefolge. Und als er hinkam, trat er vor ihn und sprach: Sieh, jetzt weiß ich, dass es keinen Gott gibt auf der ganzen Welt als in Israel. Und nun nimm doch ein Geschenk an von deinem Knecht.

16     Er aber sprach: So wahr der Herr lebt, in dessen Dienst ich stehe; ich nehme nichts. Und er drang in ihn, es zu nehmen; aber er wollte nicht.

20     Gehasi der Diener des Gottesmannes Elisa dachte: Da hat nun mein Herr diesen Syrer Naeman geschont, und nicht von ihm angenommen, was er mitgebracht hat; so wahr der Herr lebe, ich laufe ihm nach und hole mir etwas von ihm.

21     So rannte Gehasi dem Naeman nach. Als Naeman, dass einer hinter ihm her lief, sprang er vom Wagen, ging ihm entgegen und sprach: Es steht doch wohl?

22     Mein Herr sendet mich nur, um dir zu sagen: Sieh, eben sind zwei der Prophetenjünger vom Gebirge Ephraim zu mir gekommen. Gib mir doch für sie ein Talent Silber und zwei Festkleider.

23     Naeman sprach: Bitte nimm doch zwei Talente. Und er drang in ihn und band zwei Talente Silber in zwei Beutel, tat zwei Festkleider hinzu und gab sie zwei Dienern, die trugen sie vor ihm her.

25     Kaum war er hereingekommen und vor seinen Herrn getreten, so sprach Elisa zu ihm: Woher Gehasi? Er antwortete: Dein Knecht ist nirgendwohin gegangen.

26     Er aber sprach zu ihm: Bin ich nicht im Geiste mit dir gegangen, als einer von seinem Wagen stieg und dir entgegen kam? Nun wohl du hast das Silber bekommen und magst dir Kleider, Ölbäume, Weinberge, Schafe, Rinder, Sklaven und Sklavinnen anschaffen,

27     aber der Aussatz Naemans wird dir und deinen Nachkommen immer anhängen. Da ging er von ihm hinaus, weiß vom Aussatz wie Schnee.

4. Matthäus 6 : 19-21, 25, 32, 33

19     Sammelt euch nicht Schätze auf Erden, wo Motten und Rost sie zunichte machen und wo Diebe einbrechen und stehlen!

20     Sammelt euch vielmehr Schätze im Himmel,
wo weder Motte noch Rost sie zunichte machen und wo Diebe nicht einbrechen und stehlen!

21     Denn wo dein Schatz ist, da ist auch dein Herz.

25     Deshalb sage ich euch: Sorget euch nicht um euer Leben, was ihr essen oder trinken sollt, noch um euren Leib, was ihr anziehen sollt.

32     …Euer himmlischer Vater weiß ja, dass ihr all dieser Dinge bedürft.

33     Suchet vielmehr zuerst sein Reich und seine Gerechtigkeit! dann werden euch diese Dinge hinzugefügt werden.



Entsprechende Abschnitte aus dem Buch „Wissenschaft und Gesundheit mit Schlüssel zur Heiligen Schrift“ von Mary Baker Eddy.


1. 468 : 16-24

Frage.- Was ist Substanz?

Antwort.- Substanz ist das, was ewig und zu Disharmonie und Verfall unfähig ist. WAHRHEIT, LEBEN und LIEBE sind Substanz, wie die Heilige Schrift dieses Wort im Hebräerbrief verwendet: die „Wirklichkeit ( Substanz ) dessen, was man hofft, und ein Nichtzweifeln an dem, was man nicht sieht.“ GEIST, das Synonym für GEMÜT, SEELE oder GOTT, ist die einzig wirkliche Substanz. Das geistige Universum, einschließlich des Menschen, ist eine zusammengesetzte Idee, die die göttliche Substanz des GEISTES widerspiegelt.

2. 469: 2-3

Das, was Materie genannt wird, ist GEIST unbekannt, der alle Substanz in sich schließt und ewiges LEBEN ist.

3. 278: 28-3

Alles, was wir Sünde, Krankheit und Tod nennen, ist eine sterbliche Vorstellung. Wir definieren Materie als Irrtum, weil sie das Gegenteil von Leben, Substanz und Intelligenz ist. Die Materie mit ihrer Sterblichkeit kann nicht substanziell sein, wenn GEIST substanziell und ewig ist. Was sollte für uns Substanz sein - das Irrende, Veränderliche und Sterbende, das Wandelbare und Sterbliche, oder das Unfehlbare, Unveränderliche und Unsterbliche?

4. 311: 26-7

Die von den physischen Sinnen erkannten Dinge haben nicht die Wirklichkeit der Substanz. Sie sind nur das, was der sterbliche Glaube sie nennt. Materie, Sünde und Sterblichkeit verlieren jedes vermeintliche Bewusstsein oder jeden Anspruch auf Leben oder Existenz, wenn die Sterblichen die falsche Auffassung von Leben, Substanz und Intelligenz ablegen. Aber der geistige, ewige Mensch wird von diesen Phasen der Sterblichkeit nicht berührt.

Wie wahr ist es doch, dass alles verloren gehen muss, was durch den materiellen Sinn erlernt wird, weil ein derartiges sogenanntes Wissen durch die geistigen Tatsachen des Seins in der Wissenschaft umgekehrt wird. Das, was der materielle Sinn nicht greifbar bezeichnet, erweist sich als Substanz. Was dem materiellen Sinn Substanz zu sein scheint, wird zum Nichts, wenn der Traum der Sinne vergeht und die Wirklichkeit erscheint.

5. 458: 32-8

Das Christentum veranlasst die Menschen dazu, sich ganz natürlich von der Materie dem GEIST zuzuwenden, wie die Blume sich von der Dunkelheit dem Licht zuwendet. Der Mensch macht sich dann jene Dinge zu eigen, die „kein Auge gesehen und kein Ohr gehört hat“. Paulus und Johannes hatten ein klares Verständnis davon, dass, so wie der sterbliche Mensch weltliche Ehren nur durch Opfer erringt, er himmlische Reichtümer nur erreichen kann, indem er alle Weltlichkeit aufgibt. Dann wird er mit den Neigungen, Motiven und Zielen des weltlich gesinnten Menschen nichts gemein haben.

6. 252: 15-23, 31-8

Die falsche Aussage des materiellen Sinnes steht im auffälligen Widerspruch zum Zeugnis des GEISTES. Der materielle Sinn erhebt seine Stimme mit der Anmaßung von Wirklichkeit und sagt: Ich bin ganz und gar unehrlich und kein Mensch weiß es. Ich kann betrügen, lügen, Ehebruch begehen, rauben, morden, und der Entdeckung entgehe ich durch glattzüngige Schurkerei. Tierisch in den Trieben, hinterlistig in der Gesinnung, betrügerisch im Vorhaben, habe ich vor, mein kurzes Leben zu einem einzigen Festtag zu machen….

GEIST, der gegenteiliges Zeugnis ablegt, sagt: Ich bin GEIST. Der Mensch, dessen Sinne geistig sind, ist mein Gleichnis. Er spiegelt das unendliche Verständnis wider, denn Ich bin Unendlichkeit. Die Schönheit der Heiligkeit, die Vollkommenheit des Seins, die unvergängliche Herrlichkeit - alle sind Mein, denn Ich bin GOTT. Ich gebe dem Menschen Unsterblichkeit, denn Ich bin WAHRHEIT. Ich umfasse und verleihe alle Seligkeit, denn Ich bin LIEBE. Ich gebe Leben ohne Anfang und ohne Ende, denn Ich bin LEBEN. Ich bin allerhaben und gebe alles, denn Ich bin GEMÜT. Ich bin die Substanz von allem, denn Ich bin, der Ich bin.

7. 450 : 27-4

Kann jemand, der den gefährlichen Glauben an ein von GOTT getrenntes Leben, an eine von GOTT getrennte Substanz und Intelligenz empfunden hat, sagen, dass es keinen irrigen Glauben gibt? Wer, der den Anspruch des tierischen Magnetismus kennt, dass sich alles Böse in der Vorstellung von Leben, Substanz und Intelligenz in der Materie, in der Elektrizität, in der tierischen Natur und im organischen Leben verbindet, wird dann leugnen, dass dies die Irrtümer sind, die WAHRHEIT vernichten muss und wird?

8. 239 : 5-10, 16-22

Nimm Reichtum, Ruhm und gesellschaftliche Einrichtungen weg, die nicht ein Jota in der Waagschale GOTTES wiegen, und wir gewinnen klarere Anschauungen vom PRINZIP. Löse das Cliquenwesen auf, wiege Reichtum mit Ehrlichkeit auf, beurteile Wert nach Weisheit, und wir gewinnen ein besseres Bild von der Menschheit….

Um uns über unseren Fortschritt klar zu werden, müssen wir ergründen, worauf unsere Neigungen sich richten, wen wir als GOTT anerkennen und wem wir als GOTT gehorchen. Wenn die göttliche LIEBE uns vertrauter, teurer und wirklicher wird, dann unterwirft sich die Materie dem GEIST. Die Ziele, die wir verfolgen und der GEIST, den wir bekunden, offenbaren unseren Standpunkt und zeigen, was wir gewinnen.

9. 518: 15-21

Die geistig Reichen helfen den Armen in einer großen Bruderschaft, in der alle dasselbe PRINZIP oder denselben Vater haben; und gesegnet ist der Mensch, der seines Bruders Not sieht und ihr abhilft, indem er das eigene Gute in dem des anderen sucht. LIEBE gibt der geringsten geistigen Idee Macht, Unsterblichkeit und Güte, die durch alles hindurchschienen, wie die Blüte durch die Knospe hindurchscheint. All diese vielfältigen Ausdrucksformen GOTTES spiegeln Gesundheit, Heiligkeit, Unsterblichkeit wider - unendliches LEBEN, unendliche WAHRHEIT und LIEBE.

10. 21 : 9-14

Wenn der Jünger geistig vorankommt, trachtet er danach hineinzukommen. Er wendet sich beständig vom materiellen Sinn ab und schaut auf die unvergänglichen Dinge des GEISTES. Wenn er ehrlich ist, wird er es von Anfang an ernst nehmen und jeden Tag ein wenig in der richtigen Richtung vorankommen, bis er schließlich seinen Lauf mit Freude vollendet .


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Ich verlese auch noch 3 Artikel zu den täglichen Pflichten eines jeden Christlichen Wissenschaftlers aus dem Kirchenhandbuch

von Mary Baker Eddy

Tägliches Gebet

Es ist die Pflicht eines jeden Mitglieds dieser Kirche, täglich zu beten: “Dein Reich komme”, Lass die Herrschaft der göttlichen Wahrheit, des göttlichen Lebens und der göttlichen Liebe in mir aufgerichtet werden und alle Sünde aus mir entfernen; und möge dein Wort die ganze Menschheit bereichern und sie beherrschen!

Artikel VIII, Abschn. 4

Eine Richtschnur für Beweggründe und Handlungen

Weder Feindseligkeit noch rein persönliche Zuneigung sollte der Antrieb zu den Beweggründen und Handlungen der Mitglieder der Mutterkirche sein. In der Wissenschaft regiert allein die göttliche Liebe den Menschen; ein Christlicher Wissenschaftler spiegelt die holde Anmut der Liebe wieder in der Zurechtweisung der Sünde, in wahrer Brüderlichkeit, Barmherzigkeit und Versöhnlichkeit. Die Mitglieder dieser Kirche sollen täglich wachen und beten, um von allem Übel erlöst zu werden, vom irrigen Prophezeihen, Richten, Verurteilen, Ratgeben, Beeinflussen oder Beeinflusst werden.

Artikel VIII, Abschn. 1

Pflichttreue

Es ist die Pflicht eines jeden Mitglieds dieser Kirche, sich täglich gegen aggressive mentale Suggestion zu schützen und sich nicht verleiten zu lassen, seine Pflicht gegen Gott, gegen seine Führerin und gegen die Menschheit zu vergessen oder zu versäumen. Nach seinen Werken wird er gerichtet, und zwar gerechtfertigt oder verdammt.

Artikel VIII, Abschn. 6


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